Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe Fördernde, Freund:innen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über euren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir euch einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis -Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass ihr hier alle für euch wichtigen Informationen findet. Wenn nicht, scheut euch nicht und kontaktiert uns direkt. Auch für euer Feedback und eure Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch euch bald als Förderer:innen oder Projektpartner:innen begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

14Jan

Baseballturnier „SuperCup“ 2026

Seit drei Jahren verwandelt sich der Hoeschpark im Sommer für einige Tage in den „Hotspot“ für alle Baseballfans: Wenn die Dortmund Wanderers zu ihrem internationalen U15-Baseball-Turnier einladen, reisen Teams und Fans aus der ganzen Welt an. Und auch in diesem Jahr können sich die Baseball-Fans wieder freuen: Vom 02. bis zum 06. August findet der SuperCup 2026 statt: Teams aus der ganzen Welt reisen an und treten gegeneinander an, im Wettkampf um den Pokal. In den letzten Jahren haben neben mehreren Mannschaften aus Deutschland Teams aus der Ukraine, den Niederlandern, aus Großbritannien, Tschechien, Polen, der Schweiz und sogar aus Katar teilgenommen.

 

ProFiliis hat das Turnier bereits in den Vorjahren finanziell unterstützt (mehr Informationen hier) und hat den Dortmund Wanderers auch in diesem Jahr wieder eine Förderzusage erteilt. Mit 2.560 Euro stellt die Stiftung die benötigten Mittel für Pokale und Medaillen sowie für den Einsatz der Schiedsrichter und Scorer am Turniertag zur Verfügung.

 

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der SuperCup nicht nur ein tolles Erlebnis der internationalen Sportbegegnung ist, sondern auch eine hervorragende Werbung für den Baseballsport und Nachwuchsförderung für die Dortmund-Wanderers: Der Verein konnte in den letzten Jahren bemerkenswerten Zulauf im Nachwuchsbereich verzeichnen.

 

Besonderes Highlight in diesem Jahr: Das Turnier dauert einen Tag länger und beginnt schon am Sonntag - für die Baseball-Begeisterten sicherlich ein Grund zur Freude!

 

sh

14Jan

Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche

Der Kreisverband Dortmund des Deutschen Roten Kreuzes hält in der Abteilung „Jugendrotkreuz“ ein breites Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bereit. Dabei stehen soziale Teilhabe, interkulturelle Begegnungen und die Stärkung der Persönlichkeit der:des Einzelnen im Fokus. Die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, und sich aktiv einzubringen. Sie erleben sich selbst in einem Team und werden durch all diese Erfahrungen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Insbesondere für Kinder aus herausfordernden Lebenslagen sind derartige positive Gemeinschaftserlebnisse förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zu dem Ziel, die Chancengleichheit zu erhöhen, bei.

 

In den Gruppen und Projekten des Jugendrotkreuzes in Dortmund sind insgesamt über 800 Kinder aktiv. Für knapp 30 Kinder und Jugendliche soll es im Rahmen einer 12-tägigen Ferienfreizeit im August nach Fehmarn gehen. Die 8- bis 14-Jährigen leben vermehrt in Familien mit nur eingeschränktem Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Erholungsangeboten; zum Beispiel auf Grund der finanziellen Situation, wegen einer belastenden familiären Situation oder weil die Eltern auf Grund ihrer beruflichen Situation keine Betreuung in der Ferienzeit leisten können.

 

Gemeinsam mit sechs pädagogischen Fachkräften soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, eine fröhliche und unbeschwerte Zeit auf Fehmarn zu verbringen. In der Gruppe können sie nicht nur viel Spaß haben, Zeit am Strand verbringen, zusammen Sport machen und kreativ sein sowie tolle Ausflüge unternehmen. Die Teilnehmenden werden auch neue Erfahrungen machen – vielleicht sogar zum ersten Mal das Meer sehen – und ihre sozialen Kompetenzen stärken. Die Betreuer:innen werden für eine verlässliche und kindgerechte Struktur sorgen und die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von Teamfähigkeit und Eigenständigkeit sowie in der Förderung der persönlichen Stärken unterstützen.

 

ProFiliis stellt für dieses schöne Ferienprojekt rund 8.500,- Euro zur Verfügung zur Deckung der Kosten für Verbrauchsmaterialien sowie für Mietfahrzeuge (inklusive der Tankfüllungen) für die An- und Abreise sowie Ausflüge vor Ort. Mit der finanziellen Unterstützung „soll sichergestellt werden, dass alle angemeldeten Teilnehmenden unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten mitfahren können.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

sh

12Jan

Ausflüge bei den climb-Lernferien

Die gemeinnützige GmbH climb trägt das, was sie vermitteln möchte, im Namen: clever lernen, immer motiviert bleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen von Lernferien vielfältige Unterstützung. Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden.

 

In den zweiwöchigen Lernferien erhalten die Kinder 24 Stunden Lernzeit am Vormittag (jeweils 12 Stunden in Deutsch und in Mathe) und am Nachmittag 16 Stunden Porojektlernen. Zusätzlich finden vier ganztägige Ausflüge statt, die Kindern werden jeden Tag mit warmem Mittagessen und gesunden Snacks versorgt und ihnen wird hochwertiges Lernmaterial zur Verfügung gestellt.

 

Für die Sommerferien 2025 sind wieder mehrere Lernferien in Dortmund zu den folgenden Mottos geplant:

 

  • Traumberufe
  • Sport und Ernährung
  • Meine Stadt
  • Forschen

 

Jeweils 45 Grundschulkinder werden pro Lernferien in einer Grundschule betreut. Für die Sommerferien 2026 ist geplant, dass insgesamt 240 Kinder an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule (Nordstadt), der Petrischule (Mitte) und der Gutenberg-Grundschule (Dorstfeld) an den climb-Lernferien teilnehmen. Viele der Kinder leben in finanziell schwach aufgestellten Familien. Für sie bieten die Lernferien nicht nur eine wichtige schulische Förderung, sondern auch eine willkommene Abwechslung in den Ferien, die sie andernfalls womöglich alleine zu Hause verbringen müssten. Ein besonderes Highlight sind für alle Teilnehmenden die Tagesausflüge. Unter dem Motto „Meine Stadt“ sind für diesen Sommer folgende Ausflüge geplant:

 

  • Besuch des BVB-Stadions mit Stadiontour
  • Programm im Museum am Ostwall im Dortmunder U
  • Besuch des Fußballmuseums
  • Ausflug in den Kletterwald

 

ProFiliis unterstützt climb gerne bei dieser schönen Abwechslung im Rahmen der Lernferien und stellt 9.000,- Euro für die Ausflüge zum Stadion, zum Museum am Ostwall und in den Kletterwald bereit.

 

 

sh

 

12Jan

Ferienprogramm für Holte-Grundschüler:innen

Wenn im Sommer für manche Kinder die großen Ferien mit Urlaub und tollem Programm anstehen, heißt es für andere Kinder: Langeweile und Einsamkeit. Wenn sich eine Familie keinen Urlaub leisten kann oder die Eltern bei der Arbeit keinen Urlaub nehmen können und dann auch noch die Schulfreund:innen mit ihren Familien unterwegs sind, können sechs Wochen sehr lang werden.

 

Um Kindern, bei denen derartige Sommerferien anstehen, stattdessen schöne Ferienerlebnisse zu bescheren, bietet die Holte-Grundschule in Lütgendortmund wie schon in den Vorjahren ein Ferienprogramm für sozial benachteiligte Schüler:innen an. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien halten drei Sozialarbeiter:innen und ein Alltagshelfer der Schule für 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm bereit: Neben tollen Aktivitäten in der Schule bzw. auf dem Schulhof sind auch einige Ausflüge geplant, zum Beispiel ins Planetarium, zur Trampolinhalle Superfly und in den Westfalenpark. Neben jeder Menge Spaß stehen auch die Förderung von Bewegung und sozialem Miteinander im Fokus.

 

Um das Ferienprogramm für die Schüler:innen kostenlos anbieten zu können, hat der Förderverein der Holte Grundschule erneut einen Förderantrag bei ProFiliis gestellt. Die Stiftung stellt 4.320,- Euro für die Verpflegung der Kinder sowie für Eintrittsgelder und Transfer zu den Ausflugszielen bereit.

 

sh

 

➤ weitere Neuigkeiten

Presse

2025
09Dez

Freude über neue Trikots

2025
06Dez

Unterstützung für Ausflüge

2025
09Sep

750 Euro zugunsten der ProFiliis-Stiftung

2025
25Jul

Kinder-Ferien-Party unterstützt

➤ weitere Presseartikel

Projekte

„Hallo Schule“ – Lernferien für Erstklässler:innen
Bildung

„Hallo Schule“ – Lernferien für Erstklässler:innen

Der Übergang vom Kindergarten oder aus dem Elternhaus in die Grundschule ist für Kinder eine aufregende Zeit: Abschied vom gewohnten Umfeld und bekannten Begleiter:innen, Neugier auf die Schule und vielleicht auch ein paar Sorgen mit Blick auf so viel Neues und Ungewisses.

 

Die Gestaltung dieses Übergangs und des Schuleintritts ist sehr wichtig, um den Grundstein für die weiteren Bildungschancen eines Kindes zu legen. Denn wenn ein Kind in die Schule kommt und dort in großem Maße Überforderung erlebt, manifestiert sich schnell eine Abwehrhaltung bzw. wird es mit fortschreitender Zeit immer schwieriger, den Anschluss nicht zu verlieren.

 

Hier setzt das neue Programm „Hallo Schule!“ von climb an. Wer die Aktivitäten der ProFiliis-Stiftung schon länger verfolgt, hat gewiss schon von den climb-Lernferien gehört. Das Besondere an „Hallo Schule!“ ist, dass es in den allerersten Schulferien von Erstklässler:innen stattfindet: in den Herbstferien nach der Einschulung. So haben die Lehrkräfte in den ersten Wochen Gelegenheit, die neuen Schüler:innen kennenzulernen und zu erkennen, bei wem Unterstützungsbedarf besteht. Dabei geht es „nicht nur [um] grundlegende Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch [um] soziale Umgangsformen und Abläufe, die in der Schule und im gesellschaftlichen Zusammenleben unerlässlich sind: Begrüßen, Jacke aufhängen, [sich] auf den eigenen Platz setzen, Material in Form von Stift und Papier holen, der Lehrperson zuhören, den anderen Kindern zuhören, eigene Bedürfnisse ausdrücken, sich produktiv in Gruppen einbringen usw.“ (aus dem Förderantrag von climb).

 

Haben die Lehrkräfte in diesen ersten aufregenden Schulwochen erkannt, dass ein Kind Unterstützungsbedarf hat, schlagen sie den Eltern eine Teilnahme am climb-Programm „Hallo Schule“ vor. Hier geht es weniger darum, mit den Kindern weiter Lesen und Schreiben zu üben, sondern eher um die Förderung folgender Basiskompetenzen: „Feinmotorik, räumliche Wahrnehmung, Stifthaltung, Reimen und Lautieren, Formen und Farben, Sortieren und Raum-Lage-Wahrnehmung“ (Auszug aus dem Sachbericht von climb) Zusätzlich werden auch die personalen Schutzfaktoren der Kinder gestärkt, die für eine erfolgreiche Schulzeit förderlich sind: Selbstregulation, Zielorientierung, positive Selbstwahrnehmung, positives Sozialverhalten sowie Kreativität und Fantasie.“ (aus dem Förderantrag von climb) Das Team von climb arbeitet kreativ und erlebnisorientiert mit den Erstklässler:innen und ermöglicht ihnen so positive Lernerfahrungen.

 

Um die Kinder im Rahmen des „Hallo Schule!“-Programms begleiten und adäquat fördern zu können, werden verschiedene Materialien benötigt: Schreibmaterialien, Bilderbücher, Bastelmaterial, Rollenspiel-Material,… Für die Betreuung einer Gruppe mit 15 Kindern fallen für die Anschaffung und Vorbereitung des Materials Kosten in Höhe von circa 2.000,- Euro an. ProFiliis hat mit fast 7.800,- Euro die benötigten Mittel für vier solcher „Klassensätze“ zur Verfügung gestellt und demnach die „Hallo Schule!“-Lernferien für 60 Kinder, denen so der Einstieg in die Schule hoffentlich erleichtert werden kann, unterstützt. Alle Anschaffungen, die keine Verbrauchsmaterialien waren, können auch zukünftig für Lernferien genutzt werden. In den Jahren 2024 und 2025 haben an allen climb-Standorten in Deutschland insgesamt über 4.700 Kinder am neuen „Hallo Schule!“-Programm teilgenommen, was zeigt, dass der Bedarf auf jeden Fall gegeben ist.

 

 

Zum Hintergrund:

Die gemeinnützige GmbH climb trägt das, was sie vermitteln möchte, im Namen: clever lernen, immer motiviert bleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen der Lernferien vielfältige Unterstützung. Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden.

 

 

sh

Dortmund
gemeinnützige CLIMB GmbH
Sommer- und Herbstferienprogramm am Borsigplatz
Freizeit

Sommer- und Herbstferienprogramm am Borsigplatz

Die GrünBau gGmbH ist ein wichtiger Akteur der Jugendhilfe in der Dortmunder Nordstadt. Um den Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm in den Sommer- und Herbstferien 2025 zu bieten, wurden verschiedene Angebote geplant und durchgeführt.

 

Die Aktivitäten in den Sommerferien standen unter dem Motto „Sommer@home“ und umfassten drei Angebote, mit denen insgesamt rund 80 Kinder erreicht wurden: eine viertägige Ferienfreizeit, eine Kinderdisko und der Tag der Borsigbiene:

 

15 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren verbrachten vier tolle Tage mit dem Freizeitprogramm rund um den Borsigplatz. Die Kinder haben zwar zu Hause übernachtet, wurden aber im Rahmen der Freizeit durch GrünBau verpflegt und natürlich betreut. Neben einem bunten Programm vor Ort – mit beispielsweise Basteln und Jonglieren – wurden auch Ausflüge unternommen. So besuchte die Gruppe gemeinsam einen Bauernhof, um den Kindern Naturerlebnisse zu ermöglichen. Außerdem war alles auf das Erleben von Gemeinschaft ausgelegt: Es wurde beispielsweise jede Mahlzeit zusammen verbracht und die Kinder planten gemeinschaftlich eine Abschlussparty für ihre Eltern. Obwohl die Gruppe sich erst im Rahmen der Freizeit gebildet hat, arbeiteten die Kinder bei der Vorbereitung und Durchführung der Abschlussparty Hand in Hand und beteiligten sich fleißig an den anfallenden Aufgaben.

 

Weiterer Programmpunkt war die Kinderdisko mit Karaoke am Max-Michallek-Platz. Dieser Ort wurde bewusst gewählt, da er ein beliebter Treffpunkt bei den Kindern, die rund um den Borsigplatz leben, ist. Das Angebot war sehr niedrigschwellig. Es war keine Anmeldung nötig; wer vorbeikam, konnte mitmachen. Über den Nachmittag verteilt, waren rund 40 Kinder anwesend und tanzten und sangen gemeinsam. Die Kinder erlebten eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins, wenn sie sich an das Karaoke-Mikrofon trauten und dann von Freunden und auch Unbekannten beklatscht wurden.

 

Am letzten Ferientag stand dann noch ein richtiges Highlight an: der Tag der Borsigbiene. Hierbei handelt es sich um eine ganztägige Aktion für Schulkinder, an dem sich alles um die Biene dreht – die immerhin als drittwichtigstes Nutztier gilt. Das Team von GrünBau rechnete zunächst mit etwa acht bis zwölf Teilnehmenden. Diese Erwartung wurde weit übertroffen: 25 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren nahmen an diesem besonderen und lehrreichen Programm teil. Am Borsigplatz leben sieben Bienenvölker, die die Teilnehmenden an diesem Tag kennenlernen konnten. Außerdem beschäftigten sich die Kinder mit dem Lebensraum der Biene und bekamen Besuch vom BVB-Maskottchen, der Biene Emma. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es dann spannend weiter und die Kinder machten sich unter Anleitung eines Imkers an die Verarbeitung der Honigernte und lernten das Honigschleudern kennen. Zum Abschluss gab es für jedes Kind ein selbst abgefülltes Glas Honig.

