Projekte

Bildung

Boulevard der Kinderrechte

Nach einigen Jahren der Planung und Umsetzung war es im vorigen Jahr endlich vollbracht: Der „Boulevard der Kinderrechte“ im Stadtteil Nette ist fertiggestellt und pünktlich vor Beginn der Sommerferien 2020 eröffnet worden.

 

Bereits im Jahr 2016 entstand in der Jugendgruppe von SJD – Die Falken (Ortsgruppe Westerfilde) um Leiter Klaus Schlichting die Idee, quer durch Nette einen Lern-Parcours mit insgesamt neun Stationen, die sich mit den gesetzlichen Rechten von Kindern beschäftigen, zu errichten. Nachdem die ersten Vorstellungen durch die Kinder und Jugendlichen weiter ausgestaltet wurden, nahmen die Falken Kontakt zur Stadt Dortmund auf, die das Projekt gerne unterstützte und sich um die weitere Planung, Ausschreibung und Umsetzung der Stationen kümmerte. So wurden verschiedene öffentliche Einrichtungen (vornehmlich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit) angefragt, ob sie Teil des Boulevards der Kinderrechte sein wollen. Das bedeutet, dass auf ihrem Grundstück eine Spielstation errichtet wird, für deren Wartung künftig die jeweiligen Einrichtungen selbst verantwortlich sind. Außerdem wurden externe Sponsor:innen gesucht, die die Kosten zur Errichtung einzelner Stationen übernehmen können. An dieser Stelle wurde die ProFiliis-Stiftung schon sehr frühzeitig durch die Falken bei der Planung des Projektes einbezogen.

 

Nähere Details zur anfänglichen Planung sind dem untenstehenden Artikel aus den Ruhr Nachrichten von Februar 2016 zu entnehmen.

 

Jede Station des Boulevards deckt ein Kinderrecht ab und besteht aus einem Spielgerät mit Bezug zu dem jeweiligen Recht, einer Sitzbank sowie einer Schautafel mit den wichtigsten Informationen und einem QR-Code, über den ein Podcast zu dem entsprechenden Kinderrecht abrufbar ist. Die verschiedenen Stationen wurden von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt und z. T. durch externe Projektpartner:innen finanziert.

 

Die folgenden Kinderrechte sind per Gesetz festgelegt:

  • Recht auf Gleichheit
  • Recht auf Bildung
  • Recht auf Persönlichkeit und Privatsphäre
  • Recht auf Gesundheit
  • Recht auf Gehör und Meinungsäußerung
  • Recht auf Schutz vor Ausbeutung
  • Recht auf Freizeit und Spiel
  • Recht auf Betreuung bei Behinderung
  • Recht auf elterliche Fürsorge
  • Recht auf Schutz vor Gewalt
  • Recht auf Erholung und Entspannung
  • Recht auf Schutz vor Krieg

 

Ziel des Projektes ist es, Kinderrechte im alltäglichen Stadtbild sichtbar und somit bewusster zu machen und sie insbesondere den Kindern selbst über einen spielerischen und sportlichen Ansatz näher zu bringen; denn nur wenn Kinder ihre Rechte kennen, können sie diese auch bewusst einfordern.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat die finanzielle Förderung der Station zum Thema „Recht auf Betreuung bei Behinderung“ am Caritas Familienzentrum St. Stephanus und St. Josef übernommen. Neben der Schautafel mit Informationen zu diesem Kinderrecht und einer Bank wurde hier ein „3D-Kulturen-Puzzle“ errichtet, bei dem an drei Stangen jeweils drei große Prismen gedreht werden können (s. Foto) und so Personen in traditioneller Kleidung verschiedener Kulturen unterschiedlich kombiniert werden können. So werden die Kinder zusätzlich zu dem eigentlich Kinderrecht „Recht auf Betreuung bei Behinderung“, über das auf der Schautafel informiert wird, über einen niedrigschwelligen, spielerischen Ansatz auch für das Thema Herkunft von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sensibilisiert. Denn gerade Kinder, die mit einer anderen Herkunftskultur als der deutschen aufwachsen, stehen zum Teil vor gewissen Herausforderungen im alltäglichen Leben, bei denen ihnen Unterstützung zusteht.

 

Der Boulevard der Kinderrechte stellt ein tolles Beispiel für ein umfangreiches Kooperationsprojekt dar: Neben der Jugendgruppe der Falken und der Stadt Dortmund waren verschiedene öffentliche Einrichtungen und Sponsoren maßgeblich am Gelingen des Projektes beteiligt. Auf der Homepage der Stadt Dortmund ist eine Auflistung aller Stationen des Boulevards der Kinderrechte und der jeweils Beteiligten zu finden:

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/familie_und_soziales/jugendamt/rechte/boulevard_der_kinderrechte/kinderrechte_boulevard.html

 

sh

Boulevard der Kinderrechte
Dortmund - Mengede
Projekt nordwärts
Lebenshilfe

Patenprojekt für Jugendliche

Der Gelsenkirchener Stadtteil Schalke gilt als ein Bezirk mit hohem Erneuerungsbedarf. Kinder und Jugendliche sind in Ihrem Aufwachsen mit besonderen Umständen und Herausforderung konfrontiert, die nicht selten als „schlechter Einfluss“ zu bezeichnen sind und deren weiteres Leben nicht selten negativ beeinflussen.

