Projekte

Mädchen-Projekt zu Selbstwahrnehmung und Wohlfühlen
Freizeit

free being me

„free being me“ Unter diesem Motto bot die Pfadfinderinnenschaft St. Georg in den Sommer- und Herbstferien 2015 ein Projekt zum Thema Selbstwahrnehmung an. Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg ist Träger des Mädchen- und Frauentreffs „Kratzbürste“ in Dortmund und bietet Mädchen und Frauen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung unter Berücksichtigung von Kultur- und Bildungsangeboten. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Mädchen- und Frauentreffs liegt auf der Vermittlung des Mitbestimmungsrechtes von Mädchen und Frauen. In zwei Blöcken von jeweils zwei Wochen beschäftigten sich zwanzig Teilnehmer:innen im Alter von sieben bis 15 Jahren mit den Themen Selbstwahrnehmung und Wohlfühlen. Sie stellten sich Fragen wie „Wann fühle ich mich wohl?“, „Wann fühle ich mich eher unwohl?“ und „Was kann ich tun, damit ich mich wohl fühle?“ Um diesen Fragen nachzugehen, wurde kreativ und spielerisch gearbeitet und es wurden verschiedene Aktionen angeboten. Die Programmplanung haben die Teilnehmer:innen selbst übernommen. Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr fand das Programm für die Mädchen statt. Im Sommer wurde zum Beispiel ein Peeling hergestellt, ein Ausflug ins Wellnessschwimmbad Wischlingen unternommen, in der Ponyarche in Aplerbeck geritten, ein Grillfest mit großer Wasserbombenschlacht, ein Näh-Nachmittag, ein Verwöhnprogramm im Schwimmbad mit Picknick, ein Ausflug zum Abenteuerspielplatz Fredenbaum und ein Überraschungsbesuch im Kino veranstaltet. Im Herbst standen unter anderem das Wohlfühlen in Kuschelsachen mit Massagen und Fantasiereisen, das Besticken von Schlafmasken und Decken, wieder Ausflüge ins Schwimmbad sowie zur Ponyarche, Gruppenspiele, Kochen, Malen und eine Abschlussparty auf dem Programm. Begleitet wurden die beiden Projekteinheiten von zwei pädagogischen Fachkräften, die die Mädchen bei der Sensibilisierung für das Thema Wohlfühlen (sowohl das eigene als auch das von anderen) unterstützten. ProFiliis hat sich im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 bereit erklärt, die insgesamt vier Projektwochen finanziell zu unterstützen, sodass für die Teilnehmer:innen nur sehr geringe Kosten entstanden. sh
Dortmund - Innenstadt-West
Pfadfinderinnenschaft St. Georg
Warmes Mittagessen bei komm-kids-com
Ernährung

Warmes Mittagessen

Der Verein komm-kids-com wurde 2008 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Situation der Kinder und Jugendlichen in der Dortmunder Nordstadt besser zu gestalten. Dort leben vorwiegend Familien mit Zuwanderungsgeschichte sowie einkommensschwache Familien. Nicht für alle Familien ist etwa ein tägliches, warmes Mittagessen selbstverständlich bzw. umsetzbar. Außerdem sind einige Eltern nicht in der Lage, ihre Kinder bei dem Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen. Hier setzt komm-kids-com an und bietet Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren dreimal in der Woche ein gesundes und warmes Mittagessen, Hilfe bei den Hausaufgaben, Sprachförderung sowie die Möglichkeit zum gemeinsamen Spielen. Dienstags bis donnerstags stehen die Räume des Jugendcafés des Dietrich-Keuning-Hauses zwischen 13 und 15 Uhr für dieses Angebot zur Verfügung, das momentan von etwa 20 Kindern pro Nachmittag wahrgenommen wird. Da sich das Angebot allein durch Spendengelder trägt, kamen die Verantwortlichen des Vereins auf ProFiliis zu. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, für die Dauer eines Jahres (Schuljahr 2015/16) die Kosten für jeweils zehn Mittagessen pro Termin zu übernehmen. Für das laufenden Schuljahr sind 108 Termine geplant. Update 12/2016: ProFiliis hat auch für das Schuljahr 2016/17 zugesagt, komm-kids-com zu untersützen und pro Termin 10 Mittagessen zu finanzieren. Update 04/2017: Auch für das Schuljahr 2017/18 hat ProFiliis dem Verein komm-kids-com Unterstützung zugesagt und wird weiterhin Mittel für 10 Mittagessen pro Öffnungstag bereitstellen. Update 08/2018: Da die Initiative komm-kids-com in den vergangenen Monaten viele private Spenden erhalten hat, wurde für das Schuljahr 2018/19 kein Förderantrag bei ProFiliis gestellt. ProFillis bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und wünscht den Kindern weiterhin einen "Guten Appetit". sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
komm-kids-com
TriXitt – Die Challenge für Straßenkicker
Sport

