Projekte

LILALU 2014 - Das Ferienfreizeitprogramm der Johanniter
Freizeit

Ferienfreizeitprogramm LILALU

Die Sommerferien wurden heiß ersehnt, jedoch hatte nicht jedes Kind die Möglichkeit diese auch im Urlaub zu verbringen. Damit in den Ferien erst gar keine Langeweile aufkommen konnte, hatte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. für diese Fälle eine Ganztagsbetreuung der besonderen Art überlegt: Das Zirkusprogramm LILALU, das im Sommer 2014 erneut nach Dortmund kam. Was oft als "Kinderzirkus" belächelt wird, ist dabei in Wirklichkeit viel mehr: Ein integratives Projekt für alle Kinder und Jugendliche, ohne Benachteiligung aufgrund der Herkunft, sozialen Schicht oder körperlichen Verfassung. Jeder ist willkommen und kann zeigen, was in ihm steckt. Vom 28.07.-03.08.2014 konnten Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 16 Jahren eine Woche lang in Workshops aus den Bereichen Theater, Zirkus, Sport und Tanz unter Anleitung von professionellen Artisten außergewöhnliche künstlerische Ausdrucksformen kennen lernen. Alle Kinder erhielten täglich eine warme Mahlzeit sowie Getränke und gesunde Snacks für Zwischendurch. Entstanden war eine tolle Ferienwoche, die den Kindern und Betreuern eine unvergessliche Zeit mit vielen neuen Erlebnissen bescherte. Das Ergebnis wurde von Eltern, Geschwistern am Ende der Woche auf der großen Abschlussgala im Fritz-Henßler-Haus bestaunt. Zur Deckung der Kosten war ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 250,- € vorgesehen, ein Betrag, der von vielen Familien nicht ohne weiteres aufgebracht werden konnte. Für Kinder aus sozial schwachen Familien war daher ein Kontingent von mindestens 20 Plätzen reserviert, die dann kostenlos am Zirkusprojekt teilnehmen konnten, zwei Freikarten für den Besuch der Abschlussveranstaltung für Eltern oder Angehörige inklusive. ProFiliis hat LILALU bei diesem Projekt ihre Unterstützung zugesagt und übernahm die Teilnahmebeiträge für diese Kinder in voller Höhe. Zum Hintergrund: Mit rund 7000 ehrenamtlichen Helfern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. eine der am stärksten engagierten Hilfsorganisation in NRW, insbesondere auch im Regionalverband Östliches Ruhrgebiet mit Sitz in Dortmund, wo sich über 350 Ehrenamtliche für ihre Mitmenschen einsetzen. Die JUH steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit neuen Jahrhunderten die Hilfe für Menschen in Not ist.
Dortmund
Johanniter-Unfall-Hilfe
Unterstützung des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes
Lebenshilfe

Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst

Der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche, die an einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheit leiden, sowie deren Familien in ihrem Alltag zu unterstützen. Zu diesem Zweck finden regelmäßige Besuche durch ehrenamtliche Helfer statt. Die Ehrenamtlichen betreuen die Kinder zu Hause oder unternehmen mit ihnen (und ihren Geschwistern) Ausflüge. So können zum einen die Kinder Freizeit und besondere Aktivitäten erleben und zum anderen ermöglicht diese Betreuung eine Entlastung der Eltern. Des Weiteren stehen die ehrenamtlichen Helfer den Eltern beratend zur Seite, vermitteln ihnen weitere Hilfe und leisten Trauerbegleitung. Um diese Arbeit zu unterstützen, hat Frau Karin Heimann vom Musiktheater „i-Punkt“ beschlossen, eine Benefizveranstaltung zu organisieren. Bei der Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort kam sie mit Herrn Karl Schwarz in Kontakt, der sich dafür einsetzte, dass die Benefizveranstaltung im Bürgerhaus Bövinghausen stattfinden konnte. Insgesamt wurden rund 1.700 Euro eingenommen, die jeweils zur Hälfte an das Westfälische Kinderklinikum als Spende zum Kauf eines Kinder-MRTs und an den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst gehen sollten. Frau Heimann und Herr Schwarz traten jedoch zuvor an die ProFiliis-Stiftung heran und baten um weitere Unterstützung für den guten Zweck. Da ProFiliis erst vor wenigen Monaten ein anderes Projekt mit dem Kinderklinikum durchgeführt hat (s. http://profiliis.de/node/298), fiel die Entscheidung, die Arbeit der Malteser zu unterstützen und den für sie gesammelten Betrag von 850 Euro zu verdreifachen. Insgesamt konnten so 2.550 Euro an den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst übergeben werden. Dieses Geld wird zur Erstattung der Fahrtkosten, die für die Ehrenamtlichen auf dem Weg zu den Familien anfallen, genutzt, sodass für die Dauer eines Jahres die Betreuung von fünf Kindern und ihren Familien sichergestellt werden kann. sh
Dortmund - gesamtes Stadtgebiet
Malteser
Unterhaltungselektronik für das HOT
Freizeit