 

 An dieser Stelle setzt das Projekt „Buddies“ des Jugendtreffs des Jugendnetzes Schalke – mit dem Namen „Amigonianer“ – an. Es handelt sich um ein Patenprojekt, bei dem Student:innen zu ehrenamtlichen „Buddies“ ausgebildet werden und im Anschluss als Mentor:innen für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, die aus belatsteten Verhältnissen im Bezirk Schalke stammen, fungieren. Der Kontakt wird durch das Jugendamt vermittelt, welches häufig durch die Polizei, Schulen oder Beratungsstellen über die Jugendliche informiert wird, für die eine Projektteilnahme und die Begleitung durch einen „Buddy“ besonders nützlich wäre.

 

Zur Zielgruppe gehören auf der einen Seite eher ruhige Jugendliche, die gefährdet sind, Opfer von Mobbing zu werden; beispielsweise da sie sich im Privatleben in Parallelwelten flüchten und den sozialen Anschluss verlieren. Auf der anderen Seite richtet sich das Projekt auch an Jugendliche, die durch negative Verhaltensweisen auffällig geworden sind. Hierzu gehören unter anderem Schulversäumnisse, Straffälligkeit oder auch Clanzugehörigkeit.

 

Ziel des Projektes ist es, diesen Jugendlichen – deren Zukunftsperspektiven aus verschiedenen Gründen – kritisch sind, dazu zu verhelfen, an sich selbst zu glauben und das Beste aus ihrem Leben zu machen. Zu diesem Zweck war geplant, dass sich die Tandem-Gespanne aus „Buddy“ und Jugendlichem nach Möglichkeit für insgesamt mindestens sechs Stunden pro Monat treffen. Im Rahmen dieser Treffen sollten die Jugendlichen Rückhalt erfahren und ein Vorbild bekommen, mit dem sie über ihre Vorstellungen von ihrem eigenen Lebensweg sprechen können und eventuell neue Anreize zur Gestaltung ihres Alltags bekommen. 

 

Doch dann kam nach der Anlaufphase des Projektes alles anders: Die Coronapandemie machte die Treffen der Tandems unmöglich und das gesamte Projekt musste pausieren. Erst ab Oktober 2020 konnten – unter erhöhten Sicherheitsauflagen – wieder Treffen stattfinden. Und für diese Treffen gab es ein ganz besonderes Programm: Einen Fotografie-Workshop bei dem Künstler Michael Godau, in dessen Rahmen sich die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Buddies auf einen „Streifzug durch Schalkes Straßen und Gassen“ (Auszug aus dem Bericht vom Jugendnetz Schalke“ machen sollen. Dabei gab es eine klare Aufgabenstellung: "Ihr sollt festhalten, welche Orte ihr kennt, welche Orte ihr schön findet und welche nicht. Welche Orte geben euch ein Gefühl von Heimat, was würdet ihr an Schalke verändern, wenn ihr könntet?" (Jugendnetz Schalke)

 

Die Idee dahinter war, dass die Tandems während der Streifzüge ins Gespräch miteinander kommen; beispielweise über Kommunalpolitik, über Müll im Stadtbild, die wenigen Grünflächen, verlassene Spielplätze, etc.. Das Jugendnetz Schalke hat die Erfahrungen von drei Jugendlichen und ihren Buddies festgehalten:

 

„Lukas ist 26 Jahre alt, Tischlergeselle aus Bochum und Teil des Pilotprojektes. Am Anfang des Jahres wurde ihm Jason vorgestellt. Er ist 14, wohnt in Schalke, besucht eine Schule im selben Stadtteil.

 

Vanessa springt heute für Natalie ein. Die ist der Buddy von Falko, heute jedoch erkrankt. Falko ist 14 Jahre alt. ‚Wir sind aktuell acht Tandems hier in Schalke. Man kennt sich. Wenn einer krank wird, springe ich gerne ein. Ich kenne die Kids und sie mich. Es ist schön Zeit mit ihnen zu verbringen und zu höre, was bisher gelaufen ist‘, erklärt Vanessa zum Thema Vertrauensverhältnis zwischen den Buddies bei der heutigen Aktion.

 

Marius, Student der Sozialen Arbeit, lässt sich von Danyal, 12, seinen Stadtteil zeigen.

 

‚Für Jugendliche ist hier echt nicht viel los, vor allem für die, die sich nicht mit dem Begriff Brennpunkt identifizieren‘, sagt einer der Jungs aus dem Ortsteil. ‚Es gibt Hausaufgabenhilfen, Nachmittagsprogramm für Zugewanderte, Jugendtreffs mit Kicker und Billard. Hier wohnen echt viele junge Leute, das kanns doch nicht sein.‘

 

Vanessa und Falko stehen auf einem Spielplatz Ecke Leipziger Straße. Es regnet, im matschigen Sand fotografieren beide Plastikmüll, Dosen und Zigarettenstummel. ‚Selbst im Sommer wahrscheinlich nicht richtig einladend‘, stellen beide fest.

 

Unterdessen stehen Jason und Danyal mit ihren Buddies unter der Berliner Brücke zwischen Zeitungen und Radkappen. Die Jungs fotografieren nicht sich in eindrucksvollen Posen im Schatten der Stahlbrücke, sondern Erwerbsarbeit und die Architektur des Schalker Markts.