 

Für die Herbstferien wurde – im Rahmen des Projektes „Dock 16 - go for it!“ – ein Fifa-Turnier geplant. „Dock 16 - go for it! ist ein aufsuchende Projekt, das […] junge entkoppelte Menschen im Dortmunder Stadtgebiet erreicht, mit dem Ziel, sie (wieder) an das bestehende Hilfesystem anzudocken. Über die aufsuchende Arbeit und (freizeitpädagogischen) Angebote, werden erste Beziehungen zu den schwer erreichbaren Jugendlichen und jungen Volljährigen geschaffen. Durch die freiwillige Teilnahme an den Angeboten finden Gespräche auf Augenhöhe in einer lockeren Atmosphäre statt, sodass Teilnehmende Vertrauen zu den Mitarbeitenden aufbauen. Im Anschluss erfolgt - bei Bedarf - eine individuelle Beratung der jungen Menschen durch die pädagogischen Fachkräfte.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Um noch mehr junge Menschen auf dieses Projekt aufmerksam zu machen, wurde – als möglichst niedrigschwelliger Zugang – das o. g. Fifa-Turnier geplant. Das Playstation-Spiel ist bei jungen Menschen sehr beliebt, sodass ein solches Turnier eine gute Möglichkeit ist, den Kontakt zwischen den Mitarbeitenden von GrünBau und potentiellen Teilnehmenden des Projektes Dock 16 herzustellen. Kleine Sachpreise für die Erstplatzierten des Turniers waren ein zusätzlicher Anreiz zur Teilnahme.

 

Die GrünBau-Mitarbeitenden machten über persönliche Ansprache und mit Flyern während ihrer aufsuchenden Arbeit Werbung für das Turnier. Es meldeten sich insgesamt zehn Jugendliche an, die zum Teil von Freunden begleitet wurden.

 

Zum Turnierauftakt wurden die Regeln und der Ablauf erklärt, bevor Mannschaften und Gegner ausgelost wurden. Dann begann das Turnier und nach eine spannenden K. O.-Phase, zwei Halbfinalen, dem Spiel um Platz drei und dem großen Finale standen die Platzierung fest. Im Rahmen einer Siegerehrung wurden den drei Bestplatzierten ihre Preise überreicht.

 

Das Team von GrünBau zieht ein positives Feedback: „Das Angebot trug zur Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen bei und ermöglichte einen positiven, niederschwelligen Austausch. Außerdem bot das Angebot den teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen unterschiedliche Bedürfnisse und Meinungen wahrzunehmen, Toleranz und Geduld zu üben, Grenzen, sowie Regeln einzuhalten, sich in verschiedenen Konfliktlösungsmöglichkeiten zu erproben und sich dabei selbst zu erleben.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

Mit rund 3.700 Euro hat ProFiliis über 50 Prozent der Kosten für die geschilderten Aktionen im Sommer und Herbst übernommen und so zur abwechslungsreichen, spannenden und sinnvollen Freizeitgestaltung der Kinder rund um den Borsigplatz beigetragen.

 

sh

 

Dortmund - Innenstadt-Nord
GrünBau gGmbH
Trainingslager für talentierte Schwimmer:innen
Sport

Trainingslager für talentierte Schwimmer:innen

Während sich viele Schüler:innen mit Blick auf die Ferien auf Entspannung, Ausschlafen und Nichtstun freuen, stand für 29 Schwimmer:innen des SG Dortmund etwas völlig anderes auf dem Programm: Zur Vorbereitung auf die Saison 2025/26 hat die SG Dortmund für die Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein Trainingslager in den Herbstferien geplant. Gemeinsam mit vier Trainer:innen sind die 14 Jungen und 15 Mädchen nach Mallorca (Spanien) gereist und haben dort pro Woche zwölf Schwimm-Trainingseinheiten absolviert und so jeweils rund 70 Schwimmkilometer pro Woche zurückgelegt. Derartige „Stoßbelastungen“ sind wichtig als Vorbereitung für (mehrtägige) nationale und internationale Wettkämpfe.

 

Die Ausstattung des gemieteten Schwimmbads ermöglichte ein tolles Training, wie die 16-jährige Mariia berichtet: „Wir waren in einem Sportzentrum, wo wir sehr gute Trainingsbedingungen hatten. Jeden Tag gab es zwei Einheiten, morgens und nachmittags, mit Aufwärmen, Schwimmeinheit und Nachbereitung. An manchen Tagen hatten wir Möglichkeit die Starts und Wenden mit Kamera aufzunehmen, auch unter Wasser, um später es zu analysieren.“

 

Um nicht nur die sportlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, sondern sie auch als Team stärken zusammenwachsen zu lassen, verbrachten sie zusätzlich zum Training auch ihre Freizeit gemeinsam und haben mit den Trainer:innen Ausflüge in die Stadt und an den Strand unternommen und haben Gesellschaftsspiele gespielt. Ein besonderes Highlight war unser Ausflug zum Strand, wo wir Stand Up Paddeln waren, das hat nicht nur unglaublich Spaß gemacht, sondern auch unseren Teamgeist gestärkt“, erzählt Anni (15 Jahre).

 

Auch Ella (12 Jahre) zieht in ihrem Erfahrungsbericht ein schönes Fazit: „Wir hatten teilweise eine anstrengende, aber auch sehr schöne Zeit im Trainingslager auf Mallorca! Das gute Wetter und das Training in der Sonne trägt viel mehr zur Motivation bei als Training bei schlechtem Herbstwetter im Hallenbad. Zudem war es eine gute Erfahrung, mit der Mannschaft bzw. den Zimmerkollegen rund um die Uhr zusammen zu sein. Ich finde, dass so gegenseitiger Respekt gefördert und Freundschaften gestärkt werden. Neben dem Training hatten wir auch viel Spaß in der Freizeit! Wir waren am Strand und haben im Meer gebadet. Zudem waren wir beim Stand-Up-Paddeln und Kajakfahren. Das hat am meisten Spaß gemacht!“ – Ella, 12 Jahre

 

Die Kosten für dieses Trainingslager waren natürlich nicht unerheblich (Anreise, Unterbringung, Schwimmbadmiete,...). Die drei Vereine, die sich in der SG Dortmund zusammengetan haben, haben einen Teil der Kosten beigesteuert, dennoch hätte sich für die Teilnehmenden so ein Beitrag von über 1.300,- Euro pro Person ergeben. ProFiliis hat Mittel für die Schwimmbadmiete vor Ort und die gemeinsame Freizeitgestaltung bereitgestellt, sodass eine Reduzierung des Beitrags der Teilnehmenden möglich war. Außerdem hat die Stiftung Mittel als individuelle zusätzliche Unterstützung von acht Teilnehmenden aus einkommensschwachen Familien zugesagt. Insgesamt hat ProFiliis das Trainingslager der SG Dortmund mit bis zu rund 10.298,- Euro unterstützt.

 

ProFiliis hat die SG Dortmund bereits im vergangenen Jahr bei der Durchführung eines Trainingslagers in den Herbstferien unterstützt. Den ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier. 

 

 

Zum Hintergrund:

Die drei Dortmunder Vereine FS 1898, SV Hellas und SV Westfalen haben ihre Schwimm-Wettkampfabteilungen verbunden und den Verein Startgemeinschaft der Sportschwimmer Dortmund e. V. – kurz SG Dortmund – gegründet. Circa 120 Kinder und Jugendliche sowie rund 30 Masters-Schwimmer:innen, die gemeinsam bei verschiedenen Meisterschaften antreten, sind in der SG Dortmund aktiv. Als Landesleistungsstützpunkt Schwimmen des Landessportbundes NRW ist die SG Dortmund Anlaufstelle für Nachwuchsleistungs- und Spitzensport.

