Projekte

Stamm Vagabunden - Gaskocher und Transportkisten
Freizeit

Stamm Vagabunden - Gaskocher und Transportkisten

„Das große Ziel der pfadfinderischen Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken und sie zu befähigen, ihre Potenziale so auszuschöpfen, dass sie als verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger die Welt mitgestalten können.“ (Zitat: Förderantrag der Vagabunden). Das Ganze basierend auf den beiden Grundsätzen „Jugend leitet Jugend“ und „learning by doing“. Der Stamm Vagabunden ist ein Pfadfinderverein, welcher aus ca. 35 Kindern und Jugendlichen besteht, die sich über drei Altersstufen verteilen. Die jüngsten sind sechs Jahre alt. Die Kinder und Jugendlichen des Pfadfindervereins sollen lernen Aufgaben selbstständig zu lösen und Verantwortung zu übernehmen. Letzteres wird mit steigendem Alter größer. Die jüngeren Kinder werden hierbei von den älteren Kindern unterstützt. Im letzten Jahr hat sich der Pfadfinderverein Stamm Vagabunden an die ProFiliis-Stiftung gewandt mit der Bitte sie bei der Anschaffung neuer Gaskocher und Transportkisten zu unterstützen. Diese benötigt der Verein für seine zahlreichen Freizeitfahrten und Zeltlager. Hierbei ging es vor allem darum, dass die neuen Hockerkocher den neuen Sicherheitsstandards entsprechen und für die nächsten 20 Jahre genutzt werden können. Für einen bessern und geschützten Transport der neuen Gaskocher haben sie sich zudem neue passende universelle Transportkisten angeschafft. Am ersten Juni Wochenende 2022 waren die neuen Gaskocher und Kisten dann zum ersten mal beim Landespfingstlager in Mühlheim in gebrauch. 18 Personen waren bei dem Wochenausflug dabei, an dem das erste größere Lager seit 2019 mit 400 Pfadfinder:innen stattfand. ProFiliis hat den Pfadfinderverein bei der Anschaffung unterstützt und sowohl die Kosten für die Gaskocher als auch die Kosten für die Transportkisten übernommen.
Neu!
Dortmund - Mengede
Pfadfinder-Stamm Vagabunden
Wunschbaum 2022
Lebenshilfe

Wunschbaum 2022

Auch das Weihnachtsfest 2021 lief bei nicht wenigen Familien anders ab, als sie es sonst gewohnt sind. Corona schränkte und schränkt uns nach wie vor ein, große Familienzusammenkünfte waren auch dieses Mal nicht möglich. Jedoch auf eines ist Verlass an Weihnachten: Die strahlenden Augen der Beschenkten, wenn die über das Jahr gesammelten Wünsche an den Weihnachtsfeiertagen unter dem Weihnachtsbaum Gestalt annehmen und ausgepackt werden können. Allerdings ist auch dies nicht für alle Familien der Normalfall, da die finanziellen Mittel für eine Bescherung mit tollen Geschenken nicht ausreichen. Auch im Dortmunder Stadtteil Marten gibt es Familien, die von eben dieser Situation betroffen sind. Insbesondere für Kinder ist dies schwer nachvollziehbar, da doch viele Andere nach den Weihnachtsferien von ihren neuen Errungenschaften berichten können. Um sicherzustellen, dass jedes Kind an Weihnachten zumindest ein Geschenk auspacken kann, haben die Mitglieder des Vereins „Marten aktiv“ auch in diesem Jahr wieder zur 2020 ins Leben gerufenen Wunschbaumaktion aufgerufen. An verschiedenen Anlaufstellen konnten Familien mit geringen Einkommen „Wunschsterne“ abholen. Auf diesen Stern konnten die Kinder dann ihren Wunsch schreiben bzw. schreiben lassen und ihn dann an den Wunschbaum – einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum im örtlichen Rewe-Markt – hängen. Alle Bürger:innen, die einen Wunsch erfüllen wollten, konnten sich hier einen Wunschstern mitnehmen, das gewünschte Geschenk besorgen und unverpackt wieder im Rewe-Markt abgeben. Die Mitglieder des Vereins packten diese Geschenke dann liebevoll ein. Da immer das Risiko besteht, dass Wunschsterne am Baum hängenbleiben und somit Kinder Gefahr laufen, ohne Geschenk auszugehen, unterstützte die ProFiliis-Stiftung auch in diesem Jahr das Projekt mit finanziellen Mitteln, mit denen insgesamt Geschenke für bis zu 100 Kinder angeschafft werden konnten, also 2.500, - Euro. Im Gegensatz zum Jahr 2020, in dem erfreulicherweise nur 800, - Euro benötigt wurden, waren es in diesem Jahr knapp 1.800, - Euro, also umgerechnet ca. 72 Kinder, die ansonsten kein Geschenk bekommen hätten. Diese geringere Spendenfreudigkeit der Bürger:innen führen die Verantwortlichen von „Marten aktiv“ auf die Spendenaufrufe im Zuge der Flutkatastrophe zurück. Auch merkten die Verantwortlichen bei der Beschaffung der Geschenke schnell die weltweit angespannte Liefersituation, sodass in Absprache mit den Einrichtungen (Kitas und Grundschulen) ein Kartenspielset bzw. eine Spielbox für Kinder, deren Geschenke nicht zu bekommen waren, zusammengestellt wurde. Trotz der erschwerten Bedingungen war die Aktion jedoch auch in 2021 ein voller Erfolg, da insgesamt 423 Kinderwünsche erfüllt werden konnten. sf
Dortmund - Marten
Marten aktiv e. V.
Inklusives Nähprojekt an der Albert-Schweitzer-Realschule
Bildung