TriXitt

Der Verein KW Straßenfußball e.V. engagiert sich für fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche, die sich die Mitgliedschaft in teuren Vereinen nicht leisten können. Die leitenden Mitglieder richten im Rahmen von Ferien- und Tagesangebote sowie Schulprojekten sportliche Angebote – mit dem Schwerpunkt auf Fußball – aus und verfolgen damit auch soziale und integrative Ziele. Insgesamt sind 523 Kinder und Jugendliche Mitglieder des Vereins und spielen regelmäßig bei Turnieren mit. Alleine in Dortmund sind 334 Mädchen und Jungen aktiv. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis fünfzehn Jahren aus allen sozioökonomische und sozialen Schichten sowie Nationalitäten. Besonders für Mädchen und Jungen, die sich keine teuren Hobbies leisten können oder in den Ferien nicht weg fahren können, sind die TriXitt-Challenges eine tolle Alternative der Freizeitgestaltung. Die Teilnahme an den Turnieren ist mit geringen Zugangsbarrieren verbunden und verspricht neben sportlicher und wettkampfortientierter Aktivität jede Menge Spaß und nicht selten neue Freundschaften – unabhängig von sozialen und kulturellen Grenzen. ProFiliis unterstützt den Verein und die TriXitt-Challenges, sodass neue Spielmaterialen, bspw. eine Zeitmessanlage, angeschafft werden konnten und außerdem ein Teil der Teilnahmegebühren von BuT-berechtigten Kindern und Jugendlichen abgedeckt werden kann. Status 11/2016 ProFiliis hat TriXitt auch für das Jahr 2016 finanzielle Unterstützung zugesagt und wird weiterhin einen Teil der Mitgliedsbeiträge für die Kinder und Jugendlichen, die BuT-berechtigt sind, aber die Mittel schon an anderer Stelle verwenden, übernehmen. sh
Dortmund
KW Straßenfußball
Reiterfreizeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Freizeit