 

sh

Dortmund
SG Dortmund
Inklusion hörgeschädigter Kinder in Kinshasa (DR Kongo)
Humanitärhilfe

Inklusion hörgeschädigter Kinder in Kinshasa (DR Kongo)

Kinshasa ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und mit über 16 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Kontinents Afrika. Leider ist die Lebensqualität – wie auch im Rest des Landes – eher gering: „Laut Weltbank leben mehr als 60 Prozent der kongolesischen Bevölkerung in extremer Armut, etwa jedes zwölfte Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag. 40 Prozent der Bevölkerung gelten als chronisch unterernährt. Der Welthunger-Index 2022 bewertet die Lage im Land als „sehr ernst“. Das tatsächliche Ausmaß der Krise zu beurteilen ist schwierig, da es an verlässlichen statistischen Daten fehlt.“ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

 

Auch CBM schilderte die Situation in Kinshasa im Förderantrag ähnlich: So lebe fast die Hälfte der Haushalte in Kinshahsa in Armut und habe nur sehr eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser, Strom, Bildung und Gesundheitsdiensten.

 

Für Menschen mit Behinderung birgt dieses – ohnehin schon herausfordernde – Leben besondere Probleme: Sie sind vielen Vorurteilen ausgesetzt, werden diskriminiert und ausgeschlossen. Kinder mit Behinderung werden zum Teil als „Schlangenkinder“ bezeichnet und ihnen wird unterstellt, einen Fluch über die gesamte Familie zu bringen. Um sich vor Ausgrenzung zu bewahren, sehen Eltern von Kindern mit Behinderung zum Teil keine andere Chance, als ihr Kind zu verstoßen. 

 

Für viele behinderte Kinder in Kinshasa kam aufgrund der Ausgrenzungen ein Schulbesuch nie in Frage. Sie haben somit keine positive Zukunftsperspektive und sichern ihr Überleben ausschließlich durch Betteln. Mädchen und Frauen mit Behinderung sind zudem in besonderer Weise von sexuellem Missbrauch bedroht.

 

CBM arbeitet vor Ort bereits seit 30 Jahren mit der Organisation „Villages Bondeko“ zusammen: „Die Armut ist groß in diesem Land und viele Kinder und Jugendliche haben keinen Zugang zu Bildung oder medizinischer Grundversorgung. In staatlichen Schulen haben Kinder mit Hörbeeinträchtigungen meist keine Chance, sie werden ausgelacht und ausgegrenzt. Und genau hier setzt die Arbeit unseres Partners an: Kinder in speziellen Sonderschulen/Kindergärten ihren Bedürfnissen entsprechend zu befähigen, mit dem Ziel, möglichst viele von ihnen in inklusive Regelschulen zu integrieren.“ (Auszug aus dem Projektbericht von CBM)

 

„Villages Bondeko“ setzt sich seit der Gründung 1980 für Menschen mit Behinderung ein und möchte ihnen zu mehr Lebensqualität verhelfen. Aus diesem Grund wurden zu Anfang sechs sogenannte Sonderschulen im Stadtgebiet eröffnet. Inzwischen betreibt Villages Bondeko 34 Kindergärten, Grund- und Sekundarschulen in Kinshasa in 14 der 24 Gemeinden der Stadt. In diesen Einrichtungen werden Kinder mit Behinderungen von frühester Kindheit an betreut, ihnen wird adäquate Bildung angeboten, sie werden in Berufsausbildungen begleitet und so die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderung gefördert. 

 

Seit März 2024 und noch bis Dezember 2026 läuft auch aktuell ein gemeinsames Projekt mit CBM und „Villages Bondeko“ in Kinshasa. Im Rahmen dieses Projektes werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigungen in den Fokus gerückt und gefördert. Hierzu wird unter anderem die Schulausbildung für diese Zielgruppe an 24 öffentlichen „Villages Bondeko“-Schulen verbessert. Zu diesem Zweck wurden folgende Maßnahmen geplant und zum Teil schon umgesetzt:

 