 

Wenige Meter weiter stellt Vanessa fest, dass man eine Menge Sperrmüll gesehen habe. Falko hat derweilen Schwierigkeiten Fotos zu schießen: ‚Ich fotografiere normalerweise schöne Sachen, Natur und Menschen.‘

 

Abends im Jugendzentrum der Amigonianer angekommen ist eines klar: Die Kinder haben viele Fragen.“

 

Wie kann es sein, dass sie in einem Stadtteil leben, in dem sich der Müll stapelt? In dem sich niemand um die Spielplätze kümmert? Oder um ein angemessenes Angebot für die vielen Kinder und Jugendlichen, die hier leben?

 

Um die Ergebnisse des Foto-Workshops zu präsentieren und die aufgekommenen Fragen, an die richtigen Personen zu adressieren, fand im November 2020 eine Fotoausstellung statt. Dabei anwesend waren auch Anne Heselhaus (Jugenddezernentin der Stadt Gelsenkirchen) und Herr Obering (Leiter des Referats für Sicherheit und Ordnung der Stadt Gelsenkirchen), die sich den Fragen der Jugendlichen stellten und mit ihnen in Austausch gegangen sind.

 

Auch wenn dieses Projekt geografisch nicht im Großraum Dortmund angesiedelt ist, hat ProFiliis es dennoch gerne finanziell unterstützt, da das Buddies-Patenprogramm als Pilotprojekt für das gesamte Ruhrgebiet das Potential hat, Kinder und Jugendlichen über den Stadtteil Gelsenkirchen-Schalke hinaus zu erreichen.

 

Um diese Arbeit zu ermöglichen, hat ProFiliis Mittel in Höhe von insgesamt 5.244 Euro zur Verfügung gestellt, sodass unter anderem die Honorarkosten für die Projektkoordinator:innen gedeckt werden konnten. 

Patenprojekt für Jugendliche
Gelsenkirchen
Jugendnetz Schalke
Bildung

Plappermauls Sommerferientagebuch

Sommerferien! Ein Wort, bei dem die Herzen aller Schüler:innen höherschlagen. Endlich ausschlafen und mit der Familie in den Urlaub fahren.
Aber was tun, wenn die Familie keine Zeit oder kein Geld hat, die Ferien an den Stränden Südfrankreichs zu verbringen?


Das fragt sich auch Plappermaul, ein kleines Nashorn aus der Dortmunder Nordstadt. Und er hat großartige Ideen! Ins Freibad gehen, das „Big Tipi“ im Fredenbaum besuchen oder auch einen regnerischen Tag zuhause verbringen.

 

Über all dies berichtet er im nun erschienenen Sprachförderbuch „Sommerferien mit Plappermaul“, dem 3. Teil der Plappermaul-Serie, die das Dortmunder Jugendamt in Kooperation mit dem Netzwerk INFamilie herausgebracht hat. Die Teile eins und zwei richteten sich an Kinder von 0-3 und 3-6 Jahren und waren eher zum Vorlesen angedacht.

 

Der dritte Band richtet sich nun an Kinder zwischen 6-10 Jahren. Das Buch ist ein Wendebuch, von der einen Seite gelesen ist das Buch auf Deutsch, von der anderen Seite in der jeweiligen Muttersprache der Kinder. Denn wie auch die ersten beiden Teile richtet sich das kostenlose Angebot in erster Linie an Kinder aus Familien, die einen fremdsprachlichen Hintergrund haben. So sollen beide - sowohl Kinder als auch Eltern - an das Lesen und Verstehen der deutschen Sprache herangeführt werden und zeitgleich entdecken, was man alles, kostenlos oder mit geringem finanziellem Aufwand, in Dortmund erleben kann.
Gemeinsam mit der Dortmund Stiftung und der Stiftung Help and Hope fördert ProFiliis dieses Projekt mit 7.500, - Euro und wünscht allen Kindern viel Spaß beim Lesen und beim Entdecken ihrer Stadt Dortmund.

 

Update:

 

Im Rahmen des Projektes sollte ursprünglich eine groß angelegte Lesekampagne starten, im Rahmen derer Vorleser:innen aus- und fortgebildet werden sollten. Auch diverse Materialien zur Unterstützung der Kinder wurden angeschafft, jedoch kam den Verantwortlichen die Corona-Pandemie in die Quere.

Um das Thema jedoch nicht völlig brachliegen zu lassen, wurde das Buch eingelesen, Bilder und Zeichnungen des Buches eingefügt und unter diesem Link bei YouTube hochgeladen. Zeitnah soll das Buch in dieser Version dann auch auf Englisch und Französisch erscheinen.

 

 

sf

Plappermauls Sommerferientagebuch
Dortmund - gesamt
Netzwerk INFamilie / Jugendamt Dortmund
Lebenshilfe

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. (kurz: VfE) wurde im Jahr 1981 gegründet und ist eine Jugendhilfeeinrichtung. Das vielfältige Betreuungsangebot reicht von den ambulanten Diensten über die Mobile Betreuung und teilstationäre Angebote bis zur stationären Unterbringung in einer Wohngruppe. 