Reiterfreizeit für UMFs

Der Reitverein Dortmund-Kirchlinde in Westerfilde hat in den Herbstferien eine Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche angeboten. Auch dreizehn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge waren Teil der Gruppe. Montags bis freitags wurde den Teilnehmer:innen jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr ein buntes Programm rund um’s Thema Pferd geboten. Betreut wurden sie von eine:r Diplom-Rehabilitationspädagog:in, eine:r Pferdewirtschaftsmeister:in und eine:r Lehrer:in. Natürlich wurde auch für die Verpflegung der kleinen und größeren Pferde-Fans gesorgt. Während der Freizeit konnten die Kinder und Jugendlichen nicht nur den Umgang mit Pferden erlernen und erste Reiterfahrungen machen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen im Zusammensein mit den Pferden und den anderen Teilnehmer:innen erweitern. Außerdem konnten die Flüchtlinge im Kontakt mit den Teilnehmer:innen aus Dortmund und den Betreuer:innen ihre Deutschkenntnisse verbessern. Die Flüchtlinge haben in ihrem Herkunftsland teilweise traumatische Erfahrungen gemacht und auch die Strapazen der Flucht haben sie gezeichnet. Die Verantwortlichen des Reitvereins berichten: "somit begegneten uns anfangs sehr ernste junge Männer, die auf Grund ihrer Erlebnisse in ihrem Verhalten nicht mehr altersgerecht waren." Allerdings öffneten sich die Jungen im Kontakt mit den Pferden sehr schnell, wurden fröhlicher und die Stimmung gelöst. Neben dem Reitunterricht standen auch Stallarbeiten auf dem Programm. Außerdem konnten die Teilnehmer:innen beim Freilaufen der Pferde in der Reithalle die Erfahrung machen, wie sich die eigene Körpersprache auf das Verhalten der Tiere auswirkt. "Offenes freundliches Verhalten wurde dabei von den Pferden durch Hinwendung “honoriert“, verschlossenes oder mißtrauisches Verhalten durch Flucht oder Distanz “quittiert“. Beim Reiten der Pferde entwickelten alle Teilnehmer:innen zusehens Selbstvertrauen und natürlich auch Freude" (RVK). ProFiliis hat die Teilnehmerbeiträge für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge übernommen, sodass für sie die Teilnahme an der Reiterfreizeit kostenlos war. sh
Dortmund - Mengede
Reitverein Dortmund-Kirchlinde
Percussion-Kurs für Schule am Marsbruch
Kultur

Percussion-Kurs

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der insgesamt 225 Schüler:innen auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrer:innen arbeiten unter anderem auch Therapeut:innen, Kinderpfleger:innen und Krankenpfleger:innen im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird. Jedes Jahr übt der Schulchor der Abschlussstufe Lieder ein und führt diese bei verschiedenen Festen auf. Momentan besteht der Kurs aus 30 Schüler:innen im Alter von 14 bis 18 Jahren mit verschiedenen Körperbehinderungen sowie Lernschwierigkeiten. Bei einigen von ihnen hat sich die Stimme durch die Pubertät oder auch durch eine Fortschreitung ihrer Beeinträchtigung insofern verändert, dass sie nicht länger mit singen können bzw. wollen. Da sie trotzdem weiter wichtiger Bestandteil des Chors sein wollen, kam die Idee auf, dass sie den Chor instrumental – zusätzlich zu den bereits vorhandenen Instrumenten Schlagzeug, Bass und Klavier – unterstützen könnten. Deswegen nehmen nun 20 Jungen und Mädchen an einem Percussion-Kurs über 15 Unterrichtstunden teil. ProFiliis übernimmt die anfallenden Kosten im Rahmen der Sonderförderaktion 2015, damit weiterhin alle Chormitglieder zusammen musizieren können. sh
Dortmund - Aplerbeck
Schule am Marsbruch
Neue Zelte für die Falken
Freizeit

Neue Zelte

Der Falkentreff Westerfilde im Ortsverband Nette wird zur Zeit von ca. 45 Kinder und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien besucht. Zusätzlich zu dem wöchentlichen Programm führt der Verein jedes Jahr, schwerpunktmäßig in den Sommerferien, eine Ferienfreizeit durch. Ob Frankreich oder Korsika – ihre Zelte hat die Reisetruppe immer im Schlepptau. Doch die zahlreichen Ferienfreizeiten haben dem Material der mittlerweile 10 Jahre alten Zelte zugesetzt, sodass diese mittlerweile nicht mehr zuverlässig vor dem Wetter schützen. Damit die für 2015 geplante Freizeit in die Normandie bei diesen Aussichten nicht ins Wasser fiel, mussten daher dringend neue Zelte her. Größere Anschaffungen wie die neuen Zelte lassen sich jedoch bei den niedrigen Beitragseinnahmen, die der Ortsverband im Jahr verzeichnet, nur schwer finanzieren. Deshalb kontaktierten die Falken bei der Suche nach Unterstützung die ProFiliis-Stiftung, die dem Verein die Kostenübernahme für drei neue Vango AirBeam Centara 800 Zelte zusagte. Durch die neuen, größeren Zelte steigen die Unterbringungsmöglichkeiten bei Ferienfreizeiten damit von 16 auf 24 Personen. Somit war die Freizeit im Sommer 2015 gesichert und der nächsten Freizeit kann schon mit Vorfreude entgegengefiebert werden. sh
Dortmund - Mengede
SJD - Die Falken
Wodanstraßenfest 2015
Freizeit