  • Schulung der Lehrkräfte: Bedürfnisse der Schüler:innen besser verstehen und individuelle sowie passende Angebote schaffen
  • Prüfung der Barrierefreiheit an den Schulen
  • Förderung der Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und Gemeindevertreter:innen
  • Entwicklung neuer Leitfäden und Anpassung der Ausstattung: Lehrmaterial in Gebärdensprache
  • Supervisionsbesuche
  • Reihenuntersuchungen an Schulen zum frühzeitigen Erkennen von Hörproblemen

 

ProFiliis unterstützt diese wichtige Zusammenarbeit von CBM und „Villages Bondeko“ für eine positive Zukunftsperspektive für Kinder und Jugendliche mit Hörbeeinträchtigungen und hat mit fast 25.000,- Euro rund 22 % der gesamten im Jahr 2025 benötigten Mittel zur Verfügung gestellt. So konnten die Kosten der folgenden Maßnahmen gedeckt werden:

  • Organisation eines Hörscreenings für Schulkinder an zehn öffentlichen Schulen in Kinshasa
  • Auswahl von Schulkindern mit Hörproblemen oder dem Verdacht auf Hörverlust für weitere audiometrische Tests
  • Überweisung von Schulkindern mit chronischer Mittelohrentzündung oder anderen Ohrenkrankheiten an einen HNO-Spezialisten zur weiterführenden Diagnose und Behandlung
  • Bildung von Teams aus Technikern oder Gemeindemitarbeitenden, die geschult werden, um Ohren- und Gehörerkrankungen frühzeitig zu erkennen und ggf. frühzeitig an Spezialist:innen zu überweisen
  • Erleichterter Zugang zu Hörgeräten
  • Organisation regelmäßiger Nachsorge und Unterstützung von Schulkindern mit Hörbehinderung und Hörgeräteträger:innen

Ein CBM-Mitarbeiter hat im September eine der 24 „Villages Bondeko“-Schulen in Kinshasa besucht, um sich vor Ort selbst ein Bild der Situation zu machen. Er konnte den Unterricht gehörloser Kinder in sog. „Special Needs“-Klassen besuchen, in denen sie nicht nur Gebärdensprache erlernen, sondern auch gemäß den staatlichen Vorgaben ihre Grundschulausbildung absolvieren. Auf diese Weise konnte an der besuchten Schule bereits 40 Kindern der Wechsel zu einer Regelschule gelingen.

Der CBM-Mitarbeiter konnte außerdem die medizinische Ambulanzen (Logopädie, HNO, Physiotherapie, Neurologie) an der Schule besichtigen, in denen medizinische Fachkräfte aktiv sind und beispielsweise Hörgeräte anpassen oder verteilen.

 

Ein weiterer Projektschritt, der bereits realisiert werden konnte, ist die Gebärdensprache-Ausbildung von Lehrkräften an Regelschulen und deren Ausstattung mit Lehrmaterialien für hörgeschädigte Kinder. So wird ein Wechsel an eine Regelschule für hörgeschädigte Kinder deutlich erleichtert.

 

Einige Regelschulen veranstalten inzwischen einen Tag der offenen Tür zum Thema Inklusion, bei dem unter anderem über Ohrengesundheit informiert wird und Hörtests durchgeführt werden. Kinder mit auffälligem Testergebnis können so direkt an die Ambulanz überwiesen werden, wo durch eine frühzeitige Behandlung dauerhafte Hörbeeinträchtigungen zum Teil verhindert werden können.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, mit der oben beschriebenen Förderzusage einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Kinder und Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigungen jeglicher Art leisten zu können und ihnen so gemeinsam mit CBM und „Villages Bondeko“ eine gesellschaftliche Inklusion zu erleichtern. Wir wünschen allen viel Erfolg für die weitere Projektlaufzeit!

 

Zum Hintergrund:

„Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist eine internationale Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderungen. (…) Ziel der CBM ist es, den Kreislauf aus Armut und Behinderung in Entwicklungsländern zu durchbrechen und für Menschen mit Behinderungen bessere Lebensqualität und Chancengleichheit zu schaffen.“ (Selbstbeschreibung von CBM)

 

sh

Afrika - Kinshasa
CBM
➤ weitere Projekte