Neues zu den Projekten 2026

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„Tauschgarten“ in Westerfilde

Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“ wurde vor inzwischen zwölf Jahren in Duisburg-Marxloh mit einer einzigartigen Idee gegründet: Jungen Erwachsenen wird Wohnraum zur Verfügung gestellt, wenn sie sich im Gegenzug bereit erklären, als Bildungspat:in Schüler:innen aus Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf zu unterstützen. Inzwischen gibt es im Ruhrgebiet verteilt fünf Standorte – sogenannte Tauschbars; unter anderem auch in Dortmund-Westerfilde. Hier engagieren sich drei Standortleitungen, drei Vollzeit-Bildungspat:innen und mehrere Teilzeit-Bildungspat:innen. So werden derzeit knapp 60 Kinder aus Westerfilde erreicht, die regelmäßig die Tauschbar besuchen und dort an Lernförderungen oder Freizeitangeboten teilnehmen.

 

Ein besonderes Highlight an der Tauschbar in Westerfilde ist der „Tauschgarten“. Hierbei handelt es sich um ein Gartenstück, das durch den Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ betrieben wird und für Kinder und Familien aus dem Quartier als grüner Lernort zugänglich gemacht wird. In der Vergangenheit wurden in diesem Rahmen bereits ein Barfußpfad, ein Insektenhotel, eine Feuerstelle und ein Bauwagen errichtet bzw. angeschafft.

 

In Kooperation mit dem „Acker e. V.“ sind für die Pflanzsaison 2026 nun verschiedene Aktivitäten geplant, um für Kinder und Familien auch den Gemüseanbau erlebbar zu machen. So sollen Hochbeete aufgebaut werden, in denen dann Pflanzen ausgesät, gepflegt und geerntet werden sollen. Zum Saisonende werden die Hochbeete dann unter fachlicher Anleitung winterfest gemacht. Die sogenannten Acker-Coaches vom „Acker e. V.“ begleiten das Tauschbar-Team und die Kinder und Familien über die gesamte Zeit im Rahmen von Workshops und Acker-Sprechstunden.

 

Gerne unterstützt ProFiliis dieses schöne Projekt und stellt rund 4.200,- Euro für folgende Anschaffungen zur Verfügung:

 

  • Hochbeetkomplettsystem (inkl. Einrichtung)
  • Gartengeräteset für Hochbeete
  • Jungpflanzen und Saatgut

 

Wir wünschen den jungen Gärtner:innen schon jetzt viel Freude und Erfolg beim Säen, Pflegen und vor allem beim Ernten.

 

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Pausenspiele für die Wilhelm-Rein-Schule

Die Wilhelm-Rein-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die von Kindern mit unterschiedlichen Bedarfen besucht wird. Insgesamt werden in 14 Klassen (Jahrgang 1 bis 10) rund 240 Schüler:innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Kognition, Motorik und Sozialverhalten unterrichtet.

 

Um den Kindern und Jugendlichen zu abwechslungsreicheren Pausen zu verhelfen, sollen nun verschiedene Spiele und Spielgeräte angeschafft werden, auf die die Schüler:innen während der Pausen zugreifen können. So soll eine „bewegungsfördernde und sozial-integrative Pausengestaltung“ (dem Förderantrag entnommen) ermöglicht werden.

 

Neben dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen für eine fröhlichere Pause auszurüsten, stehen auch die motorische Aktivierung und das soziale Lernen im Fokus:

 

„Motorische Aktivierung: Ausgleich von Beeinträchtigungen im Wahrnehmungs- und Bewegungssystem durch gezielte Bewegungsangebote.

Soziales Lernen: Förderung des Miteinanders und der Konfliktlösung durch kooperative Spielformen.“ (dem Förderantrag entnommen)

 

Auf der Wunschliste der Wilhelm-Rein-Schule für die Pausenspiele stehen zunächst einmal Bälle aller Art (ggf. mit den zugehörigen Schlägern): Beachtennisbälle, Softbälle, Tischtennisbälle, Federbälle, Fußbälle und Basketbälle. Ergänzt werden soll das Bewegungsangebot durch Frisbees, Springseile, Stelzen, Steckenpferde und Pferdchen-Geschirr, Gymnastikreifen und Wurfraketen. Auch für die Schüler:innen, die es etwas ruhiger angehen möchten, gibt es Wünsche: Sandspielzeug und Straßenkreide.

 

ProFiliis stellt mit 1.400,- Euro über 90 % der benötigten Mittel für die Anschaffung des beschriebenen Pausenmaterials zur Verfügung und wünscht allen Schüler:innen viel Freude in den Pausen!

 

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Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen

In der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen stellt die Kinderkirche einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit dar.

 

In den vergangenen beiden Jahren hat die Kinderkirche der Kirchengemeinde Berghofen eine Wochenend-Familienfreizeit durchgeführt, die auf großen Anklang gestoßen ist. Deswegen geht es auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende nach Nottuln. Ende Mai heißt es also „Tasche packen“ für 20 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

 

Auf dem Programm stehen Spielen, kreativ sein, in Gemeinschaft sein, Begegnung und Austausch. „Die Kinder erleben Gemeinschaft außerhalb ihres Alltags, können Freundschaften vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Zugleich wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und der Kinderkirche gestärkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Um allen Familien – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – die Teilