Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der über 200 Schüler:innen auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 70 Lehrer:innen arbeiten unter anderem auch Therapeut:innen, Kinderpfleger:innen und Krankenschwestern und -pfleger im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird.
Bereits seit 2002 nimmt die Schule am Marsbruch an einer schulübergreifenden Sportfreizeit mit anderen Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung teil. In diesem Rahmen soll den Schüler:innen die Möglichkeit gegeben werden,
- Kontakte zu anderen Kindern mit körperlichen Einschränkungen zu knüpfen,
- verschiedene Rollstuhl-Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren,
- besondere Sportgeräte für Rollstuhlfahrer:innen kennenzulernen,
- Leistungssportler:innen mit Körperbehinderung als Vorbilder kennenzulernen und
- ihre Selbstständigkeit im Umgang mit dem Rollstuhl zu trainieren.
Darüber hinaus soll Jugendlichen gezeigt werden, dass sie – auch wenn sie im Rollstuhl sitzen oder anderweitig körperlich eingeschränkt sind – sportlich aktiv sein können und ihre Freizeit mit Sport gestalten können.
Im Januar 2025 ist es wieder so weit und insgesamt 80 Schüler:innen aus Nordrhein-Westfalen kommen für fünf Tage zu der Sportfreizeit in Hachen zusammen. Auch zehn Schüler:innen der Schule am Marsbruch im Alter von 13 bis 18 Jahren werden dabei sein.
Um den Eigenanteil der Schüler:innen gering zu halten, hat sich der Förderverein der Schule am Marsbruch an verschiedenen Stellen um finanzielle Unterstützung bemüht. Die ProFiliis-Stiftung wird mit 950,- Euro die Kosten für den Bustransport der Dortmunder Schüler:innen übernehmen sowie die Mittel zur notwendigen Erhöhung der Wassertemperatur bereitstellen.
sh

