Neues zu den Projekten 2026

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Neue Instrumente für das Heisenberg-Gymnasium

Am Heisenberg-Gymnasium in Dortmund-Eving werden ca. 1.100 Schüler:innen gemeinsam unterrichtet. Sie alle mussten sich am Anfang ihrer Schullaufbahn mit der Frage beschäftigen, ob sie eher einen naturwissenschaftlichen, sprachlichen oder musischen Weg gehen möchten. Wer sich für das musische Profil entscheidet, bekommt in den Jahrgängen 5 und 6 – im so genannten Orchesterprofil – die Möglichkeit, ein Musikinstrument zu erlernen. Besonders mit Blick auf die große Vielfalt der Schüler:innenschaft am Heisenberg-Gymnasium und vielen Jugendlichen, für die die deutsche Sprache eine Herausforderung darstellt, ist das musikalische Lernen eine tolle Möglichkeit.

 

Leider ist es nicht allen Familien möglich, die finanziellen Mittel zur Anschaffung oder Ausleihe eines eigenen Instrumentes aufzubringen. Aus diesem Grund ist es dem Heisenberg-Gymnasium und auch dem Förderverein der Schule ein großes Anliegen, allen interessierten Schüler:innen kostenlos Musikinstrumente bereitzustellen und ihnen so die Teilnahme am musischen Profil zu ermöglichen.

 

Bereits seit 1998 besteht eine Kooperation mit der Musikschule Dortmund, die den Schüler:innen der „musikbetonten Klassen“ in den Jahrgangsstufen 5 und 6 das Erlernen eines Musikinstrumentes ermöglicht. Seit 2006 bestehen Streicherklassen, in denen die Schüler:innen im Klassenverband gleichzeitig verschiedene Streichinstrumente erlernen. Ab Sommer 2026 wird dieses Angebot um Blasinstrumente ergänzt.

 

Dabei geht es nicht darum, Profi-Musiker:innen auszubilden, sondern um das gemeinsame musikalische Erleben. Es „stehen die Freude am Musizieren, das Musikerleben in der Gemeinschaft und die Stärkung des Selbstwertgefühls im Mittelpunkt der musikalischen Förderung“.* Den Schüler:innen soll der Zugang zur Musik eröffnet werden. „Beim gemeinsamen Musizieren lernen [sie] von- und miteinander, sie stützen sich gegenseitig, sie lernen schnell, aufeinander zu hören, sich zuzuhören, aufeinander zu reagieren. Außerdem werden Konzentration und Wahrnehmung gefördert.“ *

 

Außerdem nimmt das Heisenberg-Gymnasium seit dem Schuljahr 2025/26 am Projekt „Musik für Schüler“ teil. In diesem Rahmen werden für alle Schüler:innen der Jahrgangsstufe 5 Klassikkonzerte von Profi-Musiker:innen in der Schule veranstaltet. Im Anschluss können die Kinder Klavier- oder Chorunterricht bekommen.

 

Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 gibt es dann eine Orchester-AG, in der die Schüler:innen weiterhin Instrumentalunterricht erhalten und lernen als Orchester, zum Teil mehrstimmig, gemeinsam zu musizieren. Fortgeschrittene Schüler:innen können dann in den Jahrgängen 8 und 9 im Schulorchester spielen.

 

Das musische Profil am Heisenberg-Gymnasium besteht aus dem Orchesterprofil (Jq. 5 und 6), dem Projekt “Musik für Schüler” in den Klassen 5 und 6, der Orchester-AG (Jq. 7 und 8) sowie dem Schulorchester (ab  Klasse 8/9).

 

„So hat das musische Profil inzwischen einen festen Platz im Schulleben erlangt und leistet seinen kulturellen und pädagogischen Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung“, beschreiben es die Zuständigen.

 

Die Basis für die musikpädagogische Arbeit stellt das Orchesterprofil in Form der Streicher- und Bläserklassen in den Stufen 5 und 6 dar. Pro Jahrgang wählen in der Regel 20 bis 30 Schüler:innen das Orchesterprofil. Aktuell sind insgesamt 60 Schüler:innen im Alter von 11 bis 13 Jahren in den musikbetonten Klassen. In der Orchester-AG und dem Schulorchester sind weitere 30 Schüler:innen im Alter von 13 bis 18 Jahren.

 

In den bisherigen Streicherklassen konnten die Schüler:innen zwischen Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass auswählen. Die geplante Erweiterung des Orchesterprofils um Blasinstrumente erfordert die Bereitstellung eines neuen Klassensatzes an Blasinstrumenten. Geplant ist die Anschaffung von fünf Altsaxophonen, vier Klarinetten, vier Querflöten und zwei Posaunen im Wert von insgesamt 4.335,- Euro. Zusätzlich fallen rund 1.000,- Euro für die Reparatur und Wartung der Instrumente im Laufe des Schuljahres an.

 

ProFiliis stellt die benötigten Mittel zur Verfügung und wünscht den neuen Fünftklässler:innen ab Sommer 2026 fröhliches gemeinsames Musizieren!

 

* Auszug aus dem Förderantrag

 

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Balance von Anfang an – Yoga in der Kita

Das „Barbara House“ in der Bittermark im Dortmunder Süden ist eine Kindertagesstätte, in der internationale und bilinguale Erziehung nach den Konzepten von Maria Montessori gelebt wird.

 

Gegründet wurde die Kita 2007 von der gemeinnützigen Trägergesellschaft ime-do mbH, die das Ziel verfolgt, internationale Bildungseinrichtungen auf Grundlage der Montessori-Pädagogik in Dortmund aufzubauen.

 

So werden seit nunmehr fast 20 Jahren Kinder im Alter von null bis sechs Jahren im Barbara House betreut und begleitet.

 

Für Herbst 2026 ist nun das Projekt „Balance von Anfang an – Yoga in der Kita“ geplant. In Kooperation mit einer ausgebildeten Yoga-Lehrerin, die sich auf Yoga mit Kindern spezialisiert hat, sollen alle 57 Kita-Kinder aufgeteilt in Kleingruppen mit ca. zehn Kindern an jeweils drei Terminen teilnehmen.

 

„Durch kindgerechte Yoga-Übungen lernen die Kinder, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, zur Ruhe zu kommen und Strategien für einen ausgeglichenen Alltag zu entwickeln.“ (Auszug aus dem Förderantrag) In jeder Einheit werden spielerische Yoga-Elemente, Atemübungen und Entspannungstechniken kombiniert, sodass ein stimmiges und zur Gruppe passendes Angebot geschaffen wird.

 

Die Fachkräfte der Kita werden die Yoga-Einheiten begleiten, sodass sie im Anschluss Inhalte und Impulse der erfahrenen Yoga-Lehrerin in den Kita-Alltag übertragen können.

 

Das Ziel des Projektes ist es, den Kindern eine positive Routine zu vermitteln und sie in ihrer körperlichen und auch emotionalen Gesundheit zu unterstützen. Yoga dient der Stressbewältigung und kann schon bei Kindern als Mittel zur Entspannung dienen. Auf diese Weise werden die Kinder dazu befähigt, in herausfordernden Situationen ruhig zu bleiben und mit Stress umzugehen. So werden sie in ihrer Resilienz (psychische Widerstandskraft) gestärkt.

 

Für das Projekt mit insgesamt 18 Terminen in der Kita entstehen Kosten in Höhe von rund 2.000,- Euro. Der Förderverein übernimmt mit 1.000,- Euro fast die Hälfte der Kosten; ProFiliis stellt mit etwas über 1.000,- Euro die restlichen Mittel zur Verfügung.

 

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Ein weiteres Jahr Förderung für die Waldtrauergruppe

Der Verein Querwaldein hat im August 2020 das Projekt „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“ ins Leben gerufen, das sich an Kinder richtet, die einen Elternteil verloren haben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden bei 14-täglichen Treffen à zwei Stunden in ihrer Trauerarbeit unterstützt. „Neben freien Spieleinheiten, naturerlebnispädagogisch angeleiteten Aktivitäten und kleinen Ritualen werden von [zwei] pädagogischen Fachkräften […] Redeanlässe geschaffen, die den Trauerprozess begleiten. Dabei bieten der Aufenthalt in der Natur und die Gruppe selbst eine wesentliche Unterstützung für die Kinder." (Auszug aus dem Förderantrag)

 

ProFiliis unterstützt das Projekt bereits seit 2021 und hat seitdem die Aktivitäten der Waldtrauergruppe immer für ein Halbjahr gefördert, während das andere Halbjahr von anderer Stelle finanziert wurde. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Schwierigkeiten gekommen ist, eine zweite Förderung zu bekommen, hat sich Querwaldein in diesem Jahr entschieden, bei ProFiliis die Mittelübernahme für ein gesamtes Projektjahr zu beantragen.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, diesem Antrag entsprechen und für den Zeitraum von August 2026 bis Juli 2027 5.000,- Euro bereitstellen zu können.

 

Aktuell nehmen zehn Kinder und Jugendliche an der Waldtrauergruppe teil, es können aber noch Teilnehmende aufgenommen werden.

 

Nähere Informationen zum Projekt und der Unterstützung durch ProFiliis gibt es hier.

 

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Internationales Jugendfeuerwehr-Festival „Häly 2026“

Die Jugendfeuerwehr Dortmund ist nicht nur eine Nachwuchsorganisation für Feuerwehr-Interessierte, sondern auch anerkannter Träger der Jugendhilfe. Rund 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren sind Mitglied in einer der 18 Ortsgruppen im gesamten Stadtgebiet. Die Zuständigen sowie über 150 ehrenamtliche Betreuer:innen „verbinden feuerwehrtechnische Ausbildung mit moderner, werteorientierter Jugendarbeit“ *. Im Förderantrag werden die Grundpfeiler der Arbeit wie folgt beschrieben: „Unser Ziel ist es, junge Menschen für Verantwortung, Gemeinschaft und Technik zu begeistern. Durch vielfältige Projekte, Ferienfreizeiten und Bildungsangebote stärken wir soziale und interkulturelle Kompetenzen, fördern demokratisches Handeln und entwickeln technische Fähigkeiten weiter – für eine engagierte, selbstbewusste und solidarische junge Generation in Dortmund.“ *

 

Nun steht im Juli ein ganz besonderes Highlight für einige junge Feuerwehrleute aus Dortmund an: Vom 10. Bis zum 17. Juli 2026 findet in der finnischen Gemeinde Masku im Südwesten des Landes das „Häly-Festival“ statt – ein internationales Zeltlager, bei dem rund 2.000 jugendliche Feuerwehrleute aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenkommen. Sie werden tagsüber in internationalen Gruppen an Workshops und Trainingseinheiten zu verschiedenen feuerwehr- und naturbezogenen Themen teilnehmen. Auf diese Weise werden den Kindern und Jugendlichen zum einen spannende und wichtige Ausbildungsinhalte vermittelt, zum anderen findet interkultureller Austausch statt. Am Abend finden dann Veranstaltungen statt, in deren Gestaltung die Teilnehmenden einbezogen werden, um ihre sozialen Kompetenzen zu stärken und den internationalen und interkulturellen Austausch zu fördern.

 

Aus Dortmund werden insgesamt 71 Jugendliche und 20 Erwachsene am Häly 2026 teilnehmen und dort sieben der achtzehn Standorte der Jugendfeuerwehr Dortmund vertreten. Die Teilnehmenden reisen per Bahn und Flugzeug nach Masku; vier Personen werden mit zwei Materialfahrzeugen die benötigte Campingausrüstung per Fähre nach Finnland bringen.

 

Ein solches Projekt ist natürlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Neben den Kosten für die An- und Abreise muss ein Kostenbeitrag für den finnischen Veranstalter aufgebracht werden. Außerdem werden finanzielle Mittel für verschiedene Sachgüter benötigt. Trotz eines nicht unerheblichen Teilnahmebeitrages aller 91 Mitreisenden aus Dortmund, der Einbringung von Eigenmitteln der Jugendfeuerwehr Dortmund und großzügiger Bezuschussung von anderen Stellen blieb eine Finanzierungslücke von knapp über 14.000,- Euro. ProFiliis wird diese Lücke schließen und der Jugendfeuerwehr Dortmund die benötigten Mittel zur Verfügung stellen, sodass die 70 jungen Feuerwehrleute aus Dortmund an diesem tollen internationalen Projekt teilnehmen und vielfältige Erfahrungen sammeln können.

 

sh

 

* Auszug aus dem Förderantrag

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Freizeitprogramm für Kinder in der Nordstadt

Während die Sommerferien für einige Kinder Freiheit, Urlaub, Sonne, gute Laune und Spaß bedeuten, erleben andere Kinder sechs Wochen voller Langeweile und Einsamkeit. Insbesondere wenn es für Eltern unmöglich ist, mit den Kindern in den Urlaub zu fahren oder sich nur frei zu nehmen, sind viele Kinder in der Zeit, in der sie sonst in der Schule sind, auf sich alleine gestellt.

 

Genau an dieser Stelle setzt die GrünBau gGmbH an und bietet seit einiger Zeit Ferienprogramm für Kinder in der Dortmunder Nordstadt an. Dabei sind die Angebote sehr vielfältig und reichen von mehrtägigen Ferienfreizeiten über Tagesangebote bis hin zu ganz niedrigschwelligen Aktivitäten im Stadtteil.

 

Auch für 2026 ist wieder ein tolles Programm geplant und die ProFiliis-Stiftung wird zwei Programmpunkte finanzieren.

 

Zum einen wird gemeinsam der Weltbienentag „gefeiert“: Im Rahmen eines Nachmittagsangebotes können ca. 25 Kinder selber Honig schleudern und ein eigens abgefülltes Glas mit nach Hause nehmen. Ganz nebenbei lernen sie hierbei jede Menge über Bienen und die Entstehung von Honig.

 

Zum anderen soll an sechs Tagen in den Sommerferien wieder die niedrigschwellige Veranstaltung „Sound of Borsigplatz“ veranstaltet werden. Hierbei handelt es sich um eine Freiluft-Kinderdisco mit Karaoke-Programm. Aufgrund von Erfahrungswerten aus dem Vorjahr, rechnen die Verantwortlichen damit, dass bis zu 160 Kinder zur Kinderdisco kommen werden.

 

ProFiliis wird diese beiden Veranstaltungen mit insgesamt rund 2.200,- Euro finanziell unterstützen und wünscht den Kindern und Jugendlichen schon jetzt eine fröhliche Zeit!

 

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3. Sommerfest im Quartier Westerfilde

Die Nachbarschaftsfeste sind fester Bestandteil des Lebens in Westerfilde geworden. Egal ob Sommer-, Winter oder Frühlingsfest: In Westerfilde kommen die Menschen gerne zusammen, tauschen sich aus und genießen die gemeinsame Zeit.

 

Am 20. Juni ist es wieder so weit und der Westerfilder Marktplatz verwandelt sich in eine fröhliche Feier-Location für ein multikulturelles Nachbarschaftsfest mit großem Kinderfest.

 

Vertreter:innen verschiedener Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Stadtbezirk arbeiten ehrenamtlich als Orga-Team für das Sommerfest zusammen. 

 

Ein Bestandteil des Sommerfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. Absolutes Highlight im letzten Jahr war das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden. Über 100 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren verfolgten die Show mit großer Begeisterung.

 

Auch für das Sommerfest 2026 wurden wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie der Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren unterstützt ProFiliis das Orga-Team des Sommerfestes in Westerfilde auch in 2026 wieder finanziell und stellt mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung.

 

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Färbergarten und Color Lab an der Albert-Schweitzer-Realschule

Färbergarten und Color Lab an der Albert-Schweitzer-Realschule

An der Albert-Schweitzer-Realschule wird es bunt!

 

Für rund 500 Schüler:innen in Dortmund-Nette stehen große Veränderungen an: Auf dem Schulhof soll auf einem Areal von 6 mal 22 Metern ein „Färbergarten“ angelegt werden. Hier sollen Pflanzen angebaut werden, die sich zur Gewinnung von Naturfarben eignen. Außerdem soll zunächst im Schulgebäude eine Farbküche – ein „Color Lab“ – eingerichtet werden, in der die geernteten Pflanzen und heimische Gemüsesorten verarbeitet werden können: schneiden, trocknen, mörsern, zu Pigmenten verarbeiten und daraus Mal- und Textilfarben herstellen.

 

Zunächst soll es für die Schüler:innen der Jahrgänge 5 und 6 eine Nachmittags-AG geben, in der sie sich um die Pflanzen im Garten kümmern und diese im Color Lab weiterverarbeiten. Nach und nach sollen dann über neue Lernformate immer mehr Schüler:innen Zugang zu diesem spannenden Projekt erhalten. So könnten der Fäbergarten und das Color Lab im Biologieunterricht zur Begutachtung heimischer Pflanzen dienen, im Chemieunterricht könnten chemische Prozesse beim Färben erörtert werden, im Textilunterricht könnten selbst Stoffe und Wolle gefärbt und im Kunstunterricht mit selbst hergestellten Farben gemalt werden. Das Color Lab könnte so zu einem lebendigen und vielseitigen Lernort für die Schüler:innen werden.

 

Die Arbeit mit den Naturfarben verbindet die beiden Bereiche praktische Umweltbildung und kreatives Arbeiten miteinander. Über ein eher unkonventionelles Zusammenarbeiten im schulischen Kontext werden die Schüler:innen auf eine neue Art gefördert und das Miteinander gestärkt. Insbesondere für das Zusammensein und -arbeiten von Schüler:innen mit und ohne besonderen Förderbedarf stellt das Color Lab eine tolle Chance dar.

 

Damit die Schulgemeinschaft über ein großes Färberwissen verfügt, werden drei Lehrkräfte an einer Wochenendschulung teilnehmen und sich dort zu „Dialoger:innen“ ausbilden lassen. Sie können dann das Erlernte an interessierte Kolleg:innen und Schüler:innen weitergeben, sodass diese wiederum auch zu Dialoger:innen werden. Auf diese Weise verbreitet sich das Wissen in der Schulgemeinschaft.

 

Die Zuständigen listen die Projektinhalte in der Projektbeschreibung wie folgt auf:

 

  • Anbau von Färberpflanzen in einem dafür angelegten Garten
  • Eigenständige Herstellung von Naturfarben
  • Künstlerisch-kreative Anwendung (Kunst- und Textilprojekte, z.B. Wolle färben, Malen mit Pflanzenfarben)
  • Ausbildung der jeweiligen Schüler:innen zu Dialoger:innen, die anschließend ihr Wissen an die Nächsten weitergeben können
  • Vermittlung ökologischer Zusammenhänge (Lebensräume, Stoffkreisläufe, Nachhaltigkeit, Biologie)
  • Einbindung regionaler Geschichte zur Pflanzenfarbe und Handwerk
  • Berufliche Orientierung im „grünen“ Bereich
  • Begegnungsort für Schüler:innen und Lehrer:innen

 

Während die benötigten Mittel für Beete und Färberpflanzen von der Stadt Dortmund bereitgestellt wurden, fehlt noch die Grundausstattung für die Arbeit im Garten und zur Farbherstellung im Color Lab. So werden beispielsweise Gießkannen, Arbeitshandschuhe, Schubkarren, Handschaufeln, Harken und Hacken benötigt; außerdem für das Color Lab verschiedene Mörser und Behälter, Reiben, eine Waage, Messer, Siebe, eine Kochplatte und Töpfe. Auch für die Dialoger:innenausbildung der drei Lehrkräfte besteht noch eine Finanzierungslücke.

 

ProFiliis bringt sich an dieser Stelle gerne ein und stellt für die beschriebenen Bedarfe insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 2.800,- Euro bereit. Das Stiftungs-Team wünscht den Schüler:innen schon jetzt viele spannende Färbe-Erlebnisse!

 

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Auch in 2026: Ausflüge für Kinder von Tafelkund:innen

Wie schon in den letzten Jahren unterstützt ProFiliis auch in 2026 wieder das sogenannte Panoramaprogramm der Dortmunder Tafel – genauer gesagt: verschiedene Ausflüge für Kinder der Tafelkund:innen.

 

So sind im Zeitraum von Juli bis Oktober folgende Ausflüge mit der finanziellen Unterstützung von ProFiliis geplant:

 

  • Ketteler Hof (Haltern am See)
  • Zoom Erlebniswelt (Gelsenkirchen)
  • Grugapark (Essen)
  • Phänomenta (Lüdenscheid)

 

ProFiliis wird die benötigten Mittel für den Eintritt jeweils für die teilnehmenden Kinder sowie die ehrenamtlichen Begleitpersonen der Tafel zur Verfügung stellen. Außerdem werden die Fahrtkosten zu den Ausflugszielen durch die Stiftung getragen und ein Pauschalbetrag für die Verpflegung der Kinder vor Ort wird bereitgestellt. Insgesamt stellt ProFiliis im Jahr 2026 6.200,- Euro für die Panorama-Ausflüge der Dortmunder Tafel zur Verfügung.

 

Mehr Infos zum Projekt und die Unterstützung von ProFiliis im Vorjahr gibt es hier.

 

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Snoezelraum für heilpädagogische Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen e. V. wurde im Jahr 1981 gegründet, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen zu fördern. Zu diesem Zweck existieren inzwischen acht Einrichtungen mit verschiedenen Schwerpunkten in Dortmund. Zusätzlich bietet der Verein ambulante Erziehungshilfen an.

 

Eine der Einrichtung ist die heilpädagogische Tagesgruppe in Dortmund-Derne. Sie „richtet sich an Kinder und Jugendliche mit erheblichem Förderbedarf, der allein im familiären Bezugssystem nicht mehr aufgefangen werden kann, und deren Familiensystem sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet.“ (der Homepage entnommen) Hier können neun Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren betreut werden. Sie kommen nach der Schule in die Gruppe, essen hier gemeinsam zu Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben und verbringen den Nachmittag in der Gruppe. Auf diese Weise wird das Familienleben entlastet und sowohl die schulische als auch die psychosoziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen können begleitet und gefördert werden.

 

Nun wünscht sich das Team der heilpädagogischen Tagesgruppe die Einrichtung eines Snoezelraums als „wichtigen Raum zur Förderung der sensorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“. (dem Förderantrag entnommen)

 

Beim Snoezelen handelt es sich um eine therapeutisch-pädagogische Methode zur Entspannung und Sinnesförderung. „Der Snoezelraum bietet eine Umgebung, die durch sanfte Beleuchtung, angenehme Klänge und taktile Elemente eine beruhigende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ausübt. Besonders für Kinder mit erhöhtem Stress, Ängsten oder Belastungen kann diese Umgebung helfen, zur Ruhe zu kommen und innere Spannungen abzubauen. Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten mit der sensorischen Verarbeitung haben (zum Beispiel bei Autismus oder ADHS), können in einem Snoezelraum lernen, Reize besser zu verarbeiten. Durch gezielte Stimulation der Sinne wie Sehen, Hören, Fühlen und Riechen wird das Gehirn darin unterstützt, diese Reize zu ordnen und zu integrieren. Zudem schafft der Snoezelraum eine sichere und geschützte Umgebung, in der Kinder und Jugendliche ihre Emotionen frei ausdrücken können. Dies fördert emotionale Stabilität und das Vertrauen in sich selbst und andere.“ (dem Förderantrag entnommen)

 

Zur Einrichtung eines Snoezelraums ist eine spezielle Ausstattung erforderlich. So muss beispielweise der gesamte Boden mit Matten ausgelegt werden, ergänzt durch weiche Polster und Kissen. Für die sensorische Ansprache werden Lichteffekte, Klang- und Duftgeräte sowie taktiles Material benötigt. Die heilpädagogische Tagesgruppe stellt sich zu diesem Zweck Blasensäulen, Faseroptikgeräte, einen Lichthimmel und einen Projektor vor.

 

Die Gesamtkosten zur Einrichtung und Ausstattung eines Snoezelraums belaufen sich bei der heilpädagogischen Tagesgruppe auf ca. 1670,- Euro. ProFiliis wird rund 85 % der Gesamtkosten tragen und 1.420,- Euro bereitstellen. Den Restbetrag bringt der Verein für Erziehungshilfen e. V. als Eigenmittel ein.

 

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Mahn- und Gedenkstättenfahrten 2026

Die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands „SJD - Die Falken“ beschäftigen sich in ihren wöchentlichen Gruppenstunden mit Themen wie Demokratie, der Entstehung der BRD und dem Nationalsozialismus. Neben den wöchentlichen Treffen sind auch Mahn- und Gedenkfahrten seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Jahresprogramms. So ging es für die Teilnehmerinnen unter anderem schon nach Berlin, München, zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, zur Wewelsburg und sogar nach Amsterdam und Paris. Sie wandelten auf den Spuren der Geschwister Scholl und von Anne Frank.

 

Auch in 2026 geht es für die Falken-Mädchengruppe wieder auf die Reise: Im Mai wird die Gruppe für ein langes Wochenende nach Frankreich aufbrechen und die Städte Verdun, Paris und Sedan besuchen. Thematischer Schwerpunkt hierbei sind der Erste Weltkrieg und die Besetzung Frankreichs sowie der Widerstands Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.

 

In Verdun fand 1916 über zehn Monate eine der längsten Schlachten des ersten Weltkrieges statt. Das Fort Douaumont gilt als Symbol der Schlacht von Verdun und beherbergt heutzutage ein Museum, das die Geschichte des Forts im Ersten Weltkrieg anschaulich erzählt. Ergänzt durch einen Besuch im Museum „Mémorial“, das noch mehr Einblicke in die Schlacht von Verdun ermöglicht, erhält die Mädchen-Gruppe jede Menge Informationen über diese geschichtliche Epoche und kann sich ein Bild von den originalen Schauplätzen machen.

 

Während der Zeit in Paris wird sich Gruppe mit dem Zweiten Weltkrieg und der deutschen Besatzung von Juni 1940 bis August 1944 beschäftigen: Schwerpunkt ist die Erinnerung an die Widerstandskämpfer der Resistance sowie an die Gräueltaten der Nazis während der Besatzungszeit. Besucht werden das Memorial de la Shoah und der Friedhof Père-Lachaise. Ein thematischer Erinnerungsrundgang entlang des Champs-Élysées von den Tuileries bis zum Étoile soll an die Besatzungszeit und die Gräueltaten der Nazis erinnern.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Bevor es von Paris zurück nach Dortmund geht, macht die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Sedan, wo sie sich erneut mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzten wird. Sedan war für die gesamte Dauer des ersten Weltkrieges von deutschen Soldaten besetzt, die unter anderem einen großen Soldatenfriedhof auf dem bestehenden Friedhof Saint-Charles anlegten. Heute steht hier das „Monument allemand du cimitère Saint-Charles“ als Gedenkstätte des Ersten Weltkrieges.

 

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden wird die Bildungsfahrt thematisch vorbereitet. Unter anderem wird die Gruppe gemeinsam den Film „Im Westen nichts Neues“ anschauen und über das Gesehene sprechen.

 

In den Sommerferien findet dann eine zweite Bildungsfahrt in Form eines Tagesausfluges statt. Zunächst geht es für die Falken-Gruppe mit dem Zug nach Remagen ins Friedensmuseum „Brücke von Remagen“, das unter anderem die Geschichte der Ludendorff-Brücke thematisiert, in deren Brückenkopf es sich befindet. Die Ludendorff-Brücke wurde aus militärischen Gründen im Ersten Weltkrieg als Möglichkeit den Rhein zu überqueren errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erhielt sie symbolträchtige Wirkung, als es im März 1945 in der Schlussphase des Krieges amerikanischen Alliierten gelang, die Brücke einzunehmen und so den ersten festen Übergang über den Rhein für die Alliierten ermöglichte. Der Vorstoß der alliierten Truppen Richtung Ruhrgebiet konnte so beschleunigt werden. Wehrmachtssoldaten versuchten mehrere Tage lang vergeblich, die Brücke zu sprengen, bis diese schließlich – zehn Tage nach der Eroberung – zusammenstürzte.Das Friedensmuseum zeigt die Ereignisse um die Sprengung der Brücke und thematisiert zusätzlich den Schwerpunkt ‚Frieden‘. Anhand eines Aufgabenbogens erkunden die Teilnehmenden den Themenschwerpunkt ‚Frieden‘.

 

Per Schiff geht es dann weiter nach Bonn, wo die Gruppe das „Haus der Geschichte“ – genauer gesagt die neue Dauerausstellung „Du bist ein Teil der Geschichte – Deutschland seit 1945“ – besuchen wird. Die Mädchen werden anhand eines Arbeitsbogens durch die Ausstellung rund um Kriegskonflikte und Friedenbewegungen nach 1945 geführt. Im Anschluss geht es für die Gruppe mit dem Zug zurück nach Dortmund.

 

Beide Bildungsfahrten sind für 16 Personen geplant. Um die Teilnahme allen interessierten Mädchen aus der Falken-Gruppe zu ermöglichen, wird nur ein geringer Eigenanteil eingefordert, und die Verantwortlichen bemühen sich um finanzielle Unterstützung von anderer Stelle. ProFiliis wird mit 3.572,- Euro über 75 % der benötigten Mittel bereitstellen und wünscht den Mädchen schon jetzt lehrreiche und spannende Tage!

 

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Schaukel für den Gartenverein Wachteloh e. V.

„Lebensfreude, Naturverbundenheit und Gemeinschaft“ – das verspricht der Gartenverein Wachteloh auf der Vereins-Homepage. Wer in Dortmund-Bodelschwingh nach einer kleinen Oase und der Möglichkeit nach eigenem Obst- und Gemüseanbau sucht, wird hier fündig. Das große Grundstück beherbergt 60 Gartenparzellen, ein Vereinsheim, einen Bienenstock und einen Spielplatz. Leider ist der Spielplatz schon sehr in die Jahre gekommen und die vorhandene Schaukel sowie der alte Spielturm müssen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Deswegen müssen neue Spielgeräte her!

 

Die Verantwortlichen des Gartenvereins Wachteloh sind deswegen in die Planung gegangen, haben neue Spielgeräte ausgesucht, die aufgebaut werden sollen, und haben sich auf die Suche nach finanzieller Unterstützung gemacht.

 

ProFiliis stellt gerne rund 3.300,- Euro zu Verfügung, sodass eine neue Schaukel angeschafft und montiert werden kann. Insbesondere da der Spielplatz neben den Kindern der Gärtner:innen selbst auch von vielen anderen Kindern aus dem Quartier genutzt wird, freuen wir uns, zur Erhaltung und Neugestaltung dieses fröhlichen Ortes beizutragen.

 

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Festtagsequipment für die Steinhammer-Grundschule

Der Verein zur Förderung der Steinhammer-Grundschule engagiert sich für die Belange der Steinhammer-Grundschule in Dortmund-Marten mit Blick auf die Förderung von Erziehung, Bildung und Jugendhilfe. Ein zentraler Punkt ist dabei die Förderung eines sozialen Miteinanders, weshalb auch der Projekttitel im Förderantrag „Gemeinschaft stärken“ nicht verwundert; denn an der Steinhammer-Grundschule werden gemeinsam Feste gefeiert, um die Schulgemeinschaft zu stärken:

 

„Unsere Schulgemeinschaft ist durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, familiäre Lebensformen, Sprachen und soziale Voraussetzungen geprägt. Gemeinsame Feste für alle Menschen der Schulgemeinschaft der Steinhammer-Grundschule sind ein fester Bestandteil unserer Schulprogramms. Sie bieten einen wertvollen Raum, in dem Vielfalt sichtbar, wertgeschätzt und als Bereicherung erlebt wird.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Zu diesen – jährlich stattfindenden – Festen gehören zum Beispiel ein Lichterfest, die Einschulungsfeier, Abschiedsfeiern, Klassenfeste und Weihnachtsfeiern. Außerdem werden regelmäßig Projektpräsentationen, Klassen- und Schulfrühstücke veranstaltet. Geplant ist zukünftig zudem ein Elterncafé.

 

Um derartige Feste niederschwelliger und inklusiv sowie organisatorisch verlässlich umsetzen zu können, wünscht sich das Schulteam folgende Erweiterung des „Festtag-Equipments“:

 

  • Bierzeltgarnituren
  • Gasgrill
  • Portable Leinwand
  • Stehtische
  • Stellwände

 

ProFiliis stellt mit 2.290,- Euro rund 80 % der benötigten Mittel zur Verfügung, während die übrigen 20 % von der Schule bzw. dem Förderverein bereitgestellt werden. Wir wünschen den ca. 210 Schüler:innen, ihren Familien und dem gesamten Team der Steinhammer-Grundschule in Zukunft noch schönere Feste für eine starke Schulgemeinschaft!

 

sh