Neues zu den Projekten 2026

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Mutig ins Wasser – Schwimmunterricht für Kinder aus der Dortmunder Nordstadt

Die GrünBau gGmbH ist ein wichtiger Akteur der Jugendhilfe in der Dortmunder Nordstadt und betreibt unter anderem den Kinder- und Jugendtreff „Nordtreff – Arakasamen“ für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 21 Jahren. Vorrangig richtet sich das Angebot – auf Grund der Zielgruppe vor Ort – an Personen mit Roma:njahintergrund, ist aber auch für alle anderen Kinder und Jugendlichen offen.

 

„Arakasamen“ – das heißt „Wir sehen uns“ und beschreibt gut, was im Nordtreff passiert: Begegnung und Beachtung. Die Akteur:innen treffen sich und die Belange der Kinder und Jugendlichen werden gesehen.

 

Nun wurde ein neues Projekt geplant, in dem ein Thema der Besucher:innen des Nordtreffs Beachtung findet: „Mutig ins Wasser“. Hintergrund ist, dass die Kinder und Jugendlichen in der Vergangenheit großes Interesse an Schwimmausflügen gezeigt haben, wobei dann aber aufgefallen ist, dass viele von ihnen kaum oder nicht schwimmen können.

 

Fehlende Schwimmkurse, finanzielle Hürden und mangelnde Ausstattung machen es ihnen oft schwer, erste Erfahrungen im Wasser zu sammeln. So fand in den Schulen seit der Coronapandemie lange Zeit kein Schwimmunterricht statt und private Schwimmkurse können sich viele Familien nicht leisten. Viele der Kinder und Jugendlichen verfügen außerdem nicht über Schwimmbekleidung. Hinzu kommt, dass kulturell bedingt bei einigen Familien stereotype Geschlechterbilder vorherrschen, die nicht vorsehen, dass Jungen und Mädchen zeitgleich Schwimmunterricht nehmen.

 

Im Rahmen des Projektes „Mutig ins Wasser“ sollen Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis vierzehn Jahren die Möglichkeit erhalten, in einem geschützten Rahmen schwimmen zu lernen, Sicherheit im Wasser zu gewinnen und im besten Fall ihr erstes Schwimmabzeichen zu machen. Hierzu sollen zwei Gruppen mit jeweils 10 Teilnehmenden gebildet werden – eine Jungen- und eine Mädchengruppe – die im wöchentlichen Wechsel Schwimmunterricht erhalten. Neben professionellen Schwimmlehrer:innen, die den Kindern und Jugendlichen das Schwimmen beibringen, werden eine pädagogische Fachkraft sowie eine dual studierende Person von GrünBau dabei sein. Diese kennen die Kinder und Jugendlichen, können auf ihr zum Teil herausforderndes Verhalten reagieren und ihnen Sicherheit vermitteln. Das Projekt ist auf die Dauer eines halben Jahres ausgelegt und es besteht die Hoffnung, dass in dieser Zeit bis zu 40 Kinder von dem Angebot profitieren und ein Schwimmabzeichen erwerben.

 

Natürlich steht das Erlernen der lebenswichtigen Fähigkeit zu Schwimmen im Fokus des Projektes. Doch es geht auch darum, den Besucher:innen des Nordtreffs Arakasamen neue Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Außerdem können sie sich im Wasser ausprobieren, sich austoben und gemeinsam Erfolge erleben. Gleichzeitig lernen sie ihre Umgebung besser kennen, erweitern ihren eigenen Aktionsradius und sammeln Erfahrungen mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

 

ProFiliis unterstützt dieses wichtige Projekt sehr gerne und stellt mit rund 2.800,- Euro die benötigten Mittel für die folgenden Kostenpunkte zur Verfügung:

  • Schwimmbekleidung, Handtücher und Hygieneartikel,
  • Snackpakete
  • Fahrtkosten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Übungsleiterpauschale für die Schwimmlehrer:innen
  • Aufwandsentschädigung für die dual studierende Person

 

Wir wünschen den Schwimmschüler:innen viel Spaß und Erfolg im Wasser!

 

sh

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Unterstützung für die Roboter-AG

Das Heinrich-Heine Gymnasium (HHG) im Dortmunder Ortsteil Nette wird von rund 850 Schüler:innen besucht und bietet ihnen ein breit gefächertes Angebot an AGs: Von der Foto-AG über die HHG-Band bis hin zur Drohnen-AG oder Ruder-AG ist alles dabei. 