 

Im Dortmunder Stadtteil Mengede ist eine Heilpädagogische Tagesgruppe des Vereins angesiedelt. Bestandteil der Betreuung in einer Tagesgruppe ist die Förderung von sozialem Lernen in der Gruppe, die Begleitung der schulischen Förderung und eine aktive Elternarbeit (§32 SGB VIII). Zu diesem Zweck kommen die Kinder und Jugendlichen nach der Schule in die Einrichtung und werden dort von pädagogischem Fachpersonal betreut, unterstützt und gefördert. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen mit dem Hilfsangebot der Tagesgruppe in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können und eine stationäre Unterbringung nicht notwendig wird. Hierzu werden auch die Eltern intensiv in die Arbeit miteinbezogen und in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt.

 

In der Heilpädagogischen Tagesgruppe Mengede werden aktuell acht Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren betreut, in deren Familien das Jugendamt aus verschiedenen Gründen einen Unterstützungsbedarf festgestellt hat. Einige der Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Sie haben beispielweise Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder mit der Kontrolle ihrer Emotionen oder sind an ADHS oder dem Tourette-Syndrom erkrankt. Für die Mitarbeiter:innen der Tagesgruppe ist ein vertrauensvoller Umgang mit den Kindern und Jugendlichen grundlegend für die gemeinsame Arbeit. Sie geben im Gruppenalltag notwendige Regeln und Strukturen vor, arbeiten aber stets individuell und situativ. Die Kinder und Jugendlichen verbringen in der Gruppe gemeinsam ihren Alltag und erhalten (zum Beispiel bei der Erledigung der Hausaufgaben oder in Konfliktsituationen) die notwendige Unterstützung von den pädagogischen Fachkräften. Die Eltern werden bei Eltern-Kind-Nachmittagen oder auch über den Eltern-Arbeitskreis, in dem sich die Eltern untereinander über aktuelle Herausforderungen austauschen können, in die Arbeit der Tagesgruppe miteinbezogen. In regelmäßigen Abständen werden in Gesprächen mit dem Jugendamt die Fortschritte des jeweiligen Kindes, ggf. weiterer Hilfebedarf und die aktuellen Ziele der Arbeit besprochen.

 

Da in der Tagesgruppe immer viel los ist und viele Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen aufeinandertreffen, wollten die Mitarbeiter:innen den Kindern und Jugendlichen nun einen weiteren gemütlichen Rückzugsort schaffen: eine Hängeschaukel. Die sogenannte „Swing Ding“ stellt einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen dar und lädt zum Beispiel dazu ein hier ein Buch zu lesen. Gleichzeitig kann sie auch bei Bewegungsspielen eingesetzt werden und ist eine tolle Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu fördern.

 

ProFiliis stellte der Heilpädagogischen Tagesgruppe des VfE Mengede 570,- Euro zur Verfügung, um die Swing Ding anzuschaffen.

 

sh

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe
Dortmund - Mengede
Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V.
Lebenshilfe

Buntes Sommerferienprogramm

Sommerferien – das bedeutet Spaß, Abenteuer, Erholung, gute Laune!  

 

Seit einigen Jahren hat es sich die Lebenshilfe Dortmund zum Ziel gesetzt, den betreuten Kindern und Jugendlichen all das mit einem tollen Sommerferienprogramm zu ermöglichen. Selbstverständlich mussten hierbei im Sommer 2020 bestehende Corona-Auflagen eingehalten werden, was die Mitarbeiter:innen der Lebenshilfe jedoch nicht davon abhalten konnte, ein buntes Programm mit einem abwechslungsreichen Angebot an Freizeitaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen zu entwerfen. Dabei spielten Alter, Geschlecht und Behinderung keine Rolle; alle sollten unbeschwerte Sommertage erleben und den Alltag vergessen!  

 

Neben Ausflügen in den Dortmunder Westfalenpark und den Maximilianpark in Hamm wurde der Hochseilgarten Tree2Tree besucht, wo es hoch hinaus ging und so mancher seine Ängste überwinden konnte. Für Abkühlung an den heißen Tagen sorgten nicht nur Besuche der Eisdiele, sondern vor allem des Freibades sowie Kanu- und Tretboottouren. Besonders aufregend waren die Ausflüge in die Glowing Rooms, in denen durch den Einsatz von Schwarzlicht alles anders aussieht als gewohnt, in die Trampolinhalle Superfly und in den Adventure Golf Park im Revierpark Wischlingen. Auch Besuche des Dortmunder Zoos und zweier Kinovorstellungen standen auf dem Programm. Mehrfach ging es für die Gruppe in den Soccerpark, wo die Kinder und Jugendlichen beim Fußballturnier um den Sieg kickten. Ein ganz besonderes Highlight war sicherlich der Tag im „Pop up“-Freizeitpark funDOmio mit Achterbahnfahrten, Zauberei- und Akrobatikshows und dem Ausblick über die ganze Stadt aus dem Riesenrad. 

 

ProFiliis hat die Lebenshilfe gerne bei der Durchführung dieses fantastischen Ferienprogramms unterstützt und stellte 900,- für Eintrittspreise u. ä. zur Verfügung. So konnten insgesamt 30 Veranstaltungstermine realisiert werden, an denen jeweils zwischen zwei und neuen Kinder und Jugendliche teilnahmen.