HOT Unterhaltungselektronik

Für die Besucher des HOT("Haus der offenen Tür") in Mengede ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Das Haus verfügt über 5 Gruppenräume, in denen die Kinder und Jugendlichen ihre Freizeit im neuen Tonstudio verbringen, oft Sing-Star spielen undmanchmal einfach nur Musik hören. Um letzterer Freizeitbeschäftigung nachzugehen bedarf es vor allem eins: Musik. Leider verfügen jedoch nicht alle Räume über eine Musikanlage. Daher bestand der Wunsch, eine transportable Musikanlage anzuschaffen. Auch neue Mikrofone für die Play Station 2 werden benötigt, da diese bei der regelmäßigen Nutzung einem starken Verschleiß unterliegen. Da die Anschaffung solcher Unterhaltungelektronik auch mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden ist, hat ProFiliis dem HOT die Kostenübernahme für die Anschaffung einer Phillips AZ Soundmaschine sowie von 4 Mikrofonen für die Play Station 2 zugesagt. Das HOT ist im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Stadtbezirkes Mengede tätig und in die Jugendhilfe der Stadt Dortmund eingebunden. Es bietet Kindern und Jugendlichen im Alter ab 6 Jahren Raum, sich zu entfalten ohne Beschränkungen in Bezug auf Religionszugehörigkeit, Nationalität oder Geschlecht.
Dortmund - Mengede
HOT Mengede
Ferienfreizeit Korsika
Freizeit

Ferienfreizeit Korsika

Korsika, „Ile de Beaute“ (Insel der Schönheit) hieß das Ferienziel der Netter Falken in den Sommerferien 2014. Der einzige Haken an der dieser guten Idee war die Frage, ob alle Teilnehmer in der Lage sein würden, die Kosten für die Reise aufzubringen. Daher hatte Klaus Schlichting, Gruppenleiter der Falken, bereits frühzeitig die ProFiliis-Stiftung wegen Unterstützung angesprochen. Diese erklärte sich bereit, wie im letzten Jahr die kompletten Fahrtkosten zu übernehmen, so dass der Teilnehmerbetrag deutlich reduziert werden konnte. Auf diese Weise war es allen Jugendlichen möglich – auch denen aus weniger „betuchtem“ Elternhaus - an dieser spannenden und aufregenden Freizeit teilzunehmen. 24 Stunden dauerte die Anreise, per Auto und Fähre. Im Gepäck Koffer, Zelte und Geschirr. Ziel war der Campingplatz Arinella Bianca in Ghisonaccia am langen weißen Sandstrand an der Ostküste der Insel. Um ans Ziel zu gelangen, ging es über kurvenreiche Bergstraßen, entlang an tiefen Schluchten und Steilhängen. Die vielen, engen Kurven führte bei der ein oder anderen zu einem flauen Gefühl in der Magengegend. Reisetabletten schafften beiden weiteren Fahrten Abhilfe. Die Nachmittage wurden im Schatten von Bäumen, mit einer kreativen Beschäftigung oder im klimatisierten Auto auf einer Ausflugsfahrt verbracht. Eingekauft, gekocht und gegessen wurde am frühen Abend. Die Ausflüge führten in die nahen Berge oder sie waren Besichtigungen von Städten. Corte als heimliche Hauptstadt Korsikas und Bonifacio, die Stadt auf dem Felssporn wurden besucht. Der Ausflug nach Bonifacio war mit einer kühlen Schiffsfahrt rund um die Stadt verbunden. Ein Erlebnis besonderer Art waren die Programmpunkte Klettern und Kartfahren. Geklettert wurde in schwindelnden Höhen in der Via Ferrata. Auch das Kartfahren machte den Kids sichtlich Spass: Manch eine Teilnehmerin zeigte „Schumacherische Fähigkeiten“. Der späte Nachmittag gehörte dem Pool oder dem Meer, beides erfrischen nach der Hitze des Tages. Höhepunkt der Ferien war der Zwei Tagesausflug an die steile Westküste der Insel. Quer über die Insel, über Berge und tiefe Schluchten ging es nach Porto in die „Calanche“. Übernachtet wurde nach einem wundervollen Sonnenuntergang unter freiem Himmel auf dem „Chateau“ in der Calanche. Für die Meisten das Erlebnis dieserTour.
Dortmund - Nette
SJD Die Falken
50 Rollstühle für Kinder in Tansania
Lebenshilfe