Inklusives Nähprojekt an der Albert-Schweitzer-Realschule

An der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Dortmund-Nette werden Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf gemeinschaftlich unterrichtet. Das Konzept des „gemeinsamen Lernens“ beschreibt, dass Schüler:innen mit Lern- und/oder Entwicklungsstörungen sowie mit geistigen Behinderungen im Klassenverband am regulären Unterricht teilnehmen. Wenn es sinnvoll bzw. erforderlich ist, erhalten die Kinder und Jugendlichen entsprechend angepasste Aufgaben, die sie dann parallel zu ihren Mitschüler:innen erledigen. An der ASR werden nicht nur „klassische“ Schulfächer wie Deutsch und Mathematik unterrichtet. Auch die Unterstützung auf handwerklicher, lebensnaher Ebene nimmt einen hohen Stellenwert bei der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen ein und soll diese optimal auf ihre Zukunft und spätere Berufstätigkeit vorbereiten. Insbesondere für die Schüler:innen mit besonderem Unterstützungsbedarf ist die Förderung im lebenspraktischen Bereich sehr wichtig. Aus diesem Grund findet zusätzlich zum regulären Unterricht auch eine spezielle Förderung in festen Inklusionsgruppen statt, in denen die Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung „lebensweltorientierter Handlungskompetenzen“ unterstützt werden. Eine dieser Inklusionsgruppen beschäftigt sich nun seit dem Start des Schuljahres 2020/21 ausführlich mit dem Thema Nähen. In Partnerarbeit lernten die 16 Mitglieder dieser Gruppe aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 zunächst eine Nähmaschine und die Grundfertigkeiten des Nähens kennen. Dann wurden die Fähig- und Fertigkeiten an der Nähmaschine Schritt für Schritt erweitert und Themen wie Nachhaltigkeitsbewusstsein behandelt. Neben der Förderung der motorischen Fähigkeiten sowie der Kreativität steht auch die Stärkung des Selbstwertgefühls im Mittelpunkt dieses Projekts: Die Schüler:innen entwickeln das Bewusstsein, dass sie selber verschiedene Werkstücke erschaffen können. Sie erleben sich als „selbstwirksam“ und „handlungskompetent“. Diese Erfahrungen sind von hoher Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und können auch im späteren Leben der Kinder und Jugendlichen – zum Beispiel bei der Jobsuche – positive Auswirkungen haben. Das Projekt soll noch bis zum Ende der Schulzeit aller Mitglieder fortgeführt werden, sodass einige Schüler:innen ihre Fähigkeiten an der Nähmaschine sogar über eine Dauer von fünf Jahren ausbilden können. Die ProFiliis-Stiftung hat die Albert-Schweitzer-Realschule bei der Anschaffung der acht notwendigen Nähmaschinen unterstützt. Drei Nähmaschinen konnte die Schule aus eigenen Mitteln finanzieren. Für die Anschaffung der restlichen fünf Nähmaschinen hat ProFiliis knapp 1.900,- Euro bereitgestellt. sh
Dortmund - Mengede
Albert-Schweitzer-Realschule
Die Falken in Berlin und Paris
Freizeit