 

Seit vielen Jahren besteht außerdem die Roboter-AG als Teil des AG-Programms im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Neben der Talentförderung ist ein wesentliches Ziel der AG auch die Teilnahme an der jährlich stattfindenden, internationalen World Roboter Olympiad (WRO). Um hier im Jahr 2027 wettbewerbsfähig zu sein, muss die technische Ausstattung der Roboter-AG erweitert und modernisiert werden. Insbesondere mit Blick auf die Sensorik sind einige Neuanschaffungen nötig. Außerdem werden neue Spielfeldmatten benötigt, die einen Parcours abbilden, den die Roboter eigenständig – nach entsprechender Programmierung – bewältigen müssen. Darüber hinaus fallen für die Teams der Roboter-AG Teilnahmegebühren bei der WRO an und es ist geplant, dass alle Schüler:innen in Team-T-Shirts auftreten.

 

Insgesamt entstehen in diesem Rahmen Kosten von rund 3.800,- Euro, die ProFiliis gerne bereitstellen wird, um den Schüler:innen des HHGs eine hoffentlich erfolgreiche Teilnahme an der World Robot Olympiad 2027 zu ermöglichen.

 

sh

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Fortführung des Projekts „START“ für Mädchen und junge Frauen

Die Beratungsstelle Westhoffstraße liegt in der Dortmunder Nordstadt und stellt hier eine Vielzahl an Unterstützungs- und Beratungsangeboten bereit. Eines davon hat den Namen „START – Gesund in den Tag“. Hierbei handelt es sich um einen offenen Treff für junge Frauen und ihre Kinder (bis 5 Jahre), die sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert sehen. In der Beratungsstelle Westhoffstraße erleben sie Austausch mit anderen Mädchen und jungen Frauen in ähnlichen Situationen sowie mit den Mitarbeitenden des sozialen Zentrums, die sie zusätzlich über weitere Angebote und Anlaufstellen vor Ort informieren können.

 

ProFiliis hat die Beratungsstelle Westhoffstraße bereits in den Jahren 2025 und 2026 bei der Durchführung dieses niedrigschwelligen Angebotes unterstützt (mehr dazu hier) und hat nun auch für das Jahr 2027 finanzielle Unterstützung zugesagt: ProFiliis wird erneut für die Kosten für Bewirtung, Saalmiete und Sachmittel aufkommen und zu diesem Zweck bis zu 6.900,- Euro bereitstellen.

 

sh

 

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Goethe Hallen-Masters 2027 – Mehr als nur Fußball!

Ein Orgateam, acht Dortmunder Schulen, hunderte fußballbegeisterte Jugendliche – das ist das Rezept für ein ganz besonderes Fußballturnier: das Goethe Hallen-Masters!

 

Alles begann mit einer Idee von einigen Schüler:innen des Goethe Gymnasiums. Sie wollten ein Fußballturnier für Dortmunder Schulmannschaften auf die Beine stellen und so fanden im Februar 2026 erstmalig das Goethe Hallen-Masters statt. Sechs Schulen waren dabei und es kamen über 400 Zuschauende.

 

An diesen Erfolg wollen die Organisator:innen anknüpfen und planen nun für den 12. Februar 2027 das nächste – größere und professionellere – Fußballturnier: In der Sporthalle Wellinghofen werden acht Dortmunder Schulen gegeneinander antreten und rund 800 bis 1.000 Zuschauende erwartet. Neben den Fußballspielen ist ein tolles Rahmenprogramm mit professioneller Moderation, Musik und DJ, moderner Licht- und Veranstaltungstechnik, eindrucksvollen Mannschaftseinläufen und einer feierlichen Siegerehrung geplant.

 

Rund 80 Schüler:innen werden für ihre Schulmannschaften auf dem Platz stehen, während weitere 20 bis 30 Jugendliche und junge Erwachsene aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt sind. Hinzu kommen die vielen Zuschauenden, sodass das Event rund 900 bis 1.100 Menschen unmittelbar und mittelbar erreichen.

 

Neben dem Fußball stehen auch das Miteinander und der Austausch der Dortmunder Schulen im Fokus. Schüler:innen unterschiedlicher Schulen, die sonst keinen Kontakt haben und sich nicht begegnen, treffen hier aufeinander und erleben gemeinsam ein tolles sportliches Event.

 

Außerdem besonders an diesem Projekt: Alles wird von Schüler:innen des Goethe-Gymnasiums organisiert, die sich in ihrer Freizeit für das Goethe Hallen-Masters engagieren. Ob Sponsoring, Marketing oder die Koordination des Veranstaltungstages – zahlreiche Aufgaben werden eigenständig übernommen. Auch bei der Technik, dem Einlass, der Betreuung der Mannschaften sowie dem Auf- und Abbau packen die Schüler:innen selbst an. Unterstützt werden sie dabei von Eltern, Lehrkräften und weiteren Ehrenamtlichen.

 

Es geht in diesem Projekt also nicht nur darum, ein tolles Event auf die Beine zu stellen, sondern auch darum, dass Schüler:innen lernen, Verantwortung zu übernehmen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Sie sammeln wichtige Erfahrungen und lernen, im Team zu arbeiten und Probleme zu lösen.

 

Und all das macht das Goethe Hallen-Masters zu mehr als einem normalen Fußballturnier: Es zeigt, was junge Menschen bewegen können, wenn sie Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

 

Sehr gerne unterstützt ProFiliis dieses vielseitige Projekt und stellt mit 3.500 Euro rund 30 % der benötigten Mittel zur Realisation des Goethe Hallen-Masters 2027 Verfügung.

 

sh

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Große Feier beim evangelischen Jugendhilfezentrum Johannes Falk

Große Feier beim evangelischen Jugendhilfezentrum Johannes Falk

Am 18. September 2026 wurde beim evangelischen Jugendhilfezentrum Johannes Falk gefeiert! Im Rahmen des alljährlichen Sommerfests wurden in diesem Jahr auch der Abschluss der umfassenden Sanierungsarbeiten im Wohngruppenhaus gefeiert und das neue Außenspielgelände eingeweiht. Mehr Informationen zum neuen Außengelände und der Rolle von ProFiliis hierbei findest du hier.

 

Am 18. September konnten sich nun die Unterstützer:innen und Förder:innen des großen Umbauprojektes ein Bild von den neuen Räumlichkeiten sowie den tollen Spielmöglichkeiten im Garten der Einrichtung machen.

 

„Besonders groß war die Freude über das weitläufige Spielgelände. Ermöglicht wurde dieses Projekt ausschließlich durch Spenden. Dank der großzügigen Unterstützung von ProFiliis gemeinsam mit der Dortmunder Volksbank Stiftung, der Aktion Lichtblicke, der Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung sowie privater Spender:innen können die 33 Kinder der stationären Jugendhilfeeinrichtung nun nach Herzenslust klettern, matschen, schaukeln, balancieren, bauen, rennen, rollen, ruhen oder reiten.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

Die Vertreter:innen des evangelischen Jugendhilfezentrums Johannes Falk bedankten sich bei den verschiedenen Sponsor:innen und verbrachten einen schönen Nachmittag mit ihnen.

 

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Töpfer-AG an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel wird von rund 1.000 Schüler:innen besucht im Alter von zehn bis 19 Jahren besucht. Die Schüler:innenschaft ist mit Blick auf die sozialen, kulturellen und ökonomischen Bedingungen, in denen sie aufwachsen, sehr heterogen. Auch gibt es verschiedene Förderbedarfe innerhalb der Schüler:innenschaft (Sprachförderung, Inklusionsbedarf, sozialer Förderbedarf).

 

Der Förderverein der Schule, der „Verein der Freunde und Förderer der Geschwister-Scholl-Gesamtschule e. V.“ engagiert sich für ein gutes und gerechtes Zusammenleben und -lernen an der Schule. So werden vom Förderverein AGs und Ganztagesangebote – beispielsweise die Roboter-AG oder die Musikprofile – bei verschiedenen Anschaffungen unterstützt. Außerdem finanziert der Förderverein Maßnahmen zur Gestaltung von kindgerechten Lern- und Lebensräumen wie der Mensa, dem Freizeitbereich und Lerninseln. Auch setzt sich der Förderverein für Chancengleichheit ein und leistet finanzielle Unterstützung für Schüler:innen aus sozioökonomisch schwach aufgestellten Haushalten bei Klassenfahrten und Ausflügen. Außerdem werden kulturelle und soziale Projekte – wie Gedenkstättenfahrten, Auslandsbegegnungen und Projekte zum ehrenamtlichen Engagement der Schüler:innen – durchgeführt bzw. finanziell unterstützt.