50 Rollstühle für Kinder in Tansania

In Tansania gibt es ca. 3,5 Mio. Menschen mit Behinderung, die meisten von ihnen leben in Armut und Ausgrenzung. Vorhandene Gesundheitsdienste sind für sie oft unbezahlbar oder unerreichbar. Dazu erschweren kulturelle Vorurteile ihr Leben: Körperliche Behinderung wird oft als Folge eines Fluchs oder als unabänderliches Altersschicksal angesehen. Behinderte Kinder haben in der Regel Probleme Sozialkontakte aufzubauen und an Bildungsangeboten teilzunehmen. Das beginnt bereits damit, dass ein gehbehindertes Kind den Schulweg ohne Rollstuhl nicht bewältigen kann. An der Überwindung dieser Barrieren arbeitet seit 1994 das CCBRT-Programm, das umfassende gemeindenahe Rehabilitationsprogramm Tansania, mit Unterstützung der CBM in Daressalam. CBM ist eine gemeinnützige, internationale christliche Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, die von Krankheit und Armut bedroht sind und am Rande der Gesellschaft leben, zu verbessern. Den Anfang bildete die ambulante Versorgung von Menschen mit Behinderungen in den Slums der Großstadt. 2001 eröffnete CCBRT ein Krankenhaus, das inzwischen Abteilungen für Augenheilkunde, Orthopädie und Neurochirurgie beherbergt. Durch die Verbindung von aufsuchenden, mobilen und stationären Diensten knüpft CCBRT ein dichtes Netz, das möglichst viele der hilfsbedürftigen Menschen umfassend auffangen soll. Auch die Hilfe bei der schulischen Eingliederung von behinderten Kindern steht auf dem Programm. Der CBM-Partner ermöglicht nach der Operation Physiotherapie und stellt einen Rollstuhl bereit die in einer CCBRT-eigenen Werkstatt eigens für diesen Zweck hergestellt werden. Damit wird einem Kind nicht nur mehr Mobilität geschenkt, sondern auch der Grundstein für eine bessere Zukunft gelegt. ProFiliis unterstützt das Projekt der christoffel blindenmission und übernimmt die Kosten für Herstellung von 50 Rollstühlen. Damit kann diesen Kindern wieder mehr Mobilität und ein Stück Lebensqualität geschenkt werden.
Afrika - Daressalam
cbm
Medizinische Geräte für die Lighthouse Eye Clinic in Mombasa
Gesundheit

Medizinische Geräte für die Lighthouse Eye Clinic

Gute Aussichten für kenianische Kinder: ProFiliiis übernimmt Kosten wichtiger medizinischer Geräte für Augen-OP‘s Konkret handelt es sich bei den medizinischen Geräten um eine Geuder Vitron 2020, eine pneumatische Vitrektomieeinheit zur Entfernung des Glaskörpers im Auge, eine Geuder Vitrector (Spülkanüle) sowie eine elektrische Saug-Maschine mit Batterie für evtl. Stromausfälle und Zubehör. Die Geräte werden dringend für die Arbeit an der „Lighthouse for Christ“-Augenklinik in Kenia benötigt, wo jährlich an die 30.000 Patienten untersucht und über 1.400 Operationen durchgeführt werden. Da die Anschaffung dieser wichtigen Geräte mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist, sagte ProFiliis der Hilfsorganisation CBM ihre Unterstützung zu und übernimmt die Kosten für den Kauf der medizinischer Geräte im Gesamtwert von über 4.000,- Euro. In Zusammenarbeit mit anderen CBM-unterstützten Augenprojekten in Kenia soll in Zukunft auch eine Abteilung für Kinderaugenheilkunde in dieser Klinik entwickelt werden. Die „Lighthouse for Christ“-Augenklinik liegt in der Altstadt von Mombasa, der kenianischen Metropole am Indischen Ozean. Die gut ausgestattete Klinik steht nicht nur den Einwohnern Mombasas zur Verfügung, sondern versorgt mit ihren „Outreach“Einsätzen die Landbevölkerung im Nordwesten und entlang des Tana-Flusses mit dringend benötigten augenmedizinischen Diensten. Das Team um den medizinischen Leiter, Dr. Matende, wird dabei oft von amerikanischen Augenärzten unterstützt, die dort Kurzzeiteinsätze machen. Zusammen mit dem Partner CBM hat ProFiliis in den vergangenen Jahren die Umsetzung zahlreicher Projekte möglich gemacht. CBM ist eine gemeinnützige, internationale christliche Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, die von Krankheit und Armut bedroht sind und am Rande der Gesellschaft leben, zu verbessern.
Afrika - Mombasa
cbm
AIC Cure Clinic - 200 Operationen für Kinder in Kijabe
Inklusion

200 Operationen für Kinder in Kijabe

200 kenianische Kinder und Jugendliche profitieren von einer neuen Förderzusage der ProFiliis-Stiftung an die Hilfsorganisation CBM, in der ProFiliis die Übernahme der Kosten von 50 Wirbelsäulen- sowie von 150 Klumpfuß-Operationen zusagt. Die betroffenen Kinder und Jugendliche leben vor der Operation oft unter Ausschluss üblicher sozialer Angebote zurückgezogen in ihren Familien. Ziel ist es, diesen Kindern, die durch die in der Regel von Geburt an bestehende Missbildung stark benachteiligt sind, mehr Lebensqualität zu verschaffen, ihre Mobilität deutlich zu erhöhen und eine bessere soziale Integration zu ermöglichen. Durch die Zusammenarbeit von CBM und ProFiliis konnte in den vergangenen Jahren die Umsetzung zahlreicher Projekte möglich gemacht. CBM ist eine gemeinnützige, internationale christliche Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, die von Krankheit und Armut bedroht sind und am Rande der Gesellschaft leben, zu verbessern. Zum Projekt „AIC Cure Hospital" Das seit 1972 unterstützte „AIC Cure Hospital" in Kijabe ist ein Rehabilitationszentrum mit 30 Betten, das an ein großes Missionskrankenhaus in Zentralkenia angegliedert ist. Es besitzt eine Abteilung für Kinderchirurgie, die sich auf orthopädische und neurologische Behinderungen (Wasserkopf und offener Rücken) spezialisiert hat. Seine Outreach-Teams reisen in entlegene Gebiete, um Patienten zu finden und auch Nachsorge zu betreiben. Das Rehabilitationszentrum besitzt außerdem eine orthopädische Werkstatt. Ein nationales Klumpfußprogramm wird in Zusammenarbeit mit dem CBM-Partner APDK entwickelt. 2011 wurden 16.954 Kinder mit physischen Behinderungen untersucht. 3.171 Orthesen wurden angepasst sowie 501 Krücken und Gehhilfen an Kinder ausgegeben. Des Weiteren wurden 271 Operationen an Klumpfüßen vorgenommen sowie 333 an Lippen- und Gaumenspalten. Außerdem erhielten 4.045 Patienten Physiotherapie und 3.285 Patienten Ergotherapie. Die Christoffel-Blindenmission und andere Unterstützer machten den Bau mehrerer Schlafsäle, eines Speiseraums, einer Küche, einer Orthopädiewerkstatt, eines mit Solarenergie beheizten Schwimmbeckens und einiger Mitarbeiterunterkünfte möglich. Das Rehabilitationszentrum arbeitet eng mit den Orthopädieabteilungen von Krankenhäusern in der Umgebung zusammen, indem es die Vor- und Nachsorge der operierten kleinen Patienten übernimmt. In der Physiotherapieabteilung wird die motorische Entwicklung der Kinder gefördert. Die Orthopädiewerkstatt (zwei Mitarbeiter) sorgt für die Ausstattung mit individuell angepassten Hilfsmitteln wie Prothesen, Orthesen, Gehhilfen oder kleinen Rollstühlen. In einem „Homecare"-Programm werden Kinder mit Behinderungen und ihre Familien in ihrem häuslichen und dörflichen Umfeld betreut und beraten. „AIC Prevention of Blindness Programme" besteht aus 15 Gesundheitsstationen (Stand 2008), die über ganz Kenia verteilt sind. Sie decken verschieden Regionen ab, vor allem aber trockene Gebiete. In allen Gesundheitsstationen werden Augenscreenings durchgeführt und Augenpatienten behandelt. Darüber hinaus zählt Gesundheitsaufklärung zu den wichtigen Aufgaben der Mitarbeiter. Menschen mit Augenerkrankungen, die eine weitergehende Behandlung benötigen, werden an Tertiäreinrichtungen überwiesen. 2008 wurden rund 2.600 Patienten in Reihenuntersuchungen erfasst und 320 Augenoperationen durchgeführt, davon 254 am Grauen Star und 158 Brillen angepasst.
Afrika - Kijabe
cbm
Renovierung des Computerraumes beim CJD
Inklusion

CJD Renovierung Computerraum

Das CJD Dortmund ist ein berufliches Bildungs- und Ausbildungszentrum in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland für junge Menschen mit Lernbehinderungen oder psychischen Beeinträchtigungen. Jeden Tag, ob zur Ausbildungs- oder Freizeit ist der IT-Schulungsraum im Berufsbildungswerk des CJD Dortmund-Oespel für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen geöffnet. Im Abendbereich wandelt sich der nüchterne IT-Raum in eine Kommunikationszentrale für diejenigen Jugendlichen, die das Internet für den Austausch mit ihren Freunden nutzen oder einfach nur surfen möchten, da sie selbst keinen eigenen Computer besitzen. Die positive Resonanz der Jugendlichen zeigt sich an der intensiven Nutzung des Raumes. Auch für den 19-jährigen Marco, der Auszubildender und Bewohner des Internats im CJD ist, ist der Computerraum, den er zweimal wöchentlich in den Abendstunden besucht, ein beliebter Aufenthaltsort in seiner Freizeit. Viele Jahre intensiver Nutzung haben nicht nur an Möbeln ihre Spuren hinterlassen; auch das technische Equipment entsprach zuletzt nicht mehr dem aktuellen Stand den aktuellen Anforderungen. Daher wurde der Raum nun renoviert, neu dekoriert und ausgestattet. Entstanden ist ein Internetcafé mit warmer Atmosphäre, die das Lernen für die Jugendlichen angenehmer und den Aufenthalt noch wohnlicher gemacht hat. Da neben der Renovierung die Anschaffung von neuen Möbeln und neuer Technik ziemlich kostspielig ist, unterstützte ProFiliis das CJD bei diesem Projekt und übernimmt die Kosten für die Anschaffung von je 12 neuen Computerbildschirmen und komfortablen Bürostühlen. Bürostühle und Bildschirme ergeben mit dem Mobiliar ein gelungenes Internetangebot, welches nun wieder gerne rege genutzt wird. C.S.
Dortmund - Oespel
CJD Dortmund
Instandsetzung einer Schule in Sierra Leone
Humanitärhilfe

Schulrenovierung in Sierra Leone

Bis 2002 herrschte in Sierra Leone in Westafrika Bürgerkrieg, der bis heute Spuren hinterlassen hat. 70% der dort lebenden Menschen sind von Armut betroffen und verfügen über weniger als einen US-Dollar pro Tag. In vielen Gebieten in Sierra Leone gibt es keine oder nur baufällige Schulen, sodass nicht einmal die Hälfte der Kinder zur Schule geht und lediglich 28 % von ihnen die Grundschule erfolgreich beenden. Es gibt nur wenige Lehrkräfte, von denen einige kein Gehalt bekommen und für die keine Fortbildungen angeboten werden. Insgesamt mangelt es an qualifizierten Lehrkräften und gutem Unterricht. Zur schlechten Situation an den Schulen kommt hinzu, dass die Eltern ihren Kindern keine Schulmaterialien kaufen können, da ihnen das nötige Geld fehlt. Da Bildung einen Ausweg aus der Armut darstellt, hat sich World Vision zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen die Schulsituation zu verbessern, eine kindgerechte Lernumgebung zu schaffen und die Unterrichtsqualität zu verbessern. Eine der Schulen, mit denen World Vision zusammenarbeitet, ist die Gbap School im Distrikt Bonthe, der im Westen Sierra Leones liegt. Diese Schule wird von 127 Schülerinnen und 53 Schülern besucht, die von vier Lehrkräften (zwei Volontären, einer Lehrerin, einem Lehrer) unterrichtet werden. Die Unterstützung durch World Vision bezieht sich zum einen auf die Ausbildung der Lehrkräfte und zum anderen auf die Instandsetzung der Schule. Die Volontäre, die an der Gbap School tätig sind, stammen selbst aus Bonthe und arbeiten freiwillig (meist gegen Kost und Logis), um den Lehrermangel auszugleichen. Da sie aber über keine Grundausbildung verfügen, sollen sie in ein dreijähriges Distance Learning Programm eingeschrieben werden, in dem inhaltliche und didaktische Fortbildung stattfindet. Diese Ausbildung der freiwilligen Lehrkräfte stellt eine nachhaltige Verbesserung der Schulsituation in Bonthe dar, weil davon ausgegangen wird, dass sie ihre Heimat nicht verlassen und den Schülerinnen und Schülern als Lehrer erhalten bleiben. Im Oktober 2014 haben die Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten an der Gbap School begonnen. Es wurden Lehrerquartiere und Toiletten instandgesetzt bzw. neu errichtet und die Klassenräume mit Bänken und Stühlen ausgestattet. ProFiliis unterstützt World Vision bei dem Vorhaben, die Bildungssituation der Kinder in Sierra Leone zu verbessern, und übernimmt mit einem Betrag von 30.000 € die kompletten Renovierungskosten der Gbap School. Zum Hintergrund: World Vision wurde 1979 gegründet und setzt sich seitdem weltweit für die Rechte von Kindern ein, die mit Armut und Ungerechtigkeiten konfrontiert sind. Mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft versucht World Vision im Leben der Kinder anhaltende Verbesserungen zu erzielen. So werden mit Patenschaftsbeiträgen etwa medizinische Versorgung und der Zugang zu Bildung sichergestellt und im Rahmen der Katastrophenhilfe werden Menschen unterstützt, die zum Beispiel durch ein Erdbeben ihr Zuhause verloren haben. Außerdem setzt sich World Vision auf politischer und wirtschaftlicher Ebene dafür ein, dass die Interessen von bedürftigen Menschen Berücksichtigung finden. Im Jahr 2010 führte World Vision Deutschland 289 Projekte in 51 Ländern durch. „Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fast hundert Ländern aktiv ist.“ (übernommen aus der Selbstbeschreibung von World Vision) Update 05/2015 Trotz der erschwerten Situation durch die Ebolafieber-Epidemie, die auch in Sierra Leone viele Todesopfer forderte, gehen die Arbeiten an der Gbap School gut voran. Es wurde bereits das gesamte Dach der Schule ausgetauscht und auch der Bau der Unterbringungen für die Lehrkräfte ist schon weit fortgeschritten. Update 02/2016 Inzwischen wurde die Schule komplett saniert. Neben dem Dach musste auch das Mauerwerk saniert und stellenweise sogar abgerissen und neu aufgebaut werden. Alles wurde gestrichen, Fenster und Türen ausgetauscht, Böden ausgebessert oder neu verlegt, die Klassenräume mit Bänken und Tischen ausgestattet, Rampen für barrierefreien Zugang angelegt,... In Zusammenarbeit mit der Dorfbevölkerung wurden außerdem Toilettenanlagen errichtet, die Hygiene und Schutz für das ganze Dorf ermöglichen und durch einige Dorfbewohner gewartet werden können. Es wurde auch ein Haus für die Lehrer erbaut, damit diese eine Motivation haben, den ländlichen Raum nicht zu verlassen, und der Schule so möglichst lange erhalten bleiben. Seit Mitte Januar läuft an der Gbap School die Anmeldung und schon bald wird dort wieder Unterricht stattfinden. sh
Afrika
World Vision
Fußball-Bekleidung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Sport

Trikots für IBIS-Jungen

Die St. Vincenz Jugendhilfe ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe unter katholischer Trägerschaft und bietet voll- und teilstationäre sowie ambulante Betreuungsangebote an. Der Hauptsitz der St. Vincenz Jugendhilfe befindet sich am Borsigplatz mitten im Dortmunder Norden. Es findet eine Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Volljährigen sowie Müttern und Vätern mit ihren Kindern statt. Sowohl mit pädagogischen als auch therapeutischen Methoden werden unter anderem Sozialisationsdefizite, Verhaltensauffälligkeiten und Störungen der Persönlichkeitsentwicklung bearbeitet. Die rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Dortmund und Hamm an zwei Förderschulen und in verschiedenen Betreuungsformen tätig. Eine dieser Betreuungsformen sind die beiden IBIS-Gruppen der St. Vincenz Jugendhilfe. In diesen Gruppen leben 14 Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren, die als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern (z. B. Syrien, Afghanistan, Mali,…) nach Deutschland gekommen sind. Die Jungen sind ohne ihre Eltern geflohen und suchen hier Sicherheit sowie bessere Bildungsmöglichkeiten. Einige von ihnen haben Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung erlebt und leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen. Ein Großteil der Jungen aus den beiden IBIS-Gruppen ist fußballbegeistert, sodass sie als Mannschaft an verschiedenen Turnieren teilnehmen. In vielen Fällen erfolgt die Begleitung der Jugendlichen durch die Fachkräfte ehrenamtlich. Besonders die Nordstadtliga, die von der Stadt Dortmund für Träger der Jugendhilfe aus der Umgebung organisiert wird, ist eine gute Möglichkeit für die Jungen, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Schon vor der Anschaffung der neuen Fußballbekleidung waren sie sehr erfolgreich, es mangelte jedoch an entsprechender Ausstattung: Es fehlten Fußballschuhe, einheitliche Trikots für alle und Torwarthandschuhe. ProFiliis hat sich bereit erklärt, die Kosten für die neue Ausstattung zu übernehmen, sodass für die Jungen aus den IBIS-Gruppen Fussballschuhe für erfolgreiche Sprints und einen sicheren Schuss, einheitliche Trikots für ausgeprägtes Gruppengefühl und Teamgeist sowie Torwarthandschuhe für das sichere Parieren von Torschüssen angeschafft werden konnten. Status 02/2015 Aufgrund der erhöhten Nachfrage wurden in den IBIS-Gruppen vier neue Plätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet. Da auch die vier neuen Bewohner fußballbegeistert sind, hat ProFiliis der St. Vincenz Jugendhilfe zugesichert, auch für diese Jungen die Kosten für die Fußballausstattung zu übernehmen. sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum
Sanitäre Anlagen in Nicaragua
Humanitärhilfe

Latrinen in Nicaragua

Für viele Kinder in der Region El Sauce im Westen Nicaraguas ist das Vorhandensein einer Toilette im eigenen Haushalt kaum vorstellbar. Und nicht nur private Toiletten sind keine Selbstverständlichkeit, sondern auch die Möglichkeit, eine öffentliche Toilette aufzusuchen, ist nur selten gegeben. Stattdessen stellt die öffentliche Defäkation ein kulturell akzeptiertes Verhalten dar. Dies ist nicht nur nach hiesigen Standards keine hygienische Situation, sondern bedeutet auch eine gesundheitliche Belastung. Viele der Bewohner der Region El Sauce leiden an Parasitenbefall und/oder Diarrhoe. Besonders für Kinder sind diese Krankheiten gefährlich und können sogar zum Tod führen. World Vision hat bereits verschiedene Maßnahmen zur verbesserten Hygiene durchgeführt und sich nun das Ziel gesetzt – im Sinne einer grundlegenden Gesundheitsausstattung – insgesamt 33 Latrinen im Projektgebiet El Sauce zu errichten: 10 Latrinen für Familien mit Kindern in zwei ländlichen Gebieten 13 Latrinen für Familien mit Kindern in zwei städtischen Gebieten 10 Latrinen für Schulen in fünf ländlichen Gebieten Sowohl in den Familien als auch in den Schulen wird eine kurze Einführung stattfinden, wie die Latrinen genutzt und gereinigt werden, sodass eine andauernde hygienische Situation gewährleistet ist. Bisher konnten schon 17 Latrinen errichtet werden. Die Materialien für die Errichtung der Latrinen stammen aus der Projektregion. ProFiliis unterstützt World Vision bei diesem Vorhaben und stellt die für die Errichtung der Latrinen notwendigen finanziellen Mittel bereit. Zum Hintergrund: World Vision wurde 1979 gegründet und setzt sich seitdem weltweit für die Rechte von Kindern ein, die mit Armut und Ungerechtigkeiten konfrontiert sind. Mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft versucht World Vision im Leben der Kinder anhaltende Verbesserungen zu erzielen. So werden mit Patenschaftsbeiträgen etwa medizinische Versorgung und der Zugang zu Bildung sichergestellt und im Rahmen der Katastrophenhilfe werden Menschen unterstützt, die zum Beispiel durch ein Erdbeben ihr Zuhause verloren haben. Außerdem setzt sich World Vision auf politischer und wirtschaftlicher Ebene dafür ein, dass die Interessen von bedürftigen Menschen Berücksichtigung finden. Im Jahr 2010 führte World Vision Deutschland 289 Projekte in 51 Ländern durch. „Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fast hundert Ländern aktiv ist.“ (übernommen aus der Selbstbeschreibung von World Vision) sh
Zentralamerika
World Vision
20 gefüllte Schulranzen für Kinder aus Einwandererfamilien
Bildung