 

Zum Hintergrund: 

Die Lebenshilfe Dortmund ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben zu verhelfen. An zwölf verschiedenen Standorten in Dortmund bietet die Lebenshilfe in Wohngruppen, über Beratung oder durch ambulante Unterstützung für ihre Zielgruppe vielfältige Hilfen an.  

 

 

sh 

Buntes Sommerferienprogramm
Dortmund
Lebenshilfe Dortmund
Freizeit

Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld

In der Kita Erdbeerfeld in Dortmund-Mengede war ein Raum bisher nicht gut genutzt. Er liegt im Obergeschoss des Kindergartengebäudes zwischen den Gruppenräumen der Schmetterlings- und der Bienengruppe und diente lediglich als Materiallager. Um das Angebot der beiden angrenzenden Gruppenräume zu erweitern, wurde der Raum nun neu ausgestattet und zum Multifunktionsraum für die beiden Gruppe mit jeweils 25 Kindern umgewandelt. 

 

Da einige der Kinder nach dem Mittagessen ein kleine Schlafpause benötigen, wurden in diesem Raum Schlafplätze erschaffen: Unter einem flachen Podest verbergen sich Matratzen auf ausziehbaren Lattenrosten, die nach Bedarf hervorgeholt werden können. Nach dem Mittagsschlaf werden sie wieder unter das Podest geschoben und nehmen keinen Platz für andere Aktivitäten weg. So ist das Podest mit der neu errichteten Spiegelwand samt Ballettstange beispielsweise als „Tanzstudio“ und Theaterbühne nutzbar. 

 

Ein weiteres Podest bietet zum einen Stauraum für Schubkästen mit Bausteinen und ermöglicht zum anderen das Spielen und Bauen auf verschiedenen Ebenen. Außerdem kann das Podest als Sitztribüne für die Zuschauer:innen bei Aufführungen dienen.

 

Ergänzt wird das kreative Angebot in dem neuen Raum mit einem Musikschrank, der mit verschiedenen Musikinstrumenten gefüllt ist. Auch die Proben des Kindergarten-Chors „Erdbeerclubchor“ finden hier statt.

 

Zwei große Schränke bieten zusätzlichen Stauraum für Spielsachen, Verkleidungen und gemütliche Sitzkissen.

 

Die Möglichkeiten in dem neuen Raum sind also nahezu unendlich! Neben den Kindern aus der Schmetterlings- und der Bienengruppe freuen sich auch alle anderen Mädchen und Jungen, die in der Kita Erdbeerfeld betreut werden. Insgesamt sind das 85 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren.

 

Nachdem die Idee für die Umgestaltung des Raumes aufgekommen war, wendete sich das Kita-Team an den Förderverein der Kita Erdbeerfeld e. V.. Der Förderverein unterstützt die Kita in ihrer sozialen, pädagogischen und kulturellen Arbeit über finanzielle Zuschüsse für Feste, Ausflüge und Anschaffungen. Da sich der Mittelbedarf für die Einrichtung des Multifunktionsraumes auf knapp über 5.000,- Euro belief, fragten die Verantwortlichen des Fördervereins finanzielle Unterstützung bei der ProFiliis-Stiftung an. Da der Förderverein rund 700 Euro als Eigenmittel eingebracht hat, konnte ProFiliis das Projekt mit einer Förderzusage in Höhe von rund 4.400,- Euro ermöglichen. Seit Dezember 2020 ist der Raum nun mit all seinen neuen Funktionen in Benutzung.

 

sh

 

Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld
Dortmund - Mengede
Förderverein Kita Erdbeerfeld e. V.
Lebenshilfe

Mut tut gut

Was ist Mut? Bedeutet Mut, sich in gefährliche Situationen zu begeben? Oder kann es sogar mutiger sein, sich einer brenzligen Lage zu entziehen? Die Antwort auf diese Fragen und noch vieles mehr lernen Jungen und Mädchen in dem Kurs „Mut tut gut“ von der Zukunftsstiftung Bildung. 

 

Die Zukunftsstiftung Bildung ist der GLS Treuhand e. V. angegliedert und steht für innovative Bildungsprogramme. „Sie setzt sich ein für individuelle Förderung junger Menschen, ist überzeugt, dass Vielfalt im Schulwesen wichtig ist, und will im Bereich Bildung Selbstverantwortung stärken.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Die Zukunftsstiftung Bildung entwirft Projekte, die eine Alternative zum herkömmlichen Lehren und Lernen in der Schule darstellen. So wird zum Beispiel das Peer Learning gefördert, bei dem Schüler:innen zu Expert:innen werden und sich gegenseitig unterrichten bzw. voneinander lernen. Die Projekte befassen sich unter anderem mit Themen wie Prävention bzw. Bekämpfung von Mobbing und der interkulturellen Öffnung.

 

Bei dem neuen Projekt „Mut tut gut“ handelt es sich um ein Kursprogramm über 10 Einheiten á 90 Minuten, das sich an Kinder von Schulen in sogenannten Brennpunkten richtet. An jedem Kurs können acht bis zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf und sechs teilnehmen. Die Idee für dieses Programm entstand, da Schulen oft nicht der sichere Ort sind, der sie sein sollten. Neben Belastung und Stress sind die Schüler:innen hier häufig auch Mobbing- und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Die Kursteilnehmer:innen sollen für diese Herausforderung gewappnet werden. Wie eingangs bereits erwähnt, sollen Antworten auf Fragen wie „Was heißt es, mutig zu sein?“, „Was heißt es, sich abzugrenzen?“ und „Wie kann ich – wenn nötig – in gefährlichen Situationen energisch auftreten?“ gefunden werden. Hierzu werden Methoden der Körperarbeit (Welche Körperhaltung bringt mir Respekt ein? Wie strahle ich Selbstbewusstsein aus?) und des sprachlichen Ausdrucks (Wie kann Sprache deeskalierend wirken?) genutzt. Zusätzlich werden erste Schritte der Selbstverteidigung vermittelt. Am Ende des Kurses, sollen die Mädchen und Jungen in der Lage sein, sich selbst einzuschätzen, ihre Emotionen zu beherrschen und sich abgrenzen zu können. Außerdem sollen sie über Strategien verfügen, um aus schwierigen Situationen herauszukommen.

 

Ab Februar 2020 wurden an der Anne-Frank-Gesamtschule in der Dortmunder Nordstadt sechs „Mut tut gut“-Kurse angeboten, sodass insgesamt bis zu 60 Jungen und Mädchen an dem Programm teilnehmen konnten. ProFiliis stellte hierfür Projektmittel in Höhe von knapp 2.900,- Euro zur Verfügung.

 

sh

Mut tut gut
Dortmund - Innenstadt-Nord
Zukunftsstiftung Bildung
Lebenshilfe

Spendenfahrt nach Rumänien

„Hoffnung schenken, Horizonte erweitern“ – das ist das Motto des Vereins Herz der Hoffnung, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder, Familien und Senior:innen im Kreis Maramureș in Rumänien zu unterstützen und ihnen somit zu einem besseren Leben zu verhelfen. 

 

Rumänien ist seit 2007 Mitgliedsland in der EU und zählt dort, gemeinsam mit Bulgarien, zu den ärmsten Staaten. 

 

Im Jahr 2020 wurde die Aufmerksamkeit auf die Arbeitsbedingungen gelenkt, unter denen unter anderem rumänische Gastarbeiter in Deutschland zu Dumping-Löhnen arbeiten, nachdem in der Fleischfabrik Tönnies das Corona-Virus ausbrach. Neben schlechter Bezahlung wurde hier auch der Arbeitsschutz kleingeschrieben, ihren Feierabend mussten die Arbeiter:innen zusammengepfercht in kleinen Unterkünften verbringen. 

 

Da aber die meisten Menschen in Rumänien arbeitslos sind, bleibt ihnen häufig nichts anderes übrig, als diese Bedingungen zu akzeptieren, um Geld für ihre Familien zu verdienen. 

 

Alte und kranke Menschen sowie Kinder leiden in besonderem Maße unter dieser Situation, da ihnen häufig die elementarsten Dinge wie Hygieneartikel, Kleidung, Gehhilfen oder Spielzeug fehlen. 

 

Die benötigten Gegenstände werden von den Mitgliedern des Vereins in Dortmund gesammelt, sortiert und dann in regelmäßigen Abständen mit dem privaten PKW nach Rumänien gefahren und dort vor Ort an die bedürftigen Familien verteilt.

 

Die Strecke von Dortmund nach Maramureș beträgt knapp 1.600 Kilometer, das bedeutet nicht geringe Kosten für Benzin. Um den Verein hier zu entlasten, übernahm die ProFiliis-Stiftung die Reisekosten nach Rumänien. 

 

sf

Spendenfahrt nach Rumänien
Europa - Rumänien
Herz der Hoffnung e. V.
Sport

Förderung des Wassersportvereins Nette

Im Wassersportverein Nette sind insgesamt 321 Mitglieder im Alter von zwei bis 99 Jahren aktiv. In der Schwimmabteilung des Vereins finden nicht nur Kurse zur Wassergewöhnung bzw. -bewältigung und Schwimmunterricht statt. Auch Ausbildungen im Bereich der Ersten Hilfe werden angeboten sowie Bescheinigungen der Rettungsfähigkeit von Lehrer:innen ausgestellt.

 

Pro Jahr werden für Kinder drei bis vier Kurse à 10 Stunden angeboten, in denen sie sich mit dem Element Wasser vertraut und erste Schwimmversuche machen können. An jedem Kurs können zwölf Kinder teilnehmen, wobei es Kurse für zwei- bis drei-Jährige und für vier- bis fünf-Jährige gibt. Die Trainer:innen des Wassersportvereins Nette arbeiten alle ehrenamtlich.

 

Im Frühjahr kam der Verein nun auf die ProFiliis-Stiftung zu und erbat finanzielle Unterstützung bei einigen Anschaffungen: 

 

In den Wassergewöhnungskursen finden verschiedene Spiel- und Schwimmmaterialien Verwendung. Um diese gut lagern und transportieren zu können, sollte ein Gitterrollwagen angeschafft werden. 

 

Außerdem war es dem Verein ein großes Anliegen neues Equipment für die Erste-Hilfe-Kurse anzuschaffen. So wurde eine Puppe benötigt, an der die Herz-Lungen-Wiederbelebung erprobt werden kann. Diese sogenannte HLW-Übungspuppe wurde dem menschlichen Torso nachempfunden und ermöglicht es den Kursteilnehmer:innen, Herzdruckmassage und Beatmung zu üben.

 

Außerdem wünschte sich der Verein ein „Lifepak CR-T AED Trainingsgerät“. Hierbei handelt es sich um eine realitätsgetreue Nachbildung eines Defibrillators. Die Kursteilnehmer:innen können sich mit Hilfe des Trainingsgerätes mit einem Defibrillator und den Funktionsweisen vertraut machen, um im Ernstfall möglichst schnell und sicher Hilfe leisten zu können.

 

Gerne hat ProFiliis den Wassersportverein finanziell unterstützt und die Mittel zur Anschaffung für Rollwagen, HLW-Puppe und Defibrillator-Nachbildung übernommen. So wird zum einen den Trainer:innen die Arbeit erleichtert und zum anderen können die verschiedenen Kurse nun noch vielfältiger gestaltet und die Kursteilnehmer:innen umfassender ausgebildet werden. 

 

sh

Förderung des Wassersportvereins Nette
Dortmund - Mengede
Wassersportverein Nette
Kultur

Kreativraum für das SOS-Kinderdorf

SpenDobel – Das ist das Dortmunder Spendenparlament, bei dem sich jede:r einbringen und soziale Projekte im Stadtgebiet unterstützen kann. Einmal im Jahr werden zehn soziale Projekte ausgewählt und jeweils ein Spendenziel definiert. Nun können Privatpersonen, Stiftungen oder auch Unternehmen für die einzelnen Projekte spenden und das Geld wird gesammelt, bis das Spendenziel erreicht ist. Auf diese Weise können schon kleine Beträge ganz zielgerichtet einem bestimmten Projekt erteilt werden. Ziel ist es, dass durch mehrere Einzelspenden das große Spendenziel erreicht wird.

 

Im Dezember 2018 bewarb SpenDobel dann das Projekt des SOS-Kinderdorfzentrums Dortmund: In dem noch in Entstehung befindlichen SOS-Kinderdorf sollte ein Kreativraum eingerichtet werden. Da diese Idee bei den Verantwortlichen von ProFiliis auf große Zustimmung traf, sagte die Stiftung die entsprechende finanzielle Unterstützung zu und erklärte sich bereit, die notwendigen Mittel von rund 11.400,- Euro bereitzustellen.

 

Der Bau und die Einrichtung des SOS-Kinderdorfes wurden abgeschlossen und im Herbst 2019 konnten die Kinderdorffamilie und eine Wohngruppe, in der die Perspektive der Kinder geklärt wird, einziehen. 13 Mädchen und Jungen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Familien leben können, haben hier ein neues Zuhause gefunden. 

 

Nach einigen Verzögerungen konnte nun auch der Kreativraum eingeweiht werden. Mit Hilfe der Spende von ProFiliis konnten u.a. Materialschränke, Werkbänke, Trockenwagen, Tafeln und Staffeleien angeschafft und der Raum so vollständig ausgestattet werden.

 

Die Kinder, die im SOS-Kinderdorf leben, haben z. T. sehr belastende Erfahrungen gemacht, und es ist wichtig, ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verarbeitung des Erlebten und zum Ausdrücken ihrer Gefühle zu bieten. Ganz besondere Möglichkeiten bietet hierzu die kreative Gestaltung. Ohne große Worte können Emotionen, Träume und Wünsche ausgedrückt werden. Der voll ausgestattete Kreativraum mit seiner Materialvielfalt aus Farben, Ton, Holz, Stoff u.v.m. bietet hier tolle Möglichkeiten für die Kinder und Betreuer:innen. Nun heißt es: Auf die Farben, fertig, los!

 

sh

Kreativraum für das SOS-Kinderdorf
Dortmund - Innenstadt-Ost
SpenDobel - Das Dortmunder Spendenparlament
Bildung

Climb Lernferien 2020

Der 13. März 2020 dürfte für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern in NRW ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein: Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens kündigt in einer Pressemitteilung an, dass ab Montag, den 16. März, sowohl Kitas als auch Schulen in ganz NRW aufgrund des zu diesem Zeitpunkt herrschenden Infektionsgeschehens geschlossen werden. Hiervon waren allein in diesem Bundesland 2,5 Millionen Schüler:innen und deren Eltern betroffen. * 

 

Das stellte viele Familien vor eine Mammutaufgabe. Angefangen bei der Frage, wer die Kinder nun betreuen soll, wenn die Eltern berufstätig sind, bis hin zu der Sorge: Wie soll der verpasste Schulstoff nachgeholt werden? Insbesondere sozial schwächer gestellte Familien litten unter der Situation des Home Schoolings. Kleine Wohnungen mit ungenügend Platz für einen richtigen Lernort, mangelnde technische Möglichkeiten, dem Online-Unterricht folgen zu können, und Eltern, die ihre Kinder bei den Schulaufgaben wenig bis hin zu gar nicht unterstützen konnten. Viele Kinder haben in dieser Zeit immense Lernlücken aufgebaut. * 

 

Eben jene Kinder wollte die gemeinnützige climb GmbH auch in diesem Jahr nicht im Stich lassen. Climb, das steht für „clever lernen, immer motiviert bleiben“, und selten war es so wichtig, die Motivation der Schüler:innen (neu) aufzubauen und sie in ihrem Willen, den möglicherweise verpassten Stoff nachzuholen, zu bestärken. 

 

Bereits seit mehreren Jahren bietet climb in Dortmund die Lernferien an, die die ProFiliis-Stiftung auch schon mehrfach unterstützt hat. Die Lernferien fanden in diesem Jahr an insgesamt vier Kooperationsschulen von climb, der Friedens-Grundschule in Dortmund Marten, der Weingartenschule am See in Hörde, der Petrischule in der Innenstadt sowie der Herder-Grundschule in Dortmund Eving, statt. 

 

Pro Lernferien bietet climb insgesamt 24 Stunden Lernzeit am Vormittag in den Fächern Deutsch und Mathe an, sowie 16 Stunden Projektlernen am Nachmittag. Zwischendrin gibt es immer wieder Pausen, denn schließlich soll auch der Spaß in den Ferien nicht zu kurz kommen. 

 

In diesem Jahr unterstützte die ProFiliis-Stiftung climb bei einem ganz besonderen Vorhaben: Damit die Kinder sich in den Pausen austoben und das Lernen spielerisch mit Bewegung verknüpfen können, sollten neben Verbrauchs- und Lernmaterial in diesem Jahr auch größere und nachhaltige Anschaffungen in Form von Sport- und Spielgeräten gemacht werden. Angeschafft wurden: 

 

  • Vier „climb-Tonnen“, die diverses Spiel- und Sportmaterial beinhalten (diese Tonnen bleiben den Grundschulen auch nach Ende der Lernferien erhalten) 

  • Ein großes „4 gewinnt“ 

  • Eine überdimensionale Version des bekannten Spiels „Make and Break“ 

  • Eine Tennis-Dartscheibe 

  • Eine Hüpfburg

 

All diese Gerätschaften werden in den Pausen, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, intensiv genutzt. Wie nebenbei wird hier auch parallel zum Spiel weiter gerechnet und gelernt, indem zum Beispiel viele Aktivitäten spielerisch mit dem Lösen von Rechenaufgaben verbunden werden. 

 

ProFiliis unterstützt die climb gGmbH mit einer Fördersumme von insgesamt 8,600,- Euro. 

 

https://www.express.de/nrw/schliessung-der-schulen-in-nrw-wegen-corona-36409054 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/coronavirus-homeschooling-chancengleichheit-1.4872417 

 

sf

 

Abschlussbericht.pdf

Climb Lernferien 2020
Dortmund - gesamt
gemeinnützige CLIMB GmbH
Sport

Parkour-Cubes für den TSC Eintracht

Parkour ist eine Trendsportart, die insbesondere junge Menschen in den letzten Jahren begeistern konnte. Vielleicht sind Ihnen schon einmal junge Menschen aufgefallen, die, ohne sich von Hindernissen abschrecken zu lassen, durch die Innenstadt laufen und mit gewagten Sprungmanövern Fahrradständer oder Treppengeländer passieren? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich dabei um Traceure“ (so werden die Parkour-Läufer:innen genannt) handelte. 

 

Ziel des Parkour-Laufens ist es, durch verschiedene Bewegungskombinationen Hindernisse zu überwinden und somit möglichst effizient und energiesparend von einem Ort  zum anderen zu kommen. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zum „Freerunning“. Zunächst sehen sich beide Sportarten sehr ähnlich, jedoch geht es beim Freerunning eher um die spektakuläre Überwindung der Hindernisse als die effiziente.

 

Parkour bietet diverse Vorteile für die körperliche und geistige Entwicklung: Zum einen ist es ein hocheffektives Ganzkörpertraining, bei dem alle Muskelgruppen angesprochen werden und die Koordination verbessert wird. Zum anderen trainiert Parkour nicht allein den Körper, sondern auch den Geist, denn die Läufer:innen benötigen ein permanent hohes Konzentrationslevel und eine gute Selbsteinschätzung. 

 

Der TSC Dortmund ist mit fast 200 Mitgliedern eine der größten Parkour-Abteilungen der Region. Unter der Anleitung erfahrener Parkour-Läufer:innen lernen die Kinder und Jugendlichen die Sportart kennen und können hierbei ihre motorischen Fähigkeiten verbessern und ihre Kreativität beim Überwinden der Hindernisse frei entfalten.  

 

Neben dem regulären Training bietet der TSC auch Parkour-Camps in den Sommerferien an. Die Teilnehmer:innen haben hier die Möglichkeit, noch intensiver zu üben und sich im Team zurechtzufinden.  

 

Um den Sportler:innen möglichst abwechslungsreiche Hindernisse bieten zu können, entschieden die Verantwortlichen des TSC, sogenannte „Parkour-Cubes“ anzuschaffen. Hinter diesen Cubes verbirgt sich ein ausgeklügeltes Stecksystem, durch das sich jede Turnhalle innerhalb kürzester Zeit in eine Hindernislandschaft verwandeln lässt, die durch Klettern, Balancieren oder Springen überwunden werden muss.  

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützt den TSC Dortmund paritätisch mit der Stadt Dortmund bei der Anschaffung eines Sets Parkour-Cubes mit einem Betrag von rund 4.250,- Euro.  

 

sf

 

Parkour-Cubes für den TSC Eintracht
Dortmund - gesamt
TSC Eintracht Dortmund