Wodanstraßenfest 2015

Die ARGE Wodanstraßenfest organisiert jedes Jahr im September ein musikalisches Volksfest mit großem Kinderfest. Auch in 2015 hat das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette, welches von Geschäftsleuten, Vereinen, Anwohner:innen und Gemeinden zum nunmehr 10. Mal organisiert und durchgeführt wurde, stattgefunden. Natürlich darf es bei so einem Event auch an der Unterhaltung für die jungen Besucher:innen nicht fehlen. Neben einem Clown konnten sich die Kinder in diesem Jahr zudem über einen Kinderliedermacher und die Schulband vom HHG, die für musikalische Unterhaltung sorgte, freuen. Beim Erklimmen des Hubsteigers konnten sich die Kleinen außerdem so richtig auspowern. ProFiliis sagte der ARGE Wodanstraßenfest bei der Umsetzung dieses Programms auch in 2015 Unterstützung zu und übernahm die Kosten für Künstler:innenund Dienstleister:in, die zu dem bunten Kinderprogramm beitrugen. sh
Dortmund - Mengede
ARGE Wodanstraßenfest
"Allrounder-Sportrollstuhl" für RBG Dortmund 51
Inklusion

Neuer Sportrollstuhl

Die RBG Dortmund 51 ist ein Sportverein für Menschen mit Behinderung, aber auch Menschen ohne Behinderung sind hier willkommen. Momentan sind rund 250 Menschen in dem Verein aktiv. In über 20 Gruppen werden verschiedene Sportarten angeboten und teilweise sogar als Leistungssport praktiziert. Im rollstuhlgestützten Sport ist es so, dass sportartbedingt ganz bestimmte Bedingungen an die zum Einsatz kommenden Rollstühle gestellt werden. Teilweise muss ein Extra-Rad vorhanden sein, mal müssen die Bremsen besonders gut greifen. Wenn Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, in verschiedene Sportarten „reinschnuppern“ wollen, ist es daher kaum möglich, dies immer mit einem für die entsprechende Sportart ideal ausgestatteten Rollstuhl zu machen. Zudem sind die Rollstühle, mit denen die Menschen im Alltag unterwegs sind, auf dem Sporthallenboden nicht erlaubt, da z. B. kleine Steine im Profil der Reifen stecken könnten, und so der Boden beschädigt werden würde. Die RBG hatte nun die Idee, Rollstühle entwickeln zu lassen, die mit wenigen Handgriffen für verschiedene Sportarten umgebaut werden können. Doch nicht nur das: Auch die Breite der Sitzfläche, die Höhe der Rückenlehne und andere Gegebenheiten sollen so verändert werden können, dass jede:r Benutzer:in unabhängig von der Ausprägung der Behinderung – mit diesen Rollstühlen sportlich aktiv sein kann. Die korrekte Ausstattung ist besonders dann ein wichtiges Thema, wenn die Sportler:innen im Ligabetrieb starten wollen. Das geht nämlich nur, wenn alle Rollstühle der Spieler:innen einer Mannschaft wie vorgeschrieben ausgestattet sind. Da ein Sportrollstuhl aber recht teuer ist und auch durch die Umbaumaßnahmen weitere Kosten entstehen, war es für den Verein nahezu unmöglich, die notwendigen Mittel aufzubringen. ProFiliis erklärte sich daher im Rahmen der Sonderförderaktion 2015dazu bereit, die Gelder für einen solchen „Allrounder-Sportrollstuhl“ inklusive der entsprechenden Umbaumaßnahmen bereitzustellen. Inzwischen ist der ProFiliis-Rollstuhl fertig und schon im vielfältigen Einsatz! sh
Dortmund
RBG Dortmund 51
Trainingsanzüge für Spieler von Mengede 08/20
Sport

