Neues zu den Projekten 2026

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Wodanstraßenfest 2026

Zum nun mehr 18. Mal wird am 09. Mai 2026 das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette stattfinden. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk arbeiten in der ARGE Wodanstraßenfest ehrenamtlich zusammen.

 

Ein Bestandteil des großen Wodanstraßenfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. In den letzten Jahren wurde das Kinderfest stets von mehreren hundert Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren besucht, die an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Für große Begeisterung sorgte hierbei immer auch das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden.

 

Auch für das Wodanstraßenfest 2026 hat die ARGE Wodanstraßenfest wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie den Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren unterstützt ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest auch in 2026 wieder finanziell und stellt mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung.

 

sh

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Plappermaul geht campen

Plappermaul geht campen

„Lesespaß mit Plappermaul“

 

Diesen fröhlichen Namen hat eine Kampagne der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, die Kinder und Familien über einen niederschwelligen Zugang an Themen wie Lesen und Vorlesen heranführen; denn: „Lese- und Schreibkompetenz sind wesentliche Schlüsselqualifikationen für einen gelingenden Bildungsverlauf eines Menschen und damit auch für ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben in unserer Gesellschaft. Die Hinführung unserer Kinder zu einem positiv besetzten Umgang mit Schriftkultur beginnt lange vor der Einschulung. Tagesbetreuung, Kindergarten und insbesondere die eigene Familie sind hier für junge Kinder die wichtigsten Erfahrungsräume.“ (zur Kampagne)

 

Aus diesem Grund wurde das kleine, freundliche Nashorn „Plappermaul“ als Lese-Makottchen ins Leben gerufen. Es verbindet als Identifikationsfigur verschiedene Projekte zur Leseförderung. Ein Bestandteil der Kampagne sind Mini-Bücher, in denen Plappermaul in Dortmund unterwegs ist und Leser:innen bzw. Zuhörende bei seinen Erlebnissen mitnimmt. Ganz nebenbei wird Wissen zu einem bestimmten Oberthema vermittelt. Im Buch „Plappermaul räumt auf“ beispielsweise hat sich das kleine Nashorn „vorgenommen, der EDG beim Aufräumen in Dortmunder Quartieren zu helfen“ (zu allen Plappermaul-Büchern). Hierbei lernen Plappermaul und die Leser:innen etwas über Müllentsorgung und -vermeidung sowie Umweltschutz. Es wurden insgesamt schon drei Bücher veröffentlicht, die zum Teil für Babys, zum Teil für Klein- und Schulkinder geeignet sind. Das Buch „Plappermaul sicher im Straßenverkehr“ wiederum bietet Gesprächsanlässe zur Auseinandersetzung mit den Themen Verhalten im Straßenverkehr und sicherer Schulweg.

 

Ende April 2026 wird ein neues Buch vorgestellt werden: „Plappermaul geht campen – mit Karlchen Känguru auf zu neuen Leseabenteuern.“ Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Silent Book, also ein Bilderbuch ohne Worte. Die bunten und vielschichtigen Bilder von Plappermaul und Karlchen, die beim Lesecamping in der Bibliothek in ihrer Fantasie Abenteuer erleben, regen – ganz ohne vorgegebene Erzählstränge – zum Träumen ein und bieten den Betrachter:innen tolle Gesprächsanlässe. „Bücher ohne Worte schaffen es mit ihren Geschichten, Menschen aller Sprachen zu erreichen und Barrieren zu überwinden – und gleichzeitig auf Vorlesen und Lesen neugierig zu machen.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Das neue Plappermaulbuch wird – wie auch die anderen Ausgaben – unter anderem in der Stadt- und Landesbibliothek und den Stadtteilbüchereien kostenlos erhältlich.

 

ProFiliis hat das Jugendamt Dortmund gerne wieder bei der Erstellung eines Plappermaul-Buches unterstützt und 5.000,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

sh

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

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Freie Plätze auf Ferienfreizeit des Jugendrotkreuz'!

Nett hier. Aber warst du schon mal auf Fehmarn?

 

Mit diesem Slogan wirbt das Jugendrotkreuz für eine 12-tägige Sommerferienfreizeit nach Fehmarn. Kinder und Jugendliche von acht bis vierzehn Jahren werden eine fröhliche und abwechslungsreiche Zeit haben, können im Meer baden, am Strand spielen, kreativ und aktiv sein.