20 gefüllte Schulranzen für Kinder aus Einwandererfamilien

Wie aus einem Umzug 20 gefüllte Schulranzen wurden oder: Eine Wohnung findet einen neuen Mieter und ein Projekt begeisterte Unterstützer Vor Jahren übersetzte der weißrussische Arbeitskollege Weisheiten aus seiner Heimat – z.B .: „Glück ist immer halben Meter vor Dir – scheuch nicht weg, mach auf die Arme.“ Um zu merken, dass er sich mitten im Glück befand, brauchte Karsten Schröder etwa vier Wochen: Er half, eine Wohnung in Essen für die Übergabe an die dortige Vermieterin vorzubereiten. Erst gegen Ende dieser Zeit merkte er, Licht, Luft und Lage taten ihm so gut, dass er bei der Wohnungsübergabe sein Interesse bekundete, Nachmieter werden zu wollen. 10 Wochen später hielt er Mietvertrag und Schlüssel in Händen. Im Hinblick auf den nun bevorstehenden eigenen Umzug inserierte Karsten Schröder im wöchentlich erscheinenden Stadtanzeiger: so bspw. einen „Wohnzimmerschrank voll alter Schätze“ und sowohl Lampen als auch Bilder, reichlich Besteck und Geschirr aus Großmutters Zeiten, Schlager-LPs aus den 60ern und Bücher aus den letzten hundert Jahren wechselten gegen „kleines Geld“ die Besitzer. – Die erkleckliche Summe von 500€kam zusammen – und die Idee entstand, andere Menschen teilhaben zu lassen an der Freude über die „Freiheit von all dem Kram“. Was liegt da näher, als „von Umzieher zu Umzieher“ zu helfen?! Der Eine wechselt den Ort aus Lust und Laune – die Anderen verlassen ihre Heimat auf Grund wirtschaftlicher Ausweglosigkeit oder politischer Verfolgung und sehen im Neuanfang die einzige Chance, ihren Kindern vielleicht irgendwann mal mehr bieten zu können als nur „dat Schwatte untern Fingernägeln“. Diese Weitgereisten erhalten Unterstützung durch Ilka Ekmen und ihr Team von „Schritt-Weise“ bei der Diakonie Dortmund. Deren Ziel ist es, die Bildungsförderung und schulische Integration von bulgarischen und rumänischen Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Angegliedert an die Auffangklassen der Kooperationsschulen werden Schulangebote entwickelt, die sich an den Fragen und Wünschen der Neuzuwanderer orientieren. Schülerinnenund Schüler, Lehrer und Eltern können sich über das Projekt mit ihren Fragen und Problemen an die Mitarbeiterinnen wenden. Sie beraten, begleiten, vermitteln und informieren bei Bedarf auch in der Muttersprache. Als bekannt wurde, „Es fehlt Geld für Schultaschen, Stifte, Bücher, …“ fiel es auch Schröders Nachmieter in Dortmund ganz leicht, 200€zu geben für gebrauchte Gardinen; die neue Vermieterin in Essen verzichtete gar auf 300 €an fälligen Nebenkosten. Insgesamt kamen so dank Schröders Einsatz 1.000 € für einen guten Zweck zusammen. Wie im Dezember 2012 fragte er dann bei ProFiliis an, ob man bereit wäre, sich an der guten Sache zu beteiligen und überzeugte die Stiftung, die zusammengekommene Summe auf 2.000 € zu verdoppeln. Herausgekommen sind 20 Schulranzen gefüllt mit Stiften, Lineal, Füller, Heften, Wasserfarben und vielem mehr. In jedem Ranzen steckt außerdem noch ein Gutschein für Sportbekleidung in Höhe von 25 €. Viele Hände, gutes Ende! K.S./C.S.
Dortmund
Diakonie Dortmund