Projekte

SpenDobel richtet Corona-Hilfsfonds ein
Lebenshilfe

SpenDobel richtet Corona-Hilfsfonds ein

„Besondere Zeiten erfordern schnelles und konsequentes Handeln.“ So formulierte es das Dortmunder Spendenparlament SpenDobel im Mai 2020 in seiner Förderanfrage bzgl. eines Corona-Hilfsfonds, über den Träger sozialer Projekte in Dortmund in der Corona-Krise finanziell unterstützt werden sollten. Die Pandemie hat nämlich auch auf soziale Einrichtungen, Initiativen und Vereine vielfältige Auswirkungen. So können beispielsweise manche Träger ihre Angebote nicht oder nur eingeschränkt durchführen, während die laufenden Kosten weiterhin anfallen. Zusätzlich müssen Hygienemaßnahmen ausgeweitet werden, was weiteren finanziellen Aufwand verursacht. Eine Anpassung der Arbeit an die bestehenden Corona-Maßnahmen ist zum Teil zwar möglich, doch ebenfalls häufig mit zusätzlichen Kosten verbunden. Mithilfe des Corona-Hilfsfonds soll es sozialen Einrichtungen erleichtert werden, ihre Arbeit fortzuführen bzw. an die aktuelle Situation anzupassen. Dies ist natürlich besonders mit Blick auf die Klienten der sozialen Träger wichtig, denen ansonsten ggf. keine Unterstützung, Betreuung oder Beratung zur Verfügung steht. SpenDobel richtet sich mit dem Hilfsfonds an soziale Projekte aus der Region, „die nachvollziehbar deutlich machen können, dass das Vorhaben durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeit gerät oder geraten ist.“ (Zitat: SpenDobel) Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 1.000,- Euro. Die ProFiliis-Stiftung hat sich damals sehr spontan zur Mitwirkung am Corona-Hilfefonds entschlossen und finanzielle Unterstützung bis zu einem Volumen von 10.000,- € zur Förderung von Kinder- und Jugendprojekten verbindlich zugesagt. Bislang konnten mit dieser Summe die folgenden fünf Projekte in Dortmund unterstützt werden: Forum Dunkelbunt e. V.:Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn des Vereins Forum Dunkelbunt e. V. hat die Betreuung der Familien in ihrem Zuhause Mitte März eingestellt. Um den Kontakt bewahren zu können und die Familien weiterhin unterstützen zu können, wurde ein Lebensmitteleinkaufsdienst eingerichtet. Um die ehrenamtlichen „Einkäufer“ möglichst gut vor einer Infektion zu schützen, wurden sie mit Masken und Desinfektionsmittel ausgestattet. Die anfallenden Fahrtkosten wurden ebenfalls übernommen. „Diese zusätzlichen Kosten waren ohne SpenDobel nicht zu stemmen.“ (Zitat: Forum Dunkelbunt e.V.) Verein für Kinder, Jugend- und Bildungsarbeit e. V.:Im Rahmen des Projektes „My Bike“ wurde mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren eine Fahrradreparaturwerkstatt aufgebaut, in der die Mädchen und Jungen lernen, die eigenen und gespendete Fahrräder zu reparieren. So haben sie nicht nur einen sinnvollen Zeitvertreib und erweitern ihre handwerklichen Kompetenzen, sondern können auch ein verkehrstüchtiges Fahrrad erhalten und so ihre Mobilität erhöhen. Zum Start des Projektes wurde ein zeitlich befristete Teilzeitstelle eingerichtet. Ab Herbst 2020 sollte das Projekt dann von ehrenamtlichen Renter*innen fortgeführt werden. Das ist mit Blick auf die Corona-Pandemie selbstverständlich nicht möglich. Um die Betreuung des Projekte stattdessen für jüngere Personen attraktiver zu machen, werden die Mittel aus dem SpenDobel-Hilfsfonds genutzt, um eine Aufwandsentschädigung auszuzahlen. Frauenzentrum Dortmund 1980 e. V.:Das Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. bot als Antwort auf die Corona-Pandemie eine Sommerferienaktion für die Familien an, die im Rahmen der erzieherischen Hilfen begleitet werden. Rund 80 Familien mit Kindern wurden mit Spiel- und Bastelmaterialien, Lebensmitteln und Rezepten sowie kleinen Naschereien ausgestattet. „Hierdurch hatten wir die Möglichkeit, Kindern, die durch Schutzmaßnahmen unter Corona keine Betreuung und/oder Anleitung hatten, für die Ferienzeit ein attraktives Beschäftigungsangebot zu machen“ (Zitat: Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V.). Johannes-Falk-Haus:Rund 25 Jugendliche und junge Erwachsene werden im Rahmen der stationären Jugendhilfe in eigenen Wohnungen bzw. WGs betreut. Durch die Corona-Pandemie wurden die Tagesabläufe der Heranwachsenden aufgelöst und die Förderung durch Schule, Ausbildung o. ä. ist weggefallen. Um den Jugendlichen dennoch eine sinnvolle Zeitbeschäftigung anzubieten, wurden ein Garten- und ein Werkprojekt konzipiert. In dem Gartenprojekt sollten die Bewohnerinnen und Bewohner von zwei WGs über das Anlegen und die tägliche Pflege eines Gartens nicht nur neue Kompetenzen entwickeln und sich an der frischen Luft aufhalten, sondern auch einen strukturierten Tagesablauf entwickeln und ihr Wohlbefinden steigern. Das Werkprojekt wurde mit den Bewohnern einer Jungen-WG durchgeführt. Unter Anleitung konnten sie verschiedene Objekte für das eigene Zimmer sowie die Gemeinschaftsräume bauen, z. B. eine Garderobe. Beide Projekte konnten den Alltag der Heranwachsenden strukturieren und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Mit den finanziellen Mitteln aus dem Corona-Hilfsfonds wurden Gartengeräte und Pflanzen sowie ein Werkzeugkoffer und eine Werkbank angeschafft. Christliches Jugenddorfwerk:Im Rahmen der erzieherischen Hilfe „ambulant betreutes Wohnen“ werden in Dortmund 20 Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Behinderung vom CJD in eigenen Wohnungen betreut. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie und da verschiedene Angebote nicht wie üblich stattfinden können, leben die Klientinnen und Klienten zunehmend isoliert. „Dank Ihrer Spende können wir eine regelmäßig stattfindende Arbeitsgemeinschaft „Gesundes Kochen“ anbieten.“ (Zitat: CJD) In dieser Gruppe lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur etwas über gesunde Ernährung, geplantes Einkaufen und die Zubereitung verschiedener Lebensmittel. Sie erleben außerdem Struktur durch ein regelmäßiges Angebot und haben Kontakt zu Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation bzw. mit ähnlichen Problemen. Das Team von ProFiliis freut sich, einen Beitrag zum Corona-Hilfsfonds von SpenDobel leisten zu können und so die wichtige Arbeit verschiedener sozialer Einrichtungen unter den aktuell erschwerten Bedingungen unterstützen zu können. Mittel für weitere fünf Projekte stehen bereit und können jederzeit abgerufen werden. sh
Neu!
Dortmund
SpenDobel
Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe
Lebenshilfe

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. (kurz: VfE) wurde im Jahr 1981 gegründet und ist eine Jugendhilfeeinrichtung. Das vielfältige Betreuungsangebot reicht von den ambulanten Diensten über die Mobile Betreuung und teilstationäre Angebote bis zur stationären Unterbringung in einer Wohngruppe. Im Dortmunder Stadtteil Mengede ist eine Heilpädagogische Tagesgruppe des Vereins angesiedelt. Bestandteil der Betreuung in einer Tagesgruppe ist die Förderung von sozialem Lernen in der Gruppe, die Begleitung der schulischen Förderung und eine aktive Elternarbeit (§32 SGB VIII). Zu diesem Zweck kommen die Kinder und Jugendlichen nach der Schule in die Einrichtung und werden dort von pädagogischem Fachpersonal betreut, unterstützt und gefördert. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen mit dem Hilfsangebot der Tagesgruppe in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können und eine stationäre Unterbringung nicht notwendig wird. Hierzu werden auch die Eltern intensiv in die Arbeit miteinbezogen und in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt. In der Heilpädagogischen Tagesgruppe Mengede werden aktuell acht Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren betreut, in deren Familien das Jugendamt aus verschiedenen Gründen einen Unterstützungsbedarf festgestellt hat. Einige der Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Sie haben beispielweise Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder mit der Kontrolle ihrer Emotionen oder sind an ADHS oder dem Tourette-Syndrom erkrankt. Für die Mitarbeiter der Tagesgruppe ist ein vertrauensvoller Umgang mit den Kindern und Jugendlichen grundlegend für die gemeinsame Arbeit. Sie geben im Gruppenalltag notwendige Regeln und Strukturen vor, arbeiten aber stets individuell und situativ. Die Kinder und Jugendlichen verbringen in der Gruppe gemeinsam ihren Alltag und erhalten (zum Beispiel bei der Erledigung der Hausaufgaben oder in Konfliktsituationen) die notwendige Unterstützung von den pädagogischen Fachkräften. Die Eltern werden bei Eltern-Kind-Nachmittagen oder auch über den Eltern-Arbeitskreis, in dem sich die Eltern untereinander über aktuelle Herausforderungen austauschen können, in die Arbeit der Tagesgruppe miteinbezogen. In regelmäßigen Abständen werden in Gesprächen mit dem Jugendamt die Fortschritte des jeweiligen Kindes, ggf. weiterer Hilfebedarf und die aktuellen Ziele der Arbeit besprochen. Da in der Tagesgruppe immer viel los ist und viele Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen aufeinandertreffen, wollten die Mitarbeiter*innen den Kindern und Jugendlichen nun einen weiteren gemütlichen Rückzugsort schaffen: eine Hängeschaukel. Die sogenannte „Swing Ding“ stellt einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen dar und lädt zum Beispiel dazu ein hier ein Buch zu lesen. Gleichzeitig kann sie auch bei Bewegungsspielen eingesetzt werden und ist eine tolle Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu fördern. ProFiliis stellte der Heilpädagogischen Tagesgruppe des VfE Mengede 570,- Euro zur Verfügung, um die Swing Ding anzuschaffen. sh
Neu!
Dortmund - Mengede
Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V.
Buntes Sommerferienprogramm
Lebenshilfe

Buntes Sommerferienprogramm

Sommerferien – das bedeutet Spaß, Abenteuer, Erholung, gute Laune! Seit einigen Jahren hat es sich die Lebenshilfe Dortmund zum Ziel gesetzt,den betreuten Kindern und Jugendlichenall das mit einem tollen Sommerferienprogramm zu ermöglichen.Selbstverständlich musstenhierbei im Sommer 2020bestehende Corona-Auflagen eingehalten werden, was die Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe jedoch nicht davon abhalten konnte, einbuntes Programmmit einemabwechslungsreichenAngebot an Freizeitaktivitätenfür die Kinder und Jugendlichen zu entwerfen.Dabei spielten Alter, Geschlecht und Behinderung keine Rolle; alle sollten unbeschwerte Sommertage erlebenund den Alltag vergessen! Neben Ausflügen in den Dortmunder Westfalenpark unddenMaximilianpark in Hamm wurde der Hochseilgarten Tree2Tree besucht, wo es hoch hinaus ging und so mancher seine Ängste überwindenkonnte. Für Abkühlung an den heißen Tagen sorgtennicht nurBesucheder Eisdiele, sondern vor allemdesFreibadessowie Kanu- und Tretboottouren. Besonders aufregend waren dieAusflügeindieGlowingRooms, in denen durch den Einsatz von Schwarzlicht alles anders aussieht als gewohnt, indieTrampolinhalleSuperflyund in denAdventure Golf Park im RevierparkWischlingen.Auch Besuche des Dortmunder Zoos und zweier Kinovorstellungen standen auf dem Programm. Mehrfach ging es für die Gruppe in denSoccerpark, wodie Kinder und Jugendlichen beim Fußballturnier um den Siegkickten.Ein ganz besonderes Highlight war sicherlich der Tag im „Popup“-FreizeitparkfunDOmiomit Achterbahnfahrten, Zauberei- und Akrobatikshows und dem Ausblick über die ganze Stadt aus dem Riesenrad. ProFiliishatdie Lebenshilfe gerne bei der Durchführung diesesfantastischenFerienprogrammsunterstütztund stellte 900,- für Eintrittspreise u. ä. zur Verfügung. So konnteninsgesamt 30Veranstaltungstermine realisiert werden, an denen jeweils zwischen zwei und neuenKinder und Jugendlicheteilnahmen. Zum Hintergrund: Die Lebenshilfe Dortmund ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben zu verhelfen. An zwölf verschiedenen Standorten in Dortmund bietet die Lebenshilfe in Wohngruppen, über Beratung oder durch ambulante Unterstützung für ihre Zielgruppe vielfältige Hilfen an. sh
Neu!
Dortmund
Lebenshilfe Dortmund
Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld
Freizeit

Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld

In der Kita Erdbeerfeld in Dortmund-Mengede war ein Raum bisher nicht gut genutzt. Er liegt im Obergeschoss des Kindergartengebäudes zwischen den Gruppenräumen der Schmetterlings- und der Bienengruppe und diente lediglich als Materiallager. Um das Angebot der beiden angrenzenden Gruppenräume zu erweitern, wurde der Raum nun neu ausgestattet und zum Multifunktionsraum für die beiden Gruppe mit jeweils 25 Kindern umgewandelt. Da einige der Kinder nach dem Mittagessen ein kleine Schlafpause benötigen, wurden in diesem Raum Schlafplätze erschaffen: Unter einem flachen Podest verbergen sich Matratzen auf ausziehbaren Lattenrosten, die nach Bedarf hervorgeholt werden können. Nach dem Mittagsschlaf werden sie wieder unter das Podest geschoben und nehmen keinen Platz für andere Aktivitäten weg. So ist das Podest mit der neu errichteten Spiegelwand samt Ballettstange beispielsweise als „Tanzstudio“ und Theaterbühne nutzbar. Ein weiteres Podest bietet zum einen Stauraum für Schubkästen mit Bausteinen und ermöglicht zum anderen das Spielen und Bauen auf verschiedenen Ebenen. Außerdem kann das Podest als Sitztribüne für die Zuschauer bei Aufführungen dienen. Ergänzt wird das kreative Angebot in dem neuen Raum mit einem Musikschrank, der mit verschiedenen Musikinstrumenten gefüllt ist. Auch die Proben des Kindergarten-Chors „Erdbeerclubchor“ finden hier statt. Zwei große Schränke bieten zusätzlichen Stauraum für Spielsachen, Verkleidungen und gemütliche Sitzkissen. Die Möglichkeiten in dem neuen Raum sind also nahezu unendlich! Neben den Kindern aus der Schmetterlings- und der Bienengruppe freuen sich auch alle anderen Mädchen und Jungen, die in der Kita Erdbeerfeld betreut werden. Insgesamt sind das 85 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Nachdem die Idee für die Umgestaltung des Raumes aufgekommen war, wendete sich das Kita-Team an den Förderverein der Kita Erdbeerfeld e. V.. Der Förderverein unterstützt die Kita in ihrer sozialen, pädagogischen und kulturellen Arbeit über finanzielle Zuschüsse für Feste, Ausflüge und Anschaffungen. Da sich der Mittelbedarf für die Einrichtung des Multifunktionsraumes auf knapp über 5.000,- Euro belief, fragten die Verantwortlichen des Fördervereins finanzielle Unterstützung bei der ProFiliis-Stiftung an. Da der Förderverein rund 700 Euro als Eigenmittel eingebracht hat, konnte ProFiliis das Projekt mit einer Förderzusage in Höhe von rund 4.400,- Euro ermöglichen. Seit Dezember 2020 ist der Raum nun mit all seinen neuen Funktionen in Benutzung. sh
Neu!
Dortmund - Mengede
Förderverein Kita Erdbeerfeld e. V.
Mut tut gut
Lebenshilfe

Mut tut gut

Was ist Mut? Bedeutet Mut, sich in gefährliche Situationen zu begeben? Oder kann es sogar mutiger sein, sich einer brenzligen Lage zu entziehen? Die Antwort auf diese Fragen und noch vieles mehr lernen Jungen und Mädchen in dem Kurs „Mut tut gut“ von der Zukunftsstiftung Bildung. Die Zukunftsstiftung Bildung ist der GLS Treuhand e. V. angegliedert und steht für innovative Bildungsprogramme. „Sie setzt sich ein für individuelle Förderung junger Menschen, ist überzeugt, dass Vielfalt im Schulwesen wichtig ist, und will im Bereich Bildung Selbstverantwortung stärken.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Die Zukunftsstiftung Bildung entwirft Projekte, die eine Alternative zum herkömmlichen Lehren und Lernen in der Schule darstellen. So wird zum Beispiel das Peer Learning gefördert, bei dem Schüler*innen zu Expert*innen werden und sich gegenseitig unterrichten bzw. voneinander lernen. Die Projekte befassen sich unter anderem mit Themen wie Prävention bzw. Bekämpfung von Mobbing und der interkulturellen Öffnung. Bei dem neuen Projekt „Mut tut gut“ handelt es sich um ein Kursprogramm über 10 Einheiten á 90 Minuten, das sich an Kinder von Schulen in sogenannten Brennpunkten richtet. An jedem Kurs können acht bis zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf und sechs teilnehmen. Die Idee für dieses Programm entstand, da Schulen oft nicht der sichere Ort sind, der sie sein sollten. Neben Belastung und Stress sind die Schüler*innen hier häufig auch Mobbing- und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Die Kursteilnehmer*innen sollen für diese Herausforderung gewappnet werden. Wie eingangs bereits erwähnt, sollen Antworten auf Fragen wie „Was heißt es, mutig zu sein?“, „Was heißt es, sich abzugrenzen?“ und „Wie kann ich – wenn nötig – in gefährlichen Situationen energisch auftreten?“ gefunden werden. Hierzu werden Methoden der Körperarbeit (Welche Körperhaltung bringt mir Respekt ein? Wie strahle ich Selbstbewusstsein aus?) und des sprachlichen Ausdrucks (Wie kann Sprache deeskalierend wirken?) genutzt. Zusätzlich werden erste Schritte der Selbstverteidigung vermittelt. Am Ende des Kurses, sollen die Mädchen und Jungen in der Lage sein, sich selbst einzuschätzen, ihre Emotionen zu beherrschen und sich abgrenzen zu können. Außerdem sollen sie über Strategien verfügen, um aus schwierigen Situationen herauszukommen. Ab Februar 2020 wurden an der Anne-Frank-Gesamtschule in der Dortmunder Nordstadt sechs „Mut tut gut“-Kurse angeboten, sodass insgesamt bis zu 60 Jungen und Mädchen an dem Programm teilnehmen konnten. ProFiliis stellte hierfür Projektmittel in Höhe von knapp 2.900,- Euro zur Verfügung. sh
Neu!
Dortmund - Innenstadt-Nord
Zukunftsstiftung Bildung
Spendenfahrt nach Rumänien
Lebenshilfe

Spendenfahrt nach Rumänien

„Hoffnung schenken, Horizonte erweitern“ – das ist das Motto des Vereins Herz der Hoffnung, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder, Familien und Senioren im Kreis Maramureș in Rumänien zu unterstützen und ihnen somit zu einem besseren Leben zu verhelfen. Rumänien ist seit 2007 Mitgliedsland in der EU und zählt dort, gemeinsam mit Bulgarien, zu den ärmsten Staaten. Im Jahr 2020 wurde die Aufmerksamkeit auf die Arbeitsbedingungen gelenkt, unter denen unter anderem rumänische Gastarbeiter in Deutschland zu Dumping-Löhnen arbeiten, nachdem in der Fleischfabrik Tönnies das Corona-Virus ausbrach. Neben schlechter Bezahlung wurde hier auch der Arbeitsschutz kleingeschrieben, ihren Feierabend mussten die Arbeiter zusammengepfercht in kleinen Unterkünften verbringen. Da aber die meisten Menschen in Rumänien arbeitslos sind, bleibt ihnenhäufig nichts anderes übrig, als diese Bedingungen zu akzeptieren, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Alte und kranke Menschen sowie Kinder leiden in besonderem Maße unter dieser Situation, da ihnen häufig die elementarsten Dinge wie Hygieneartikel, Kleidung, Gehhilfen oder Spielzeug fehlen. Die benötigten Gegenstände werden von den Mitgliedern des Vereins in Dortmund gesammelt, sortiert und dann in regelmäßigen Abständen mit dem privaten PKW nach Rumänien gefahren und dort vor Ort an die bedürftigen Familien verteilt. Die Strecke von Dortmund nach Maramureș beträgt knapp 1.600 Kilometer, das bedeutet nicht geringe Kosten für Benzin. Um den Verein hier zu entlasten, übernahm die ProFiliis-Stiftung die Reisekosten nach Rumänien. sf
Europa - Maramureș
Herz der Hoffnung e. V.
Förderung des Wassersportvereins Nette
Sport

Förderung des Wassersportvereins Nette

Im Wassersportverein Nette sind insgesamt 321 Mitglieder im Alter von zwei bis 99 Jahren aktiv. In der Schwimmabteilung des Vereins finden nicht nur Kurse zur Wassergewöhnung bzw. -bewältigung und Schwimmunterricht statt. Auch Ausbildungen im Bereich der Ersten Hilfe werden angeboten sowie Bescheinigungen der Rettungsfähigkeit von Lehrer*innen ausgestellt. Pro Jahr werden für Kinder drei bis vier Kurse à 10 Stunden angeboten, in denen sie sich mit dem Element Wasser vertraut und erste Schwimmversuche machen können. An jedem Kurs können zwölf Kinder teilnehmen, wobei es Kurse für zwei- bis drei-Jährige und für vier- bis fünf-Jährige gibt. Die Trainer*innen des Wassersportvereins Nette arbeiten alle ehrenamtlich. Im Frühjahr kam der Verein nun auf die ProFiliis-Stiftung zu und erbat finanzielle Unterstützung bei einigen Anschaffungen: In den Wassergewöhnungskursen finden verschiedene Spiel- und Schwimmmaterialien Verwendung. Um diese gut lagern und transportieren zu können, sollte ein Gitterrollwagen angeschafft werden. Außerdem war es dem Verein ein großes Anliegen neues Equipment für die Erste-Hilfe-Kurse anzuschaffen. So wurde eine Puppe benötigt, an der die Herz-Lungen-Wiederbelebung erprobt werden kann. Diese sogenannte HLW-Übungspuppe wurde dem menschlichen Torso nachempfunden und ermöglicht es den Kursteilnehmer*innen, Herzdruckmassage und Beatmung zu üben. Außerdem wünschte sich der Verein ein „Lifepak CR-T AED Trainingsgerät“. Hierbei handelt es sich um eine realitätsgetreue Nachbildung eines Defibrillators. Die Kursteilnehmer*innen können sich mit Hilfe des Trainingsgerätes mit einem Defibrillator und den Funktionsweisen vertraut machen, um im Ernstfall möglichst schnell und sicher Hilfe leisten zu können. Gerne hat ProFiliis den Wassersportverein finanziell unterstützt und die Mittel zur Anschaffung für Rollwagen, HLW-Puppe und Defibrillator-Nachbildung übernommen. So wird zum einen den Trainer*innen die Arbeit erleichtert und zum anderen können die verschiedenen Kurse nun noch vielfältiger gestaltet und die Kursteilnehmer*innen umfassender ausgebildet werden. sh
Dortmund - Mengede
Wassersportverein Nette
Climb Lernferien 2020
Bildung

Climb Lernferien 2020

Der 13. März 2020 dürfte für alle Familienmit schulpflichtigen Kindernin NRW ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein: Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens kündigt in einer Pressemitteilung an, dass ab Montag, den 16. März, sowohl Kitas als auch Schulen in ganz NRW aufgrund des zu diesem Zeitpunkt herrschenden Infektionsgeschehens geschlossen werden. Hiervon waren allein in diesem Bundesland 2,5 Millionen SchülerInnen und deren Eltern betroffen. * Das stellte viele Familien vor eine Mammutaufgabe. Angefangen bei der Frage, wer die Kinder nun betreuen soll, wenn die Eltern berufstätig sind,bis hin zu der Sorge: Wie soll der verpasste Schulstoff nachgeholt werden? Insbesondere sozial schwächer gestellte Familien litten unter der Situation des HomeSchoolings. Kleine Wohnungen mit ungenügend Platz für einen richtigen Lernort,mangelnde technische Möglichkeiten, dem Online-Unterricht folgen zu können,und Eltern, die ihre Kinder bei den Schulaufgaben wenig bis hin zu gar nicht unterstützen konnten. Viele Kinder haben in dieser Zeit immense Lernlücken aufgebaut. * Eben jene Kinder wollte die gemeinnützigeclimbGmbH auch in diesem Jahr nicht im Stich lassen.Climb, das steht für „clever lernen, immer motiviert bleiben“, und selten war es so wichtig, die Motivation der SchülerInnen (neu) aufzubauen und sie in ihrem Willen, den möglicherweise verpassten Stoff nachzuholen, zu bestärken. Bereits seit mehreren Jahren bietetclimbin Dortmund die Lernferien an, die die ProFiliis-Stiftung auch schon mehrfach unterstützt hat. Die Lernferien fanden in diesem Jahr an insgesamt vierKooperationsschulenvonclimb, der Friedens-Grundschule in Dortmund Marten, der Weingartenschule am See in Hörde, derPetrischulein der Innenstadt sowie der Herder-Grundschule in Dortmund Eving, statt. Pro Lernferien bietetclimbinsgesamt 24 Stunden Lernzeit am Vormittag in den Fächern Deutsch und Mathe an, sowie 16 Stunden Projektlernen am Nachmittag. Zwischendrin gibt es immer wieder Pausen, denn schließlich soll auch der Spaß in den Ferien nicht zu kurz kommen. In diesem Jahr unterstützte die ProFiliis-Stiftungclimbbei einem ganz besonderen Vorhaben: Damit die Kinder sich in den Pausen austoben und das Lernen spielerisch mit Bewegung verknüpfen können, sollten neben Verbrauchs- und Lernmaterial in diesem Jahr auch größere und nachhaltige Anschaffungen in Form von Sport- und Spielgeräten gemacht werden. Angeschafft wurden: Vier „climb-Tonnen“, die diverses Spiel- und Sportmaterial beinhalten (diese Tonnen bleiben den Grundschulen auch nach Ende der Lernferien erhalten) Ein großes „4 gewinnt“ Eine überdimensionale Version des bekannten Spiels „Makeand Break“ Eine Tennis-Dartscheibe Eine Hüpfburg All diese Gerätschaften werden in den Pausen, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, intensiv genutzt. Wie nebenbei wirdhier auch parallel zum Spiel weiter gerechnet und gelernt, indem zum BeispielvieleAktivitätenspielerischmit dem Lösen vonRechenaufgabenverbunden werden. ProFiliis unterstützt dieclimbgGmbH mit einer Fördersumme von insgesamt8,600,-Euro. *https://www.express.de/nrw/schliessung-der-schulen-in-nrw-wegen-corona-36409054 *https://www.sueddeutsche.de/bildung/coronavirus-homeschooling-chancengleichheit-1.4872417 sf
Dortmund - gesamt
gemeinnützige CLIMB GmbH
Parkour-Cubes für den TSC Eintracht
Sport

Parkour-Cubes für den TSC Eintracht

Parkour ist eine Trendsportart, die insbesondere junge Menschen in den letzten Jahren begeistern konnte. Vielleicht sind Ihnen schon einmal junge Menschen aufgefallen, die, ohne sich von Hindernissen abschrecken zu lassen, durch die Innenstadt laufen und mit gewagten Sprungmanövern Fahrradständer oder Treppengeländer passieren? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich dabei um „Traceure“ (so werden die Parkour-LäuferInnen genannt) handelte. Ziel des Parkour-Laufens ist es, durch verschiedene Bewegungskombinationen Hindernisse zu überwinden und somit möglichst effizient und energiesparend von einem Ort zum anderen zu kommen. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zum „Freerunning“. Zunächst sehen sich beide Sportarten sehr ähnlich, jedoch geht es beim Freerunning eher um die spektakuläre Überwindung der Hindernisse als die effiziente. Parkour bietet diverse Vorteile für die körperliche und geistige Entwicklung: Zum einen ist es ein hocheffektives Ganzkörpertraining, bei dem alle Muskelgruppen angesprochen werden und die Koordination verbessert wird. Zum anderen trainiert Parkour nicht allein den Körper, sondern auch den Geist, denn die LäuferInnen benötigen ein permanent hohes Konzentrationslevel und eine gute Selbsteinschätzung. Der TSC Dortmund ist mit fast 200 Mitgliedern eine der größten Parkour-Abteilungen der Region. Unter der Anleitung erfahrener Parkour-LäuferInnen lernen die Kinder und Jugendlichen die Sportart kennen und können hierbei ihre motorischen Fähigkeiten verbessern und ihre Kreativität beim Überwinden der Hindernisse frei entfalten. Neben dem regulären Training bietet der TSC auch Parkour-Camps in den Sommerferien an. Die TeilnehmerInnen haben hier die Möglichkeit, noch intensiver zu üben und sich im Team zurechtzufinden. Um den SportlerInnen möglichst abwechslungsreiche Hindernisse bieten zu können, entschieden die Verantwortlichen des TSC, sogenannte „Parkour-Cubes“ anzuschaffen. Hinter diesen Cubes verbirgt sich ein ausgeklügeltes Stecksystem, durch das sich jede Turnhalle innerhalb kürzester Zeit in eine Hindernislandschaft verwandeln lässt, die durch Klettern, Balancieren oder Springen überwunden werden muss. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt den TSC Dortmund paritätisch mit der Stadt Dortmund bei der Anschaffung eines Sets Parkour-Cubes mit einem Betrag von rund 4.250,- Euro. sf
Dortmund - gesamt
TSC Eintracht Dortmund
100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien
Humanitärhilfe

100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien

Ein gelungenes Beispiel für ein effizientes Co-Funding Ausgangslage im Oktober 2020 Das Bildungszentrum El Arenal befindet sich in der Gemeinde Cuevo im Süden Boliviens. 90 % der Einwohner gehören zum Volk der Guaraní, das im Kolonialismus zum Teil von Vertreibung und Ausbeutung durch die Kolonialisten betroffen war. Heutzutage lebt ein Großteil der Guaraní verstreut in mehreren Ländern Südamerikas in kleinen Gemeinschaften, in denen viele Familien problematischen Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Auch in der Gemeinschaft in Arenal herrschen schwierige Bedingungen, da sie sich vorwiegend über landwirtschaftliche Produktion auszeichnet, obwohl die klimatischen Gegebenheiten hierfür schwierig sind: Auf Grund der Anfälligkeit des Bodens für große Trockenheit kann der Anbau von ausreichend Nahrung nicht verlässlich gewährleistet werden. Generell sind die wirtschaftlichen Erträge sehr gering und somit auch die sozioökonomischen Bedingungen der Familien. Viele Kinder und Jugendliche können zu Hause nicht angemessen ernährt werden. Trotz dieser Erschwernisse wächst die Bevölkerung stetig und somit auch die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die beschult werden müssen. Da Arenal das einzige Bildungszentrum im Umkreis ist, das Unterricht für die Sekundarstufe sowie die Unterbringung der Schüler*innen in einem Internat anbietet, ist es auch Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche aus Nachbargemeinden. Um all diesen Schüler*innen angemessenen Unterricht sowie den Zugang zu kostenloser Schulspeisung zu ermöglichen, muss das Bildungszentrum dringend erweitert werden. Auf Grund der Corona-Pandemie ist der Schulbetrieb aktuell unterbrochen und es kann kein adäquater Ersatz angeboten werden. Den Schüler*innen wird also zum einen ihr Recht auf Bildung genommen, zum anderen ist die angemessene Ernährung der Kinder und Jugendlichen weiter gefährdet. Die Kluft zwischen Schüler*innen in der Stadt und auf dem Land sowie von privaten und öffentlichen Bildungsinstitutionen wird so weiter vergrößert. Es muss also nicht nur mehr Raum für immer mehr Lernende, sondern auch die Möglichkeiten für „Fernunterricht“ oder andere adäquate Bildungseinheiten geschaffen werden. Rund 75 Kilometer entfernt von Cuevo liegt die GemeindeGuazuigua Cruce, deren Einwohner mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Auch hier ist ein Ausbau der Schule dringend notwendig. Projekt Seit Oktober 2020 werden in Cuevo vier und in Guazuigua Cruce drei neue Klassenzimmer gebaut, die mit Möbeln und pädagogischem Material ausgestattet werden. Außerdem werden die Räume technologisch ausgerüstet und Multimedia-Geräte zur Verfügung gestellt. Beim Bau der neuen Klassenzimmer wird darauf geachtet, dass dort Regeln im Kontext der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Ferner werden barrierefreie Sanitäranlagen sowie in Cuevo außerdem ein Spielplatz errichtet. Auf diese Weise soll den 279 Schüler*innen und den 24 Lehrer*innen eine angemessene und gesundheitlich unbedenkliche Lern- und Lehrumgebung geboten werden, in der die Kinder und Jugendlichen ihre kognitiven und sozialen Kompetenzen erweitern können. Um die Nachhaltigkeit der Erweiterung des Bildungszentrums sicherzustellen, werden die Gemeinden Cuevo und Guazuigua Cruce in die Baumaßnahmen involviert. So steuern die Gemeinden einen finanziellen Eigenanteil bei und bieten technische Unterstützung. Außerdem werden lokale Materialen und Arbeitsleistungen einbezogen. Des Weiteren werden die örtlichen bildungspolitischen Behörden, die Elternvertretungen und Unterstützungseinrichtungen in Projektplanung und -umsetzung eingebunden. Durchgeführt wird das geschilderte Projekt vonWorld Vision; einem international tätigen Hilfswerk mit den Schwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Die Organisation setzt sich weltweit für Kinder und Familien (unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht etc.) ein, um deren Lebensbedingungen zu verbessern und Armut und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Finanzierung Schon seit vielen Jahren unterstützt die ProFiliis-Stiftung World Vision einmal jährlich bei der Durchführung eines Projektes in den sogenannten Entwicklungsländern. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine ganz besondere Unterstützung: Die Mitglieder der Erbengemeinschaft Hilde Schmidt-Häbel, vier Geschwister, kamen mit dem Wunsch auf ProFiliis zu, 50.000,- Euro aus dem Nachlass ihrer kinderlosen Tante für ein karitatives Kinder- und Jugendprojekt zu spenden und baten ProFiliis um Vorschläge für ein geeignetes Projekt in einem sog. Entwicklungsland. Gemeinsam entschied man sich für das aktuelle Projekt von World Vision. Um eine noch höhere Wirkung des Projektes zu erzielen hatte ProFiliis schon sehr früh im Prozess angeboten, die Spende der Erbengemeinschaft aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, sodass nun insgesamt100.000,- Eurofür das Bildungszentrum El Arenal in Bolivien zur Verfügung gestellt werden können. Mit diesen Mitteln können insgesamt sieben Klassenräume sowie ein Spielplatz erbaut werden, Möbel, Multimedia-Geräte, didaktisches Material sowie Material für COVID-19-Maßnahmen für zwei Schulen angeschafft werden und die Projektbetreuung durch World Vision sichergestellt werden. An dieser Stelle werden wir Sie über den Stand des Projektes auf dem Laufenden halten und Fotos vom Baufortschritt veröffentlichen. sh Update 12/2020: DieVereinbarungen mit beiden Stadtverwaltungen und den Dörfern sind getroffen worden, die Ausschreibungen für die Bauarbeiten in Bolivien laufen.
Südamerika
World Vision Deutschland
Therapiestunden für Kinder und Jugendliche
Lebenshilfe

Therapiestunden für Kinder und Jugendliche

Die KlientInnen des Kinderschutz-Zentrums sind Kinder und Jugendliche, die durch Gewalterfahrungen - z. T. in der Familie - traumatisiert wurden. In der Folge kommt es häufig zu Belastungen für die Betroffenen und deren Umfeld (u.a. Schlafstörungen, Flashbacks, Wutausbrüche, depressive Reaktionen). An dieser Stelle setzt das Kinderschutz-Zentrum an und bietet Kindern und Jugendlichen Hilfestellungen. Traumatherapie: Erlebte Traumata durch Gewalt, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch sind große Belastungen für Kinder, Jugendliche und auch Angehörige. Oft entwickeln sich im weiteren Verlauf sowohl somatische als auch psychische Störungen. Kinder werden in ihrer gesunden Entwicklung gestört, entwickeln Lernstörungen oder soziale Störungen, die zu negativen biografischen Entwicklungen führen können. Traumatherapie hilft Betroffenen bei der Stabilisierung nach einem Trauma und bei der Bearbeitung erlebter Traumata. Traumafachberatung: Diese Fachberatung ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche und die zu ihnen gehörigen Familien, die selber Opfer oder Zeugen von Gewalt wurden, und bewährt sich besonders nach akuten Traumatisierungen wie z.B. nach Vergewaltigung. Zielgruppe unseres Angebots sind auch Kinder und Jugendliche, die akut betroffen von Gewalt innerhalb der Familie sind oder die Zeugen von Partnergewalt wurden. Traumafachberatung unterstützt Betroffene und Angehörige, psychische Reaktionen auf erlebte Traumata zu verstehen und regt früh hilfreichen Umgang damit an. Dadurch können Chronifizierungen vermieden werden. Natürlich ist das Angebot professioneller Traumafachberatungen und Traumatherapien mit Kosten verbunden. Diese werden nur in seltenen Fällen von Krankenkasse oder Jugendhilfe übernommen. Damit die Betroffenen die Kosten nicht selbst tragen müssen - was auch nicht jedem möglich wäre - ist das Kinderschutz-Zentrum stets bemüht, Spenden zu sammeln. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt das Kinderschutz-Zentrum an dieser Stelle und übernimmt wie schon im Jahr 2017 die Kosten für zehn Traumatherapien (à 10 Stunden) und fünf Traumafachberatungen (à 5 Stunden). Auf diese Weise kann das Kinderschutz-Zentrum diese Angebote für insgesamt 15 Kinder und Jugendliche kostenlos bereitstellen und so zu deren psychischen Gesundheit und positiven Entwicklung beitragen. sh Update Auch im Jahr 2020 unterstützt die ProFiliis-Stiftung finanziell das Kinderschutz-Zentrum in Dortmund, damit sowohl Traumatherapie als auch Traumafachberatung weiterhin angeboten werden können. Insgesamt werden, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Kosten für zehn Traumatherapien und fünf Traumafachberatungen übernommen.
Dortmund - Innenstadt-West
Kinderschutz-Zentrum Dortmund
Kreativraum für das SOS-Kinderdorf
Kultur

Kreativraum für das SOS-Kinderdorf

SpenDobel – Das ist das Dortmunder Spendenparlament, bei dem sich jede*r einbringen und soziale Projekte im Stadtgebiet unterstützen kann. Einmal im Jahr werdenzehn soziale Projekte ausgewählt und jeweils ein Spendenziel definiert. Nun können Privatpersonen, Stiftungen oder auch Unternehmen für die einzelnen Projekte spenden und das Geld wird gesammelt, bis das Spendenziel erreicht ist. Auf diese Weise können schon kleine Beträge ganz zielgerichtet einem bestimmten Projekt erteilt werden. Ziel ist es, dass durch mehrere Einzelspenden das große Spendenziel erreicht wird. Im Dezember 2018 bewarb SpenDobel dann das Projekt des SOS-Kinderdorfzentrums Dortmund: In dem noch in Entstehung befindlichen SOS-Kinderdorf sollte ein Kreativraum eingerichtet werden. Da diese Idee bei den Verantwortlichen von ProFiliis auf große Zustimmung traf, sagte die Stiftung die entsprechende finanzielle Unterstützung zu und erklärte sich bereit, die notwendigen Mittel von rund 11.400,- Euro bereitzustellen. Der Bau und die Einrichtung des SOS-Kinderdorfes wurden abgeschlossen und im Herbst 2019 konnten die Kinderdorffamilie und eine Wohngruppe, in der die Perspektive der Kinder geklärt wird, einziehen. 13 Mädchen und Jungen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Familien leben können, haben hier ein neues Zuhause gefunden. Nach einigen Verzögerungen konnte nun auch der Kreativraum eingeweiht werden. Mit Hilfe der Spende von ProFiliis konnten u.a. Materialschränke, Werkbänke, Trockenwagen, Tafeln und Staffeleien angeschafft und der Raum so vollständig ausgestattet werden. Die Kinder, die im SOS-Kinderdorf leben, haben z. T. sehr belastende Erfahrungen gemacht, und es ist wichtig, ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verarbeitung des Erlebten und zum Ausdrücken ihrer Gefühle zu bieten. Ganz besondere Möglichkeiten bietet hierzu die kreative Gestaltung. Ohne große Worte können Emotionen, Träume und Wünsche ausgedrückt werden. Der voll ausgestattete Kreativraum mit seiner Materialvielfalt aus Farben, Ton, Holz, Stoff u.v.m. bietet hier tolle Möglichkeiten für die Kinder und Betreuer*innen. Nun heißt es: Auf die Farben, fertig, los! sh
Dortmund - Innenstadt-Ost
SpenDobel - Das Dortmunder Spendenparlament