 

Und tatsächlich gibt es noch freie Plätze! Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte bei Nina Spratte (nina.spratte@drk-dortmund.de). Mehr Infos gibt es auf den folgenden Fotos zu finden oder hier.  

 

Flyer S. 1

Flyer 2

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Einhausung für digitales Infoboard

Haben wir heute Vertretung? Wie viele Runden haben wir eigentlich beim Spendenlauf geschafft? Gibt es was Neues aus der Arbeitsgruppe „Schulverschönerung“?

 

Das alles sind Fragen, auf die die Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums in Hombruch bald völlig problemlos eine Antwort erhalten können, wenn das neue digitale Infoboard in der Cafeteria angebracht wird.

 

Hierbei handelt es sich um einen Wunsch der Schüler:innenvertretung: Um mehr Teilhabe zu ermöglichen, Schüler:innen auf ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und die gesamte Schulgemeinschaft tagesaktuell über alle relevanten Themen zu informieren, wurde der Wunsch nach einem „digitalen schwarzen Brett“ geäußert.

 

Und da das Schulmotto am Helene-Lange-Gymnasium lautet „Hier lebt Gemeinschaft“ und die Partizipation der über 1.000 Schüler:innen großgeschrieben wird, wollte die Schule diesem Wunsch gerne nachkommen.

 

Das digitale Infoboard kann wie eine schulinterne Tageszeitung fungieren und neben „notwendigen“ Mitteilungen wie dem Vertretungsplan über verschiedene Projekte, Aktionen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen informieren. So gibt es am Helene-Lange-Gymnasium beispielsweise mehrere Arbeitsgruppen bestehend aus Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die sich mit der Weiterentwicklung der Schule beschäftigen. „Lernen neu denken“, „Schulverschönerung“ und „Gesunde Schule“ sind da einige AG-Titel. Was in diesen Arbeitsgruppen besprochen und geschaffen wird, bleibt bisher häufig innerhalb der AG und ist den meisten anderen Schüler:innen gar nicht bewusst. Das lässt sich durch das digitale Infoboard ändern! Durch den unmittelbareren Informationsfluss ist eine lebendigere Gestaltung des Schullebens möglich. Die Schüler:innen bekommen mit, dass und wie sie sich engagieren können, was die Identifikation der einzelnen Personen mit der Schulgemeinschaft stärkt.

 

Das Schulteam machte sich also daran, Möglichkeiten zur Finanzierung des Vorhabens zu finden und wandte sich in diesem Zuge auch an die ProFiliis-Stiftung. Zum Schutz des Infoboardes wird zusätzlich eine Einhausung gewünscht, für die strenge Regularien gelten, damit alle sicherheitsrelevanten Faktoren erfüllt sind. In Kooperation mit einer Werkstatt, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, wird nun eine geeignete Einhausung produziert, wobei Kosten in Höhe von rund 1.800,- Euro entstehen. Diese wird ProFiliis übernehmen.

 

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Projekt zur Verhinderung von Kinderehen

Projekt zur Verhinderung von Kinderehen

Kenia liegt im Osten des afrikanischen Kontinents und ist Wirtschaftszentrum dieser Region. Dennoch steht ein großer Teil der Bevölkerung vor verschiedenen Herausforderungen: über 35 % der Menschen leben unter der Armutsgrenze, die Gesundheitsversorgung ist in manchen Teilen des Landes unzulänglich, Naturkatastrophen beschädigen regelmäßig Gebäude und Infrastruktur. Insbesondere die rund 70 % der Bevölkerung, die in ländlichen Gebieten leben, sind von diesen Herausforderungen betroffen.

 

Für einige Familien bietet die Verheiratung ihrer Kinder – insbesondere der Töchter – einen Ausweg aus der Armut. Hierbei handelt es sich häufig um Zwangsehen oder sogenannte Frühverheiratungen: „23% der Mädchen und 3% der Jungen werden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. In einigen Landesteilen liegt die Rate bei Mädchen sogar bei 66%.“ * An einigen Orten wird als Vorbereitung auf die Ehe an den Kindern eine Genitalverstümmelung begangen, die als Übergangsritus ins Erwachsenenalter angesehen wird – obwohl diese offiziell seit 2002 in Kenia verboten ist.

 

An dieser Stelle setzt das World Vision-Projekt: „Big Dream to end Child Marriage“ an, das Frühverheiratung, Missbrauch und Gewalt an Kindern beenden möchte. „Das Ziel: Bis 2030 wollen wir Frühverheiratung und missbräuchliche Praktiken überall, wo wir in Kenia […] tätig sind, beenden.“ *

 

Für World Vision müssen zwei Grundsätze erreicht werden:

  1. „Mädchen müssen selbst entscheiden können, ob, wann und wen sie heiraten.
  2. Es muss ein schützendes und unterstützendes Umfeld geschaffen werden, das Gemeinden hilft, Früh- und Zwangsverheiratung entgegenzuwirken.

 

Um dies realisieren zu können, wurden fünf Säulen als tragend für das Projekt „Big Dream to end Child Marriage“ definiert:

1. Verhaltensänderung,

2. Zugang zu Bildung,

3. wirtschaftliche Stärkung,

4. Beseitigung von Problemen im Bereich Wasser und Hygiene, die Mädchen den Schulbesuch erschweren, und

5. Stärkung von Systemen zum Schutz von Kindern.

 

Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass ein Umdenken in der Bevölkerung erwirkt werden muss. Entsprechende Traditionen müssen als Missbrauch enttarnt und anerkannt werden. World Vision arbeitet zu diesem Zweck mit religiösen und politischen Führungskräften zusammen und richtet sich an ganze Gemeinden.

 

Außerdem hat World Vision festgestellt, dass der Zugang zu Bildung ein „entscheidender Hebel [ist], um Kinderehen zu verhindern.“ * Denn je besser ein Mädchen gebildet ist, desto höher ist die Chance auf ein höheres Einkommen, und somit ist auch der Beitrag, den es zum Lebensstandard der Familie und Gemeinde leisten könnte, höher. Auf diese Weise kann Bildung dazu beitragen, dass Kinder nicht frühverheiratet werden. Aus diesem Grund übernimmt World Vision stellenweise Schulgebühren bzw. stellt die benötigten Mittel für Schulmaterialien zur Verfügung, sodass ein Schulbesuch sichergestellt werden kann.

 

Die Säule „Stärkung von Systemen zum Schutz von Kindern“ soll unter anderem dadurch realisiert werden, dass Kinderschutzzentren errichtet werden, die als Zufluchtsort dienen für Kinder, die von Frühverheiratung bedroht sind bzw. bereits verheiratet wurden. Kinder, die vor ihren Ehemännern oder Familien fliehen, werden in den Kinderschutzzentren untergebracht, können hier leben, werden versorgt und haben Zugang zu Bildung.

 

ProFiliis unterstützt World Vision bei diesem bedeutsamen und lebensverändernden Projekt für so viele Kinder in Kenia. Die Stiftung stellt 25.000,- Euro zur Errichtung von drei Kinderschutzzentren an verschiedenen Orten in Kenia zu Verfügung.

 

sh

 

* den Antragsunterlagen von World Vision entnommen

 

 

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Inklusive Schule in Äthiopien

Inklusive Schule in Äthiopien

Im Osten des afrikanischen Kontinents liegt Äthiopien und mitten in Äthiopien liegt die Landeshauptstadt Addis Abeba. Mit 3,3 Millionen Einwohner:innen gehört Addis Abeba zu den zehn größten Städten des Kontinents – in Deutschland ist die einzige Stadt mit einer ähnlichen Größenordnung ebenfalls die Hauptstadt: Berlin. Addis Abeba gilt auf Grund wirtschaftlicher Entwicklungen seit den 1950er Jahren als inoffizielle Hauptstadt Afrikas, weshalb hier verschiedene gesamt-afrikanische Organisationen ihren Sitz haben.

 

Leider konnte die Entwicklung der Infrastruktur nicht mit dem schnellen Bevölkerungswachstum mithalten. So gibt es neben sehr modernen Geschäftsvierteln auch viele Viertel mit großer Armut: Viele Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen oder sauberem Trinkwasser. Die meisten Haushalte haben überhaupt keinen privaten Wasseranschluss. Auch der Zugang zu medizinscher Versorgung ist für viele Personen auf Grund von finanziellen Hürden sehr eingeschränkt.

 

Um insbesondere den Kindern aus sehr armen Familien zu helfen, wurde im Jahr 1966 die allgemeinbildende Schule „German Church School“ von evangelischen, deutschsprachigen Gemeinden in Addis Abeba gegründet. Seit 1990 findet hier inklusiver Unterricht von sehbehinderten, mehrfachbehinderten und nicht behinderten Kindern statt. Aktuell besuchen 325 Schüler:innen die German Church School. Die Kinder ohne Behinderung stammen aus der nahen Umgebung und aus sehr armen Verhältnissen. (cbm stellt die German Church School sehr anschaulich und sogar mit einem tollen Video vor: klick hier!)

 

Dem Team der German Church School ist es sehr wichtig, einen ganzheitlichen und individuellen Blick auf die Schüler:innen zu haben. So erhalten alle Kinder neben einer Schuluniform auch speziell für ihre Bedürfnisse geeignete Hilfsmittel und Schulmaterialien. Darüber hinaus gibt es den Schulsozialfonds: Befindet sich eine Familie in finanziellen Engpässen, die eventuell sogar einen Schulabbruch des Kindes zur Folge haben könnten, kann diese Familie vorübergehend Unterstützung erhalten. Kinder mit entsprechendem Bedarf werden mit Physio- und Sprachtherapien unterstützt.

 

Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift    Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift

Fotos: CBM

 

„Die Schule arbeitet [außerdem] mit einem sogenannten Tandemkonzept, bei dem zu Beginn eines jeden Schuljahres Teams aus je einem Kind mit und ohne Behinderung gebildet werden. Die Teilnahme der Kinder an diesem Konzept ist freiwillig. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig im Schulalltag und beim Lernen, ganz nach dem Motto "Gemeinsam lernt es sich besser." Das fördert gleichzeitig Freundschaften und das Verständnis füreinander. Zudem fungieren die Kinder als wichtige Multiplikatoren gegen Vorurteile in ihrem direkten Umfeld.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Inklusiver Unterricht

Fotos: CBM

 

Und auch nach dem Schulabschluss ist eine Unterstützung durch die German Church School in einigen Fällen möglich. So können beispielsweise sehbehinderte Absolvent:innen auch noch nach ihrem Abschluss an der Schule Bücher in Brailleschrift ausleihen.

 

Als finanzielle Unterstützung steht die internationale Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderung „CBM“ (Christoffel-Blindenmission) an der Seite der German Church School. Um das geschilderte ganzheitliche und inklusive Unterrichtskonzept im Jahr 2026 umsetzen zu können, entsteht ein Gesamtförderbedarf in Höhe von 82.560,- Euro. Da CBM und ProFiliis bereits seit vielen Jahren erfolgreich Projekte in der ganzen Welt fördern, hat die Stiftung auch für dieses Projekt gerne finanzielle Unterstützung zugesagt: Mit über 58.000,- Euro stellt ProFiliis für das Jahr 2026 die Mittel für folgende Positionen zur Verfügung:

 

  • Transport der Schüler:innen zur Schule
  • Medikamente und Hilfsmittel
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (baulich und „technisch“ (Tablets etc.))
  • Inklusives Lern- und Lehrmaterial für angeschlossene Schulen
  • Physio- und Sprachtherapie
  • Schulungen in Gartenarbeit, Hauswirtschaft und Computerkenntnissen für Schüler:innen mit Behinderung
  • Anschaffung eines Fahrzeugs zur Unterstützung des Transports der Schüler:innen

 

CBM blickt optimistisch in die Zukunft der Schüler:innen der German Church School und auch ProFiliis sieht die Förderung als wichtigen Baustein für eine positive Lebensgestaltung der Kinder: „Zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit zeigen welch positiven Auswirkungen integrative Bildungsformate für Kinder mit und ohne Behinderung haben. Mit einer guten Ausbildung haben Kinder die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie können ihre Ziele verwirklichen und gleichberechtigt und in Würde am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Körperliche Untersuchung

Fotos: CBM

 

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Baseballturnier „SuperCup“ 2026

Seit drei Jahren verwandelt sich der Hoeschpark im Sommer für einige Tage in den „Hotspot“ für alle Baseballfans: Wenn die Dortmund Wanderers zu ihrem internationalen U15-Baseball-Turnier einladen, reisen Teams und Fans aus der ganzen Welt an. Und auch in diesem Jahr können sich die Baseball-Fans wieder freuen: Vom 02. bis zum 06. August findet der SuperCup 2026 statt: Teams aus den unterschiedlichsten Ländern reisen an und treten gegeneinander an, im Wettkampf um den Pokal. In den letzten Jahren haben neben mehreren Mannschaften aus Deutschland unter anderem Teams aus der Ukraine, aus Großbritannien, Tschechien, der Schweiz und sogar aus Katar teilgenommen.