 

Aktuell plant der Förderverein ein neues Projekt: Eine wöchentliche Töpfer-AG ab dem Schuljahr 2026/27. Neben den kreativen Entfaltungsmöglichkeiten, die im Töpfern liegen, werden außerdem wichtige Entwicklungsbereiche angesprochen:

 

  • „Haptischer Gegenpol zur Digitalisierung: Die Arbeit mit Ton bietet eine unmittelbare, sinnliche Erfahrung. Sie fördert die Feinmotorik, Konzentrationsfähigkeit und wirkt entschleunigend im Schulalltag.
  • Inklusion und Sprachförderung: Töpfern funktioniert ohne sprachliche Barrieren. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf oder Deutsch als Zweitsprache erleben sofort sichtbare Lernerfolge und Selbstwirksamkeit.
  • Persönlichkeitsentwicklung: Vom rohen Tonklumpen bis zum fertigen, glasierten Objekt lernen die Jugendlichen Geduld, Durchhaltevermögen und bauen gestärktes Selbstbewusstsein auf.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Die Töpfer-AG richtet sich an die Schüler:innen der Sekundarstufe I, also der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Pro Halbjahr können ca. 12 bis 15 Schüler:innen im Alter 10 bis 16 Jahren an der AG teilnehmen. Pro Schuljahr sind es also bis zu 30 Schüler:innen. Eine der Kunstlehrerinnen der Schule hat sich bereit erklärt, die Töpfer-AG ehrenamtlich zu betreuen, das heißt die Durchführung sowie die Vor- und Nachbereitung zu übernehmen.

 

Ein Brennofen ist an der Schule vorhanden, es fehlt aber an Erstausstattung und Material: Es sind keine Verbrauchsmaterialen für ein regelmäßiges Angebot (Ton, Glasuren, Trennmittel) vorhanden und auch Werkzeuge und luftdichte Boxen für die Aufbewahrung unfertiger Arbeiten fehlen. Die Kosten für die Erstausstattung sowie für Verbrauchsmaterialien für ein Schuljahr betragen 830,- Euro. ProFiliis wird diese Mittel bereitstellen und so den Förderverein der Geschwister-Scholl-Gesamtschule beim Angebot der Töpfer-AG unterstützen.

 

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Auch für 2026/27 Zusage für die Dortmunder Hackdays von KITZ.do

Seit dem Schuljahr 2023/24 unterstützt ProFiliis das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) bei der Durchführung von „Hackdays“ an vorrangig Dortmunder Schulen. Auch für den Zeitraum von Herbst 2026 bis Herbst 2027 hat ProFiliis nun wieder finanzielle Unterstützung zugesagt und ist mit einer Fördersumme in Höhe von 6.000 Euro daran beteiligt, 150 bis 175 Jugendlichen die Teilnahme an den Hackdays zu ermöglichen. Auch die wilo foundation und die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung haben dem KITZ.do Förderzusagen erteilt und gehören ebenfalls zu den "Möglich-Macher:innen" der Hackdays 2026/27.

 

Was sind Hackddays?

Die Hackdays sind mehrtägige Veranstaltungen, an denen Schüler:innen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen (ab der 8. Klasse) teilnehmen können und in dieser Zeit die Grundlagen des Programmierens erlernen und praktisch umsetzen. 

 

Mehr Informationen über die Hackdays und die Finanzierung des Projektes erfährt du hier.

 

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Wasserversorgung für eine Schule in Tansania

Die Dortmunder Stiftung „well:fair foundation“ setzt sich für die „Realisierung des Menschenrechts auf Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung in ländlichen Regionen Ostafrikas“ ein. (Auszug aus dem Förderantrag) Dabei ist das Team seit 2012 vorrangig in ländlichen Regionen von Äthiopien, Tansania und Kenia aktiv. Zusätzlich werden in Deutschland Bildungsprojekte für nachhaltige Entwicklung und Engagementförderung durchgeführt.

 

Die well:fair foundation hat sogenannte „WASH-Projekte“ konzipiert, die sich mit Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene an Projektstandorten in Ostafrika beschäftigen. Sie entsprechen den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation und den Vereinten Nationen für Trinkwasser- und Sanitärversorgung.

 

Wie schon 2023 haben sich nun wieder die beiden Stiftungen well:fair und ProFiliis zusammengetan, um gemeinsam das WASH-Projekt an einer Schule im Projektgebiet zu etablieren; dieses Mal in Iringa in Tansania.

 

Hier wird ein Bohrloch mit einer Wasserentnahme entstehen, über das die Schulgemeinde mit Wasser versorgt wird. Außerdem werden zwei Sanitäranlagen für die Schüler:innen inklusive Handwaschstationen errichtet. Darüber hinaus werden Zuständigkeiten geklärt und die verantwortlichen Personen vor Ort angemessen bzgl. der Sicherstellung der richtigen Nutzung, Wartung und Reparatur geschult werden. Dem Team von well:fair ist außerdem wichtig, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter an der Schule thematisiert wird.

 

Unterstützt wird well:fair vor Ort durch ihren lokalen Projektpartner PDF, der eine große Expertise in den zum Teil sehr herausfordernden Arbeiten in ländlichen Gebieten hat. PDF setzt sich unter anderem für Gesundheit, nachhaltige Landwirtschaft, Kinderschutz und Kinderrechte ein.

 

ProFiliis stellt für das WASH-Projekt an der Schule in Iringa 45.000,- Euro zur Verfügung und leistet so einen Beitrag dazu, dass sich die Lebens- und Bildungssituation der rund 350 Schüler:innen im Alter von 6 bis 14 Jahren erheblich verbessern wird: Dank der WASH-Projekte haben die Menschen vor Ort direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser und werden nicht durch verunreinigtes Wasser krank, was Kinder bisher häufig am Schulbesuch gehindert hat. Insbesondere die Bildungssituation von Mädchen wird verbessert, da sie Zeit und Anstrengung, die sie bisher für die Wasserbeschaffung aufgewendet haben, sparen und stattdessen zur Schule gehen können. Durch die Errichtung der Sanitäranlagen können sie außerdem auch dann zur Schule gehen, wenn sie ihre Menstruation haben, da es nun einen angemessenen Ort gibt, um notwendige Hygienemaßnahmen vorzunehmen.

 

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Frühförderungs- und Bewegungsraum bei Erlebt was e. V.

Der Dortmunder Verein „Erlebt was“ setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Herkunft Zugang zu Natur, Bewegung und gemeinschaftlichem Lernen zu ermöglichen. Auf einem renaturierten Zechengelände in Dortmund schafft der Verein einen naturnahen Erfahrungsraum, in dem junge Menschen ihre Umwelt entdecken, eigene Fähigkeiten erproben und positive Gemeinschaftserfahrungen sammeln können.

 

Insbesondere die Stärkung von Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Kreativität und einem respektvollen Umgang mit der Natur stehen im Vordergrund der Aktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien, denen durch Fördermittel die Teilnahme am Erlebt was-Programm ermöglicht wird.

 

Ein neues Highlight auf dem Erlebt was-Gelände ist die große Juki-Halle, die viele tolle Indoor-Erfahrungen ermöglicht und dabei die Geschichte des Ruhrgebietes in spielerischem Kontext einbindet:

 

„Ein schwarzes Kohle-Bällebad unter einem Förderturm. Ein Kletterbaum aus Holz, der mehr als acht Meter bis unter das Hallendach wächst. Spielerisch angelegte Stollen, die an die Bergbaugeschichte erinnern.“ (Ruhr Nachrichten, 10.06.2026)

 

Nur ein Bereich ist bisher noch nicht fertiggestellt: der Frühförderungs- und Bewegungsraum. Es soll ein kindgerechter und flexibel nutzbarer Bewegungsraum entstehen, der auf die Bedürfnisse von Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren ausgerichtet ist.

 

Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil frühkindlicher Bildung und Entwicklung. Körperliche Erfahrungen sind Grundlage für weitere Entwicklungsschritte. Beim Klettern, Balancieren, Springen, Krabbeln oder Hangeln lernen Kinder, ihren Körper wahrzunehmen, Bewegungen zu koordinieren, eigene Fähigkeiten einzuschätzen und neue Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig werden ihre Wahrnehmung, Konzentration, Problemlösefähigkeit und Selbstvertrauen gestärkt.

 

Geplant ist ein flexibles Schienensystem, das die Errichtung immer neuer, vielfältiger Bewegungslandschaften und Förderangebote ermöglicht. So können die Gegebenheiten im Bewegungsraum an unterschiedliche Altersgruppen, Entwicklungsstände und individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Dadurch kann jedes Kind auf seinem eigenen Entwicklungsniveau angesprochen und gefördert werden. Diese Flexibilität schafft optimale Voraussetzungen für eine individuelle und zugleich gemeinschaftliche, inklusive Förderung.

 

Im Rahmen von mehreren Kleinkindgruppen nehmen schon jetzt rund 60 bis 100 kleinere Kinder an den Angeboten bei Erlebt was teil. Die Gruppen finden zweimal wöchentlich mit jeweils bis zu 15 Kindern statt und werden ganzjährig außerhalb der Ferien angeboten. Insbesondere bei schlechtem Wetter fehlen jedoch geeignete Innenräume, die ausreichend Platz für altersgerechte Bewegung bieten und gleichzeitig den besonderen Bedürfnissen der jüngsten Kinder entsprechen. Hier bietet der neue Bewegungsraum zukünftig eine adäquate Alternative und ermöglicht noch vielfältigere Bewegungs-, Spiel- und Frühförderungsangebote.

 

Der geplante Raum ist demnach nicht nur eine zusätzliche Spielfläche. Er schafft einen sicheren Erfahrungsraum, in dem Kinder sich bewegen, ausprobieren, eigene Grenzen kennenlernen und über sich hinauswachsen können. Sie erwerben wichtige motorische und soziale Kompetenzen, entwickeln Selbstvertrauen und erleben Gemeinschaft.

 

Die geplanten Umbaumaßnahmen sowie die Ausstattung des Raumes sind mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, sodass Erlebt was e. V. auf finanzielle Hilfe angewiesen ist. Gerne unterstützt ProFiliis dieses wertvolle Projekt und stellt mit über 10.000,- Euro fast 30 % der Gesamtkosten zur Verfügung und ermöglicht die folgenden Anschaffung:

 

  • verschiedene Wandschienen
  • Soft-Trapez
  • Kletternetz sowie Multigurt
  • Schaukelball
  • Turnringe
  • Mini-Schaukelzelt

 

Wir wünschen viel Erfolg bei den anstehenden Arbeiten!

 

sh

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Ein Stück Schwerelosigkeit – Eine Nestschaukel für die Kita Mergelteich

Schaukeln gehört für viele Kinder zu den schönsten Erlebnissen im Kita-Alltag. Es macht Freude, fördert den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung und vermittelt ein Gefühl von Freiheit.

 

Auch für Kinder mit besonderem (z. B. körperlichen oder motorischen) Förderbedarf ist Schaukeln eine tolle Förderung. Leider ist es ihnen oft unmöglich, sich auf den herkömmlichen Schaukelsitzen sicher zu halten. So entfällt für sie nicht nur diese tolle Fördermöglichkeit; sie werden auch von dieser schönen und beliebten Spielerfahrung ausgeschlossen.

 

Das Team der Kita Mergelteich, in der 93 Kinder betreut werden, von denen drei Kinder einen besonderen Förderbedarf haben, hat sich für diesen Umstand eine tolle Lösung überlegt: Eine Nestschaukel! Durch ihre große, sichere und stabile Liege- und Sitzfläche ermöglicht sie auch Kindern mit Förderbedarf je nach ihren individuellen Fähigkeiten liegend oder sitzend zu schaukeln und dabei Bewegung und Spaß zu erleben. Außerdem können in einer Nestschaukel mehrere Kinder gleichzeitig schaukeln, sodass kein Kind ausgeschlossen wird: Kinder mit und ohne Förderbedarf können die Schaukel gemeinsam nutzen und miteinander spielen. So steht die Nestschaukel für gelebte Inklusion, Teilhabe und gemeinsames Spiel. So haben alle Kinder in der Kita Mergelteich die Möglichkeit, Freude an Bewegung zu erleben und dabei selbstverständlich Teil der Gemeinschaft zu sein.

 

Gerne unterstützt die ProFiliis-Stiftung dieses schöne Projekt und stellt mit 2.900,- Euro fast 75 % der Gesamtkosten zur Verfügung. Die restlichen 25 % werden durch Spenden der Elternschaft sichergestellt.

 

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Ein Stück Schwerelosigkeit – Eine Nestschaukel für die Kita Mergelteich

Schaukeln gehört für viele Kinder zu den schönsten Erlebnissen im Kita-Alltag. Es macht Freude, fördert den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung und vermittelt ein Gefühl von Freiheit.