Die Falken in Berlin und Paris

SJD - Die Falken: Das steht für die Sozialistische Jugend Deutschland, ein Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen, die unparteilich sind, aber trotzdem Politik für sich und andere machen. Es werden Ferienfreizeiten, Zeltlager, Jugendhäuser und politische Aktionen organisiert. Der Ortsverband Nette ist einer von 11 aktiven Ortsverbänden im Unterbezirk Dortmund und hat aktuell 55 Mitglieder. Tätig sind „Die Falken“ im Stadtbezirk Mengede, der Schwerpunkt liegt hier auf den Ortsteilen Nette und Westerfilde. Bereits seit mehreren Jahren organisieren die Verantwortlichen des Ortsverbandes Nette Jugend-fahrten speziell für Mädchen. Im letzten Jahr mussten diese Exkursionen aufgrund der durch Corona begründeten Reisebeschränkungen in der näheren Umgebung stattfinden, in diesem Jahr sollte es jedoch wieder in die Ferne gehen. Die Ziele waren nun Berlin und Paris. Kombiniert wurden hier in beiden Fällen Gedenkstätten- bzw. Erinnerungsfahrten mit zwei attraktiven Städtezielen: Paris und Berlin als besonders sehenswürdige Städte mit einer unermesslichen Vielzahl historischer und kultureller Highlights. Im August ging es dann zunächst mit einer Gruppe von 14 Personen mit der Bahn nach Berlin. Hier wurde den Mädchen ein abwechslungsreiches Programm geboten: Eine Stadtrundfahrt Eine Tour vorbei am Kanzleramt, dem Reichstag und dem Brandenburger Tor Ein Besuch des Führerbunkers Das Mauermuseum Checkpoint-Charlie Das Neue Museum Sowie das DDR Museum waren nur einige der Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Entgegen allen Befürchtungen konnte dann im Oktober auch die Reise nach Paris wie geplant statt-finden. Die Reisegruppe, bestehend aus 21 Personen, machte sich mit angemieteten Kleinbussen auf den Weg. Auch hier gab es diverse Programmpunkte, wie zum Beispiel: Die Gedenkstätte des 1. Weltkrieges Das Beinhaus in Verdun Das Fort Douaumont Den Arc de Triomphe Und vieles mehr Geplant war eigentlich auch der Besuch des Museums de la Resistance National, coronabedingt war dies jedoch leider geschlossen. Da der Großteil der Mädchen aus einkommensschwachen Familien aus dem Stadtbezirk Mengede kommt, ist es den Verantwortlichen immer ein großes Anliegen, die Kosten für die Teilnehmerinnen so gering wie möglich zu halten. ProFiliis hat auch in diesem Jahr die Fahrtkosten übernommen, sodass die Gesamtkosten deutlich reduziert werden konnten, damit möglichst viele die Chance bekamen, an den Reisen teilzunehmen. Insgesamt kamen auf diese Weise knapp 30 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren in den Genuss einer Teilnahme an den spannenden und auf-schlussreichen Fahrten. sf
Dortmund - Westerfilde
SJD - Die Falken
Gartenarbeit für die Naturdetektiv:innen
Ernährung

Gartenarbeit für die Naturdetektiv:innen

Bereits seit 1982 ist der gemeinnützige Verein in der Dortmunder Nordstadt aktiv. Seine Mitglieder setzen sich für eine Stadtteil- und Quartiersentwicklung vor Ort ein und verfolgen dabei das Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen aller Bewohner:innen zu verbessern. Umgesetzt werden sowohl baulich-räumliche als auch soziale Projekte, wobei sich auch immer um eine aktive Mitwirkung aller Bewohner:innen bemüht wird. Ein Bestandteil des breitgefächerten Angebotes des Planerladens ist der offene Kinder- und Jugendtreff „JuKi“ in der Münsterstraße 144. Und genau hier startete im Januar 2021 das neue Projekt „Naturdetektive“. Hierbei handelt es sich um bis zu 25 Mädchen und Jungen, denen gemeinsam gesunde Ernährung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt nähergebracht werden sollen. In der Großstadt mangelt es nicht selten, insbesondere den benachteiligten Familien, an Naturerfahrung. Die wenigsten haben Gärten, in denen sie gemeinsam mit ihren Kindern Natur erleben können und so bleiben häufig nur kurze Besuche in die anliegenden Parks. Ein weiteres Problem ist, dass einige der Kinder und Jugendlichen zuhause kein warmes Essen erhalten, nicht selten fehlen die grundlegenden Kenntnisse einer gesunden Lebensweise. Resultate daraus sind unter anderem Fehlernährung und Bewegungsmangel. Hier möchte der Verein Planderladen Abhilfe schaffen. Zu den Räumlichkeiten des JuKi gehört ein kleiner, in der Vergangenheit etwas vernachlässigter, Garten, der gemeinsam mit den „Naturdetektiven“ in einen ökologisch wertvollen Bereich für Mensch und Tier umgestaltet werden soll. Die Gruppe soll durch die Gartenarbeit dafür sensibilisiert werden, dass alle Lebewesen voneinander abhängig sind und sie selbst in der Lage sind, ihre Umwelt mitgestalten zu können. Durch das Anpflanzen von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sollen sie einen Eindruck bekommen, wie vielfältig die Auswahl ist und wie viel Spaß es machen kann, am Ende die „Früchte der eigenen Arbeit zu ernten“. Waldpädagog:innen, Kreativtherapeut:innen und Therapie-Coaches sollen zusätzlichen helfen, ein tiefes Umweltverständnis zu generieren. Themen wie „Müllproduktion verringern“ oder „Lebensmittel und Hygieneprodukte aus der Region unverpackt einkaufen“ werden gemeinsam diskutiert. Auch ein Ausflug in den Wald stand auf dem Programm, wo die Kinder und Jugendlichen mit Alpakas wandern, die verschiedenen Baumarten kennenlernen und die Größe des Waldes für kreatives Spielen nutzen konnten. Beim gemeinsamen wöchentlichen Kochen, unter anderem mit den selbst geernteten Lebensmitteln, wird den Detektiv:innen ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln vermittelt. Zeitgleich werden Gerichte kennengelernt, die einfach und schnell zubereitet und dabei gesund und lecker sind. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt dieses, auf vielen Ebenen nachhaltige, Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 5.200,- Euro. Folgende Anschaffungen konnten hiermit getätigt werden: Lebensmittel für das Kochprojekt für die Dauer eines Jahres Werkzeug für das Gartenprojekt Hochbeet Sitzecke für den Garten Zehn Paar Gummistiefel sf
Dortmund - Nordstadt
Planerladen e. V.
TVE macht Schule
Sport

TVE macht Schule

Unter dem Motto „TVE macht Schule – wir bewegen Dortmunds Kinder“ möchte der TVE Dortmund-Barop dem vorherrschenden Bewegungsmangel und der Unlust am Sport unter Kindern und Jugendlichen entgegenwirken; denn „in Deutschland bewegen sich 80 Prozent der Kinder zu wenig, zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse“ (ganzerArtikel). Bereits seit 10 Jahren verfolgt der Verein dieses Ziel und arbeitet in diesem Rahmen mit vielen Dortmunder Schulen zusammen. Hier sollen die Kinder und Jugendlichen an Ballsportarten, insbesondere Basketball, herangeführt werden und Freude an Spiel und Bewegung vermittelt bekommen. Zu diesem Zweck werden TVE-Trainer:innen zum einen in den regulären Sportunterricht eingebunden, sodass Grundlagen vermittelt werden und ein erster Kontakt hergestellt wird. Zum anderen bieten sie an den Schulen Basketball-AGs an und erweitern so das Freizeitangebot an den Schulen. Auch beim Aufbau von Schulvereinsmannschaften unterstützen die TVE-Trainer:innen. Aktuell betreut der TVE 22 AGs an verschiedenen Schulen, an denen jeweils 15 bis 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren teilnehmen. Bisher wurde das Projekt „TVE macht Schule“ zu großen Teilen von der Abteilung „Talentsicherung/Talentförderung“ beim Landessportbund finanziert. Nun gab es eine inhaltliche Neuausrichtung und seit dem Schuljahr 2020/21 erhält der TVE Dortmund-Barop keine Fördermittel mehr vom Land NRW für das Projekt. Aus diesem Grund wendete sich der TVE an die ProFiliis-Stiftung, die das Projekt bereits im Schuljahr 2015/16 unterstützt hat. ProFiliis sagte dem Verein finanzielle Hilfe zu, sodass der Fortbestand des Projektes auch unabhängig von der Förderung des Landessportbundes vorerst gesichert ist. Mit 3.750,- Euro können 250 Einsätze von Übungsleiter:innen im Sportunterricht bzw. in den AGs finanziert werden. Zudem wurden 1.000,- Euro für Trainingshilfen (u. a. Bälle, Ballnetze, Springseile) bereitgestellt. sh
Dortmund
TV Einigkeit Dortmund-Barop
Spielgeräte für den Ponyhof Hilbeck
Freizeit

Spielgeräte für den Ponyhof Hilbeck

Der „Ponyhof Hilbeck“ wird seit knapp 40 Jahren durch die Ökumenische Dienstgruppe Martin-Luther-King e. V. betrieben. Kinder und Jugendliche aus Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen aus der Umgebung können hier in Form von pädagogischen Reiteinheiten in Kontakt mit insgesamt 16 Ponys treten und in der entspannten Atmosphäre des alten Bauernhofs dem oftmals stressigen Alltag entfliehen. Auch der Aufenthalt über Nacht ist im Ferienheim mit insgesamt 36 Betten möglich. Eben jenes Ferienheim verfügt über einen großen Aufenthaltsraum im Dachgeschoss des Hauses, von allen „Arche“ genannt. Hier können die Kinder und Jugendlichen sich die Zeit bei schlechtem Wetter vertreiben. Da eben dies aber schon unzählige große und kleine Besucher des Ferienheims getan haben, ist der alte Kickertisch, an dem schon viele spannende Turniere ausgetragen wurden, mittlerweile stark ramponiert und nicht mehr zu gebrauchen. Um auch in Zukunft bei Regenwetter für genügend Unterhaltung sorgen zu können, entschieden die Verantwortlichen, dass es an der Zeit für einen neuen Kicker wäre. Aber warum ausschließlich für Unterhaltung im geschlossenen Raum sorgen? Auch eine Outdoor-Tischtennisplatte würde neben dem pädagogischen Reitprogramm für viel Abwechslung auf dem Gelände sorgen. So wendeten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung, um die Anschaffungskosten durch eine Förderung seitens der Stiftung abdecken zu können. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Aufbau der Tischtennisplatte zwar verschoben werden, sodass sie erst in diesem Jahr final installiert werden konnte. Umso größer ist jetzt aber die Freude der Besucher:innen des Ponyhofs, alle neuen Gerätschaften nun intensiv nutzen zu können. sf
Dortmund
Ökumenische Dienstgruppe Martin-Luther-King e. V.
Fahrrad-AG an der Diesterweg-Grundschule
Sport