 

ProFiliis hat das Turnier bereits in den Vorjahren finanziell unterstützt und hat den Dortmund Wanderers auch in diesem Jahr wieder eine Förderzusage erteilt. Mit 2.560 Euro stellt die Stiftung die benötigten Mittel für Pokale und Medaillen sowie für den Einsatz der Schiedsrichter und Scorer am Turniertag zur Verfügung.

 

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der SuperCup nicht nur ein tolles Erlebnis der internationalen Sportbegegnung ist, sondern auch eine hervorragende Werbung für den Baseballsport und Nachwuchsförderung für die Dortmund-Wanderers: Der Verein konnte in den letzten Jahren bemerkenswerten Zulauf im Nachwuchsbereich verzeichnen.

 

Besonderes Highlight in diesem Jahr: Das Turnier dauert einen Tag länger und beginnt schon am Sonntag - für die Baseball-Begeisterten sicherlich ein Grund zur Freude!

 

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Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche

Der Kreisverband Dortmund des Deutschen Roten Kreuzes hält in der Abteilung „Jugendrotkreuz“ ein breites Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bereit. Dabei stehen soziale Teilhabe, interkulturelle Begegnungen und die Stärkung der Persönlichkeit der:des Einzelnen im Fokus. Die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, und sich aktiv einzubringen. Sie erleben sich selbst in einem Team und werden durch all diese Erfahrungen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Insbesondere für Kinder aus herausfordernden Lebenslagen sind derartige positive Gemeinschaftserlebnisse förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zu dem Ziel, die Chancengleichheit zu erhöhen, bei.

 

In den Gruppen und Projekten des Jugendrotkreuzes in Dortmund sind insgesamt über 800 Kinder aktiv. Für knapp 30 Kinder und Jugendliche soll es im Rahmen einer 12-tägigen Ferienfreizeit im August nach Fehmarn gehen. Die 8- bis 14-Jährigen leben vermehrt in Familien mit nur eingeschränktem Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Erholungsangeboten; zum Beispiel auf Grund der finanziellen Situation, wegen einer belastenden familiären Situation oder weil die Eltern auf Grund ihrer beruflichen Situation keine Betreuung in der Ferienzeit leisten können.

 

Gemeinsam mit sechs pädagogischen Fachkräften soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, eine fröhliche und unbeschwerte Zeit auf Fehmarn zu verbringen. In der Gruppe können sie nicht nur viel Spaß haben, Zeit am Strand verbringen, zusammen Sport machen und kreativ sein sowie tolle Ausflüge unternehmen. Die Teilnehmenden werden auch neue Erfahrungen machen – vielleicht sogar zum ersten Mal das Meer sehen – und ihre sozialen Kompetenzen stärken. Die Betreuer:innen werden für eine verlässliche und kindgerechte Struktur sorgen und die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von Teamfähigkeit und Eigenständigkeit sowie in der Förderung der persönlichen Stärken unterstützen.

 

ProFiliis stellt für dieses schöne Ferienprojekt rund 8.500,- Euro zur Verfügung zur Deckung der Kosten für Verbrauchsmaterialien sowie für Mietfahrzeuge (inklusive der Tankfüllungen) für die An- und Abreise sowie Ausflüge vor Ort. Mit der finanziellen Unterstützung „soll sichergestellt werden, dass alle angemeldeten Teilnehmenden unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten mitfahren können.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

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Ausflüge bei den climb-Lernferien

Die gemeinnützige GmbH climb trägt das, was sie vermitteln möchte, im Namen: clever lernen, immer motiviert bleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen von Lernferien vielfältige Unterstützung. Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden.

 

In den zweiwöchigen Lernferien erhalten die Kinder 24 Stunden Lernzeit am Vormittag (jeweils 12 Stunden in Deutsch und in Mathe) und am Nachmittag 16 Stunden Porojektlernen. Zusätzlich finden vier ganztägige Ausflüge statt, die Kindern werden jeden Tag mit warmem Mittagessen und gesunden Snacks versorgt und ihnen wird hochwertiges Lernmaterial zur Verfügung gestellt.

 

Für die Sommerferien 2025 sind wieder mehrere Lernferien in Dortmund zu den folgenden Mottos geplant:

 

  • Traumberufe
  • Sport und Ernährung
  • Meine Stadt
  • Forschen

 

Jeweils 45 Grundschulkinder werden pro Lernferien in einer Grundschule betreut. Für die Sommerferien 2026 ist geplant, dass insgesamt 240 Kinder an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule (Nordstadt), der Petrischule (Mitte) und der Gutenberg-Grundschule (Dorstfeld) an den climb-Lernferien teilnehmen. Viele der Kinder leben in finanziell schwach aufgestellten Familien. Für sie bieten die Lernferien nicht nur eine wichtige schulische Förderung, sondern auch eine willkommene Abwechslung in den Ferien, die sie andernfalls womöglich alleine zu Hause verbringen müssten. Ein besonderes Highlight sind für alle Teilnehmenden die Tagesausflüge. Unter dem Motto „Meine Stadt“ sind für diesen Sommer folgende Ausflüge geplant:

 

  • Besuch des BVB-Stadions mit Stadiontour
  • Programm im Museum am Ostwall im Dortmunder U
  • Besuch des Fußballmuseums
  • Ausflug in den Kletterwald

 

ProFiliis unterstützt climb gerne bei dieser schönen Abwechslung im Rahmen der Lernferien und stellt 9.000,- Euro für die Ausflüge zum Stadion, zum Museum am Ostwall und in den Kletterwald bereit.

 

 

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Ferienprogramm für Holte-Grundschüler:innen

Wenn im Sommer für manche Kinder die großen Ferien mit Urlaub und tollem Programm anstehen, heißt es für andere Kinder: Langeweile und Einsamkeit. Wenn sich eine Familie keinen Urlaub leisten kann oder die Eltern bei der Arbeit keinen Urlaub nehmen können und dann auch noch die Schulfreund:innen mit ihren Familien unterwegs sind, können sechs Wochen sehr lang werden.

 

Um Kindern, bei denen derartige Sommerferien anstehen, stattdessen schöne Ferienerlebnisse zu bescheren, bietet die Holte-Grundschule in Lütgendortmund wie schon in den Vorjahren ein Ferienprogramm für sozial benachteiligte Schüler:innen an. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien halten drei Sozialarbeiter:innen und ein Alltagshelfer der Schule für 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm bereit: Neben tollen Aktivitäten in der Schule bzw. auf dem Schulhof sind auch einige Ausflüge geplant, zum Beispiel ins Planetarium, zur Trampolinhalle Superfly und in den Westfalenpark. Neben jeder Menge Spaß stehen auch die Förderung von Bewegung und sozialem Miteinander im Fokus.

 

Um das Ferienprogramm für die Schüler:innen kostenlos anbieten zu können, hat der Förderverein der Holte Grundschule erneut einen Förderantrag bei ProFiliis gestellt. Die Stiftung stellt 4.320,- Euro für die Verpflegung der Kinder sowie für Eintrittsgelder und Transfer zu den Ausflugszielen bereit.

 

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Jugend-Wohnwoche der Christuskirche

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Christuskirche Dortmund liegt im Herzen der Dortmunder Nordstadt. Dieser Stadtteil ist geprägt durch kulturelle Vielfalt und viele im Stadtbild präsente Kinder und Jugendliche. Das Veranstaltungsangebot der Christuskirche richtet sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern in vielen Fällen an alle Interessierten – ohne Berücksichtigung von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. So erreicht die Christuskirche viele Familien, Kinder und Jugendliche mit tollen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

 

Für April 2026 wurde nun die „Connection Jugend-Wohnwoche“ geplant. Hierbei handelt es sich um ein fünftägiges Bildungs- und Begegnungsprojekt für ca. 30 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren. „Die Jugendlichen verbringen fünf Tage wie in einer riesigen WG gemeinsam in der Christuskirche, die sich in dieser Zeit in einen geschützten Lebens- und Lernraum verwandelt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

Die Jugendliche bestreiten während dieser Wohnwoche ihren regulären Alltag mit Schule und Hausaufgaben. Zusätzlich erwartet sie aber ein buntes Programm: Es sind verschiedene Gemeinschaftsaktivitäten geplant, es werden Workshops und Seminare angeboten, Ausflüge unternommen und an jedem Tag gibt es ein Abendprogramm zu bestimmten Inhalten.

 

Ziel der Connection Jugend-Wohnwoche ist es, den Jugendlichen soziale Teilhabe zu ermöglichen, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und interkulturelle Begegnungen zu fördern. Insbesondere der letzte Punkt ist Blick auf die Teilnehmenden interessant: Die Gruppenzusammensetzung ist hinsichtlich des sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrundes sehr heterogen. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden hat Zuwanderungserfahrung. Im Rahmen der Wohnwoche lernen sich Jugendliche kennen, die im „normalen“ Leben keine Berührungspunkte haben. Dies birgt die große Chance, dass Vorurteile abgebaut werden. Den Jugendlichen wird außerdem die Möglichkeit zur Partizipation gegeben. So erleben sie sich als selbstwirksam und übernehmen Verantwortung. Die Verantwortlichen streben überdies an, die Jugendlichen in ihrer Resilienz – also in ihrer psychischen Widerstandskraft in schwierigen Situationen – zu stärken. Darüber hinaus ist auch Demokratiebildung ein thematischer Schwerpunkt.

 

Die Planung und Durchführung der Connection Jugend-Wohnwoche werden durch einen Diakon und mindestens fünf Ehrenamtliche realisiert, die die Jugendgruppe in der gesamten Zeit begleiten.

 

ProFiliis stellt mit 3.500,- Euro über 40 % der insgesamt benötigten Mittel zur Verfügung und deckt so die folgenden Kostenpositionen ab:

  • Lebensmittel
  • Material für Workshops, Erlebnispädagogik und Programm
  • Isomatten und Schlafsäcke für Jugendliche aus ökonomisch schlecht aufgestelllten Haushalten

 

ProFiliis wünscht den Jugendlichen schon heute eine spannende und lehrreiche Woche in der Christuskirche!

 

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Baseball-Trainingslager mit Workshop zu Gewalt im Sport

Der Baseballverein „Dortmund Rhinos e. V.“ wurde im Jahr 2024 gegründet und legt seitdem einen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit. In diesem Zuge ist den Zuständigen die Zusammenarbeit mit Schulen wichtig, sodass derzeit Kooperationen mit sieben Schulen bestehen. Dem Verein ist es ein Anliegen auch Kindern aus sozioökonomisch schwachen Familien Zugang zum Baseball-Sport zu ermöglichen.

 

Aktuell trainieren die Kinder und Jugendlichen bei den Dortmunder Rhinos in einer U12- und einer U15- Mannschaft. Im März ist nun ein dreitägiges Trainingslager für die Jugendabteilung geplant, in dessen Rahmen auch ein Workshop zu interpersoneller Gewalt stattfinden soll. Schon im Jahr 2025 fand ein derartiges Trainingslager statt; damals behandelte der Workshop das Thema „Respekt und Toleranz im Sport“. In diesem Jahr nun ist eine Workshop-Reihe mit Schwerpunkt „Sexuelle Gewalt im Sport“ geplant – erst für die Kinder und Jugendlichen, dann für die Jugendtrainer:innen. Der Verein hat ein Schutzkonzept zum Thema Gewalt im Sport, das die Durchführung derartiger Workshops beinhaltet und zu einem sicheren und friedlichen Umgang untereinander beitragen soll.

 

Zielgruppe des Workshops sind etwa 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren.

 

Im Rahmen des Trainingslagers fallen unter anderem Kosten für die Übernachtung im Sporthotel, für Trikotaufnäher, die die Kinder und Jugendlichen als Teilnahme-Bestätigung erhalten, sowie für Unterrichtsmaterial und Fahrtkosten an. ProFiliis stellt 1.500,- Euro zur Deckung der Kosten für Aufnäher, Material und Fahrtkosten sowie für 50 % der Übernachtungskosten zur Verfügung.

 

Wir wünschen den jungen Baseball-Spieler:innen schon heute eine fröhliche und lehrreiche Zeit!

 

sh