 

Auch für Kinder mit besonderem (z. B. körperlichen oder motorischen) Förderbedarf ist Schaukeln eine tolle Förderung. Leider ist es ihnen oft unmöglich, sich auf den herkömmlichen Schaukelsitzen sicher zu halten. So entfällt für sie nicht nur diese tolle Fördermöglichkeit; sie werden auch von dieser schönen und beliebten Spielerfahrung ausgeschlossen.

 

Das Team der Kita Mergelteich, in der 93 Kinder betreut werden, von denen drei Kinder einen besonderen Förderbedarf haben, hat sich für diesen Umstand eine tolle Lösung überlegt: Eine Nestschaukel! Durch ihre große, sichere und stabile Liege- und Sitzfläche ermöglicht sie auch Kindern mit Förderbedarf je nach ihren individuellen Fähigkeiten liegend oder sitzend zu schaukeln und dabei Bewegung und Spaß zu erleben. Außerdem können in einer Nestschaukel mehrere Kinder gleichzeitig schaukeln, sodass kein Kind ausgeschlossen wird: Kinder mit und ohne Förderbedarf können die Schaukel gemeinsam nutzen und miteinander spielen. So steht die Nestschaukel für gelebte Inklusion, Teilhabe und gemeinsames Spiel. So haben alle Kinder in der Kita Mergelteich die Möglichkeit, Freude an Bewegung zu erleben und dabei selbstverständlich Teil der Gemeinschaft zu sein.

 

Gerne unterstützt die ProFiliis-Stiftung dieses schöne Projekt und stellt mit 2.900,- Euro fast 75 % der Gesamtkosten zur Verfügung. Die restlichen 25 % werden durch Spenden der Elternschaft sichergestellt.

 

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Circus ZappZarap an der Herder-Grundschule

Die Herder-Grundschule in Dortmund-Eving ist eine städtische Gemeinschaftsgrundschule, an der rund 320 Schüler:innen gemeinsam lernen und leben. Neben dem Unterricht in den üblichen Schulfächern wie Deutsch, Mathe und Sachunterricht liegt dem Schulteam auch die Entwicklung von Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein am Herzen. eine wertschätzende Lernatmosphäre, in der allen Schüler:innen Erfolgserlebnisse möglich sind, sowie die Förderung von Selbstbewusstsein und einem friedlichen Miteinander sind zentrale Werte an der Herder-Grundschule.

 

Für März 2027 ist nun ein ganz besonderes Highlight für die Schüler:innen geplant: Eine Projektwoche mit dem Titel „Manege frei! – Circus in der Schule“ in Kooperation mit dem Circus ZappZarap! Für sechs Tage können die Kinder in die bunte Welt des Zirkus eintauchen, ein voll ausgestattetes Zirkuszelt erkunden und in Requisiten und Kostümen stöbern. „Unter Anleitung erfahrener Zirkuspädagogen erlernen die Kinder verschiedene Zirkusdisziplinen wie Jonglage, Akrobatik, Balance, Fakirkunst, Clownerie oder Zauberei.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Zum Abschluss findet dann eine große Abschlussveranstaltung mit mehreren Aufführungen im Zirkuszelt statt, bei denen die Kinder in die Rolle der Akrobat:innen und Artist:innen schlüpfen und den Zuschauenden präsentieren, was sie in der Zirkuswoche gelernt haben.

 

„Ziel des Projekts ist es, Kreativität, Selbstvertrauen, Teamgeist und soziale Kompetenzen spielerisch zu fördern.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Begleitet und betreut werden die Schüler:innen während der Zirkuswoche von Lehrkräften und engagierten Eltern. Damit alle optimal auf diese Zeit vorbereitet sind, werden sie vorab an einer zirkuspädagogischen Fortbildung teilnehmen, in der unter anderem die Grundlagen der Zirkusarbeit und Sicherheitsfaktoren vermittelt werden.

 

Um die anfallenden Kosten für die Schule zu reduzieren, wird ProFiliis die Herder-Grundschule finanziell bei der Durchführung der Zirkuswoche unterstützen und fast 1.500,- Euro zur Verfügung stellen. Mit 5.000,- Euro wurde ein Teil der benötigten Mittel bereits durch einen Sponsorenlauf von den Schüler:innen erarbeitet.

 

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