Neue Trainingsanzüge für geflüchtete Jugendliche

In der Jugendabteilung des Fußballvereins Mengede 08/20 sind momentan ca. 250 Mitglieder aktiv. In 13 Mannschaften werden sie trainiert, mit dem Ziel – neben sportlichen Fähigkeiten – Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Lern- und Hilfsbereitschaft zu erlangen. Es gibt eine Vereinskollektion, sodass alle Spieler:innen in einheitlichen Trainingsanzügen und Aufwärmshirts trainieren und spielen. Alle Spieler:innen? Naja fast; denn in den unterschiedlichen Mannschaften spielen 35 Kinder aus finanzschwachen Familien, die teilweise BuT-berechtigt sind, und 15 Kinder, die sich als Flüchtlinge bzw. Asylbewerber in Deutschland befinden und teilweise ohne Eltern gekommen sind. Für sie ist es nahezu unmöglich, die Mittel für die Kollektion aufzubringen. Mengede 08/20 wendete sich darum an ProFiliis. Die Stiftung hat im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 die Mittel für Trainingsanzüge und Aufwärmshirts für diese 50 Kinder bereitgestellt, sodass auch sie mit ihren Teamkolleg:innen zusammen in der Vereinskollektion spielen können. sh
Dortmund - Mengede
Mengede 08/20
Schülerfirma "Stoffträume" - "Es Rockt!" an der Wilhelm-Rein-Schule
Bildung

Schülerfirma "Stoffträume"

Die Wilhelm-Rein-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die von Kindern mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen besucht wird. Insgesamt werden rund 135 Schüler:innen unterrichtet, die unter anderem Lern- und Entwicklungsstörungen sowie Seh-, Körper- und geistige Behinderungen haben. Sie werden von rund 40 Personen unterrichtet bzw. betreut. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Wilhelm-Rein-Schule besteht in der Schülerfirmenarbeit für die Oberstufenschüler:innen, die so eine Berufsorientierung erleben. Es existieren verschiedene Schülerfirmen in ganz unterschiedlichen Bereichen, sodassfür jede:n Schüler:in etwas dabei ist. Eine der Schülerfirmen trägt den Namen „Stoffträume“. Die Teilnehmer:innen lernen hier den Umgang mit einer Nähmaschine und stellen selbstständig – teilweise arbeitsteilig – textile Gegenstände her, z. B. Taschen, Handyhüllen, Stoffkörbe, Tischsets und Mützen, die später verkauft werden. Ab August findet das Projekt „Wir können mehr – Kleidung selbst genäht – Es Rockt!“ statt. Hier machen sich die Schüler:innen an die Herstellung von Kleidungsstücken. Damit es Ihnen nicht an Material mangelt, hat sich ProFiliis im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 bereit erklärt, die Materialkosten für das Projekt zu übernehmen. Außerdem stellte ProFiliis finanzielle Mittel zur Anschaffung von zwei professionellen Nähmaschinen bereit, damit auch Stoffe, die schwerer zu verarbeiten sind, eingesetzt werden können. sh
Dortmund - Mengede
Wilhelm-Rein-Schule
Beamer für das HHG
Bildung

Beamer für das HHG

Das Heinrich-Heine-Gymnasium im Ortsteil Nette ist im gebundenen Ganztag organisiert und wird von 834 Schüler:innen besucht. Das Medienkonzept des Heinrich-Heine-Gymnasiums folgt der Perspektivplanung „Bring Your Own Device“. Dies meint, dass Schüler:innen ihre eigenen digitalen Geräte in den Lernprozess einbinden und erarbeitete Ergebnisse über einen Beamer mit ihren Mitschüler:innen teilen können. Auch die „frontalen“ Unterrichtsphasen können durch die Lehrkraft mithilfe der Beamer vielseitiger und unkompliziert sehr anschaulich gestaltet werden. Damit die Klassen- und Fachräume mit Beamern ausgestattet werden können, benötigt die Schule finanzielle Hilfe und wendete sich daher an die ProFiliis-Stiftung, die der Schule 4.000,- Euro zur Verfügung gestellt und somit die Kosten für fünf Beamer übernommen hat. sh
Dortmund - Mengede
Heinrich-Heine-Gymnasium
"Friedensfahrt" - Ferienfreizeit nach Frankreich
Bildung

Falken-"Friedensfahrt"

Der Falkentreff Westerfilde im Ortsverband Nette wird von ca. 45 Kinder und Jugendlichen unter anderem aus einkommensschwachen Familien besucht. Unter Woche findet ein Nachmittagsprogramm statt und ab und zu gibt es auch besondere Aktionen und Veranstaltungen. Ein absolutes Highlight im Jahr ist die alljährliche Ferienfreizeit. Dieses Jahr ging es für eine reine Mädchen-Gruppe in der Zeit vom 26.Juli bis zum 08. August in die Normandie. Im Rahmen des Projekts „Friedensfahrt-Ferienfreizeit Normandie – Paris – Verdun“ sollen die Mädchen „Alternativen zum Konsumurlaub kennenlernen und solidarisch in Selbstorganisation den Ferienalltag bewältigen“ (Die Falken). Da eine solche Reise mit gewissen Kosten verbunden ist, wendeten sich die Falken an ProFiliis. Die Stiftung erklärte sich bereit, die Mietkosten für die beiden Mini-Busse, die für die Ferienfreizeit benötigt wurden, zu übernehmen, sodass der Teilnehmerbetrag deutlich reduziert werden konnte. Auf diese Weise war es dann allen Jugendlichen möglich an dieser spannenden und aufregenden Freizeit teilzunehmen. Der erste Stop war in Vierville-sur-Mer in der Normandie. Hier haben die Mädchen jede Menge erlebt. Sie mussten ihre Zelte bei Wind und Regen aufbauen, konnten im Meer Kanufahren und lernten außerdem jede Menge über den „D-Day“, also die Landung der Alliierten in der Normandie am 06. Juni 1944. Der D-Day zog sich als roter Faden durch die Reise und die Mädchen erhielten ein Arbeitsblatt, auf dem sie an den einzelnen Reisestationen Notizen machen konnten. Auch der nächste Stop Verdun – „Der Stadt des Weltfriedens“ – bot viele Erfahrungen zu diesem Thema. Auf dem Programm standen Pont du Hoc, St. Mer Eglise, der Soldatenfriedhof „la Combe“, die amerikanische Gedenkstätte Colleville-sur-Mer und das Fort Douaumont. Auch in Paris – der letzten Station auf der Reise – ließ das Thema die Mädchen nicht los und sie besuchten das Grab des „Unbekannten Soldaten“ am Arc de Triomphe. Natürlcih gab es auch Momente, in denen die Weiterbildung mal in den Hintergrund rückte. So waren alle von der Schönheit von Paris überrascht und begeistert und ein ganz besonderes Highlight war es, als an einem Abend alle zusammen unter dem beleuchteten Eiffelturm Eis gegessen haben. Bei einer Camping-Reise stehen natürlich auch ganz besondere Pflichten auf der Tagesordnung. Morgens bereitete ein Frühstücksdienst das Frühstück vor, sodass alle gemeinsam frühstücken konnten. Beim Spülen konnte sich keiner drücken, es wurde sich abgewechselt. Bevor es mit dem Programm losging, mussten jeden Tag die Koffer und Zelte aufgeräumt werden. Auch beim alltäglichen Kochen mussten die Mädchen selber aktiv werden. Es wurde gemeinsam eingekauft, geschält, geschnippelt und gekocht. Trotz der Pflichten, denen alle nachkommen mussten, sind sich alle einig: „Frankreich war toll und hat viel Spaß gemacht. Wir kommen wieder!“ (Die Falken) sh
Dortmund - Mengede
SJD - Die Falken