Fahrrad-AG an der Diesterweg-Grundschule

Mit dem Fahrrad spannende Erkundungstouren machen und zusammen mit Freunden durch die Straßen flitzen! Für viele sind derartige Fahrrad-Abenteuer und die Gefühle von Freiheit und Unbeschwertheit nicht aus der Kindheit wegzudenken. Gleichzeitig birgt es aber auch einige Gefahren, mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen – insbesondere in einer Großstadt wie Dortmund. Aus diesem Grund kam der Förderverein der Diesterweg-Grundschule auf die ProFiliis-Stiftung zu. Viele der Schüler:innen der Diesterweg-Schule im Dortmunder Norden leben in ökonomisch oder sozial benachteiligten Familien, weshalb ihnen zum Teil der Zugang zu geschützten Erfahrungsräumen fehlt. So lernen viele von ihnen nicht, was es im Straßenverkehr zu berücksichtigen gibt und welche Vorkehrungen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr getroffen werden müssen. Je älter die Kinder werden, desto größer wird aber auch ihr Erkundungsradius - insbesondere natürlich dann, wenn sie ein eigenes Fahrrad haben. Grundsätzlich ist diese Entwicklung positiv zu sehen, da die Kinder auf diese Weise ein größeres Angebot ihrer Stadt in Anspruch nehmen können und sich so selbstständig soziale Teilhabe ermöglichen. Damit die Kinder aber auch wirklich alles lernen, um sicher an ihrem Ziel ankommen zu können, wird an der Diesterweg-Grundschule – auch auf Wunsch der Schüler:innen selbst – eine Fahrrad-AG angeboten. Das Angebot der Fahrrad-AG richtet sich an die Kinder des zweiten und dritten Schuljahrgangs. Pro Halbjahr können 15 Mädchen und Jungen teilnehmen. In der Fahrrad-AG wird den Kindern unter anderem ein Bewusstsein für die Bedeutsamkeit des Tragens eines Helmes vermittelt. Hierfür wurden 15 Schutzhelme angeschafft, die schnell in der Größe angepasst werden können, und so für alle Teilnehmer:innen individuell eingestellt werden können. Außerdem wurde ein Mini-Helm besorgt, mit dem der „Eier-Test“ durchgeführt werden kann: Ein Ei wird aus einer bestimmten Höhe fallen gelassen und zerbricht. Anschließend wird aus der gleichen Höhe ein Ei mit dem Mini-Helm fallen gelassen und bleibt unversehrt. So wird den Kindern die schützende Wirkung eines Fahrradhelmes vor Augen geführt. Des Weiteren werden in der Fahrrad-AG die wichtigsten Verkehrsregeln thematisiert. Um hier einige Szenarien üben zu können, wurden ein Stop-Schild inklusive Verkehrsschildständer sowie Markierungspunkte zum Abstecken eines Parkours angeschafft. Mit fünf neuen Wippstangen können die Jungen und Mädchen außerdem ihre Geschicklichkeit mit bzw. auf dem Fahrrad trainieren. Die Wippstangen fungieren als bewegliche Slalomstäbe und stellen so interessante Hindernisse im Fahrradparkours dar. Die ProFiliis-Stiftung hat die Förderanfrage des Fördervereins der Diesterweg-Grundschule gerne zugesagt und die beschriebenen Anschaffungen mit rund 1.000,- Euro unterstützt. So können die Schüler:innen mit viel Freude alles Wichtige zur Verkehrssicherheit in der Fahrrad-AG lernen. Außerdem sind sie so bestens für die schulische Fahrradausbildung, die für den 4. Jahrgang vorgesehen ist, vorbereitet und können sie dank Vorwissen und -erfahrungen erfolgreich durchlaufen. sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
Förderverein der der Diesterweg-Grundschule
Ohne Mampf, kein Kampf – Neue Küche im Blücherbunker
Freizeit

Ohne Mampf, kein Kampf – Neue Küche im Blücherbunker

Der Blücherbunker – ein Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg im Dortmunder Norden – bietet heute den „Falken“ ein Zuhause.DieSozialistische Jugend Deutschlands (SJD) – Die Falkenist ein freier Träger der Jugendhilfe, der Kinder und Jugendliche zu Demokratie und Mitbestimmung erziehen möchte. Solidarität,Selbstorganisation, politisches Interesse und freiwilliges Engagement sind wichtige Grundsätze für die Falken. Der Blücherbunker dient dabei als Anlaufstelle für Kinder- und Jugendgruppen sowie die ehrenamtlich bei den Falken engagierten Menschen:„Die Räume sollen die Möglichkeit bieten, sich zu treffen, auszutauschen, Aktionen zu planen, gemeinsam zu kochen, zu spielen, zu basteln und Workshops durchzuführen.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Im Jahr 2018 wurde mit der Grundsanierung des alten Bunkers in der Blücherstraße begonnen. Verschiedene Herausforderungen (wie die Denkmalschutz-Auflagen und notwendige Sprengungen für das Einsetzen von Fenstern) mussten überwunden werden und trugen dazu bei, dass die Sanierungsarbeiten erst im Frühjahr 2020 abgeschlossen waren und die Falken ihre Räumlichkeiten wieder beziehen konnten. Allerdings standen hier noch einige Aufgaben an: So mussten sie das Tapezieren und Streichen, den Einbau von Türen und Lampen sowie die Anschaffung einiger Möbel und einer Küche übernehmen. Die Stadt Dortmund hatte – als Eigentümerin des Blücherbunkers – einen Großteil der Kosten der Sanierung übernommen, für die genannten Positionen mussten die Falken jedoch selbst aufkommen. Für den gemeinnützigen und hauptsächlich ehrenamtlichen Verband war es jedoch nicht möglich, all die benötigten finanziellen Mittel bereit zu stellen. Aus diesem Grund wendeten sich die Verantwortlichen an dieProFiliis-Stiftung und baten um Hilfe bei der Anschaffung einer Küchenzeile.ProFiliissagte die Unterstützung gerne zu und stellt mit2.500,-Euro den Großteil der Kosten für Anschaffung und Montage einer Küchenzeile zur Verfügung. Im Februar 2021 wurde nun die neue Küchenzeile aufgebaut, sodass endlich alle Arbeiten in den Räumlichkeiten der Falken abgeschlossen sind und hier wieder eine abwechslungsreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen möglich ist, die mit Blick auf die Corona-Pandemie hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft wieder regelmäßig stattfinden kann. sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
SJD – Die Falken (UB Dortmund)
Instrumente für “Community Music” im Konzerthaus
Kultur

Instrumente für “Community Music” im Konzerthaus

Das Konzerthaus in Dortmund gehört zu den wichtigsten Konzerthäusern Europas und hat großeKünstler:innenaus der ganzen Welt zu Gast. Auch dieBesucher:innenvon Konzerten, Opern und den vielfältigen anderen Veranstaltungen im Konzerthaus kommen oft von weit angereist. Die Menschen, die sich sonst im DortmunderBrückviertel– dem Standort des Konzerthauses – bewegen, passen auf den ersten Blick eher nicht ins Bild. Das Konzerthaus liegt imBrückviertelin der Dortmunder Innenstadt. Dieses Viertel ist bekannt für internationale Schnellrestaurants, günstige Einkaufsmöglichkeiten und das Nachtleben inalteingessenenKneipen und Discos. Nicht immer sind die Schlagzeilen über dieses Viertel und einige Bewohner*innen sowie Besucher*innen positiv geprägt.Doch genau an dieser Stelle möchten die Verantwortlichen entgegenwirken:„Das Konzerthaus soll (…) nicht als Fremdkörper der Hochkultur ohne Berührungspunkte mit seiner Umgebung stehen“, heißt es im Förderantrag, den dieProFiliis-Stiftung vom Konzerthaus erhalten hat. Aus diesem Grund startete im Konzerthaus Dortmund im September 2019 das bis dahin erste Community-Music-Programm Deutschlands. In diesem Rahmen wurde der CommunityMusicianMatthew Robinson fest angestellt. Doch was bedeutet Community Music überhaupt? „Community Music heißt Musik machen in Gemeinschaft. Allen, ungeachtet ihrer musikalischen Fähig- und Fertigkeiten, ihres Alters, Geschlechts, körperlicher Verfassung oder sonstiger Merkmale, soll Zugang zu Musik und kreativem Schaffen sowie Teilhabe an Kultur und Gemeinschaft ermöglicht werden.“(Auszug aus dem Förderantrag) Mit dieser Definition wird klar, dass es Parallelen zum Ansatz der kulturellen Bildung für alle gibt, der besagt, dass kulturelle Teilhabe Perspektiven und Chancen auch für die eröffnet, die in weniger privilegierten Umständen leben. CommunityMusicianMatthew Robinson hat bereits mehrere Projekte am Konzerthaus Dortmund ins Leben gerufen, dieallenMenschen ermöglichen, in einem geschützten Rahmen positive, gemeinschaftliche Erfahrungen zu machen. Im Vordergrund stehen hierbei gegenseitige Akzeptanz und das Hören aller Stimmen. Hierüber wird der Selbstwert des Individuums gestärkt, das sich als wertvollen Teil der Gruppe erlebt. Über das gemeinsame Musizieren und Aufführen der entwickelten Musik sollen gesellschaftliche und individuelle Entwicklungsprozesse gefördert werden. Im Sommer 2020 sollte nun eine neue „Community“ speziell für Kinder und Jugendliche biszu einem Alter von20 Jahrenmit bis zu 30Teilnehmer:innenaufgebaut werden. Damit die jungen Leute gemeinsam Musik machen und erleben können, war allerdings die Anschaffung verschiedenerneuerInstrumente undpassendemZubehör notwendig. DieProFiliis-Stiftung stellte über8.000,-Euro zur Verfügung, sodass unter anderemUkulelen, ein Sousafon,Schellenringe, Perkussion-SetsundGlockenspielegekauft werden konnten. Auch die bestehenden Projekte profitieren natürlich von den Neuanschaffungen. „Community Music bringt die Menschen zusammen. Sie hilft ihnen eine gemeinsame Sprache zu finden, sich auszudrücken und schafft großartige verbindende Momente. Dank der neuen Instrumente können wir noch mehr junge Leute in Dortmund, besonders imBrückviertelund den Schulen der Nordstadt ansprechen und mit ihnen tolle Projektedurchführen. So können wirdas Konzerthaus Dortmundmit seinen lokalen Communities verbinden und die Jugendlichen dabei unterstützen, Musik zu machen, Freunde zu finden und sich auszudrücken.“ -Matthew Robinson- sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
Konzerthaus Dortmund
Weihnachts-Wunschbaum für Martener Kinder
Lebenshilfe

Weihnachts-Wunschbaum für Martener Kinder

Vor Weihnachten stellten sich die Mitglieder der Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e. V. die Frage: „Strahlende Kinderaugen an Weihnachten – was kann es Schöneres geben?“ Da bei einigen Familien im Stadtbezirk die finanziellen Mittel aber leider nicht für eine Bescherung mit tollen Geschenken ausreichen, organisierte der Verein in Kooperation mit anderen Martener Vereinen und Unternehmen eine ganz besondere Aktion für die Kinder im Stadtbezirk Marten: einen Wunschbaum. Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter aus Familien mit geringem Einkommen konnten an verschiedenen Stellen einen „Wunschstern“ abholen. Auf diesen Stern konnten sie ihren Wunsch zu Weihnachten schreiben (oder schreiben lassen) und ihn dann an den Wunschbaum – einen geschmückten Weihnachtsbaum im örtlichen Supermarkt – hängen. Hier konnten alle, die einem Kind seinen Wunsch erfüllen wollten, einen oder mehrere Wunschsterne mitnehmen, das Gewünschte besorgen und als Geschenk wieder im Supermarkt abgeben. Die Vereinsmitglieder sorgten dann dafür, dass jedes Geschenk beim richtigen Kind ankam. Damit auch die Kinder, deren Wunschstern nicht abgenommen wurde, nicht leer ausgehen mussten, wurden diese Geschenk direkt durch den Verein bereitgestellt. Um sicherzustellen, dass wirklich alle Wünsche erfüllt werden können, haben die Verantwortlichen von Marten aktiv bei ProFiliis finanzielle Förderung beantragt. Die Stiftung sagte Unterstützung in Höhe von bis zu 2.500,- Euro zu. Dank der Bereitschaft der Martener Bürger:innen Wünsche zu erfüllen, wurden letztlich tatsächlich nur rund 800,- Euro der zugesagten Fördersumme benötigt, um allen Kindern ihre Wünsche zu erfüllen. Von dieser überwältigenden Hilfsbereitschaft der Martener Bevölkerung waren sowohl die Macher:innen von Marten aktiv als auch das Team von ProFiliis positiv überrascht. Da der ursprünglich zugesagte Zuwendungsbetrag so nur zu einem Bruchteil in Anspruch genommen wurde, wurde dem Verein für ein zukünftiges Projekt eine bevorzugte Behandlung zugesagt. Zum Hintergrund: Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen vor besondere Herausforderungen und hat an einigen Stellen einen besonderen Hilfebedarf zur Folge. Um hier schnell und unbürokratisch helfen zu können, wurde im Juli 2020 die Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e. V. gegründet. Der Verein hat das Anliegen, den Zusammenhalt im Stadtteil Marten zu fördern, ältere und kranke Menschen im Stadtteil praktisch zu unterstützen und die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwächeren Familien sicherzustellen. sh
Dortmund - Lütgendortmund
Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e. V.
Boulevard der Kinderrechte
Bildung

Boulevard der Kinderrechte

Nach einigen Jahren der Planung und Umsetzung war es im vorigen Jahr endlich vollbracht: Der „Boulevard der Kinderrechte“ im Stadtteil Nette ist fertiggestellt und pünktlich vor Beginn der Sommerferien 2020 eröffnet worden. Bereits im Jahr 2016 entstand in der Jugendgruppe von SJD – Die Falken (Ortsgruppe Westerfilde) um Leiter Klaus Schlichting die Idee, quer durch Nette einen Lern-Parcours mit insgesamt neun Stationen, die sich mit den gesetzlichen Rechten von Kindern beschäftigen, zu errichten. Nachdem die ersten Vorstellungen durch die Kinder und Jugendlichen weiter ausgestaltet wurden, nahmen die Falken Kontakt zur Stadt Dortmund auf, die das Projekt gerne unterstützte und sich um die weitere Planung, Ausschreibung und Umsetzung der Stationen kümmerte. So wurden verschiedene öffentliche Einrichtungen (vornehmlich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit) angefragt, ob sie Teil des Boulevards der Kinderrechte sein wollen. Das bedeutet, dass auf ihrem Grundstück eine Spielstation errichtet wird, für deren Wartung künftig die jeweiligen Einrichtungen selbst verantwortlich sind. Außerdem wurden externe Sponsor:innen gesucht, die die Kosten zur Errichtung einzelner Stationen übernehmen können. An dieser Stelle wurde die ProFiliis-Stiftung schon sehr frühzeitig durch die Falken bei der Planung des Projektes einbezogen. Nähere Details zur anfänglichen Planung sind dem untenstehenden Artikel aus den Ruhr Nachrichten von Februar 2016 zu entnehmen. Jede Station des Boulevards deckt ein Kinderrecht ab und besteht aus einem Spielgerät mit Bezug zu dem jeweiligen Recht, einer Sitzbank sowie einer Schautafel mit den wichtigsten Informationen und einem QR-Code, über den ein Podcast zu dem entsprechenden Kinderrecht abrufbar ist.Die verschiedenen Stationen wurden von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt und z. T. durch externe Projektpartner:innen finanziert. Die folgenden Kinderrechte sind per Gesetz festgelegt: Recht auf Gleichheit Recht auf Bildung Recht auf Persönlichkeit und Privatsphäre Recht auf Gesundheit Recht auf Gehör und Meinungsäußerung Recht auf Schutz vor Ausbeutung Recht auf Freizeit und Spiel Recht auf Betreuung bei Behinderung Recht auf elterliche Fürsorge Recht auf Schutz vor Gewalt Recht auf Erholung und Entspannung Recht auf Schutz vor Krieg Ziel des Projektes ist es, Kinderrechte im alltäglichen Stadtbild sichtbar und somit bewusster zu machen und sie insbesondere den Kindern selbst über einen spielerischen und sportlichen Ansatz näher zu bringen; denn nurwenn Kinder ihre Rechte kennen, können sie diese auch bewusst einfordern. Die ProFiliis-Stiftung hat die finanzielle Förderung der Station zum Thema „Recht auf Betreuung bei Behinderung“ am Caritas Familienzentrum St. Stephanus und St. Josef übernommen. Neben der Schautafel mit Informationen zu diesem Kinderrecht und einer Bank wurde hier ein „3D-Kulturen-Puzzle“ errichtet, bei dem an drei Stangen jeweils drei große Prismen gedreht werden können (s. Foto) und so Personen in traditioneller Kleidung verschiedener Kulturen unterschiedlich kombiniert werden können. So werden die Kinder zusätzlich zu dem eigentlich Kinderrecht „Recht auf Betreuung bei Behinderung“, über das auf der Schautafel informiert wird, über einen niedrigschwelligen, spielerischen Ansatz auch für das Thema Herkunft von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sensibilisiert. Denn gerade Kinder, die mit einer anderen Herkunftskultur als der deutschen aufwachsen, stehen zum Teil vor gewissen Herausforderungen im alltäglichen Leben, bei denen ihnen Unterstützung zusteht. Der Boulevard der Kinderrechte stellt ein tolles Beispiel für ein umfangreiches Kooperationsprojekt dar: Neben der Jugendgruppe der Falken und der Stadt Dortmund waren verschiedene öffentliche Einrichtungen und Sponsoren maßgeblich am Gelingen des Projektes beteiligt. Auf der Homepage der Stadt Dortmund ist eine Auflistung aller Stationen des Boulevards der Kinderrechte und der jeweils Beteiligten zu finden: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/familie_und_soziales/jugendamt/rechte/boulevard_der_kinderrechte/kinderrechte_boulevard.html sh
Dortmund - Mengede
Projekt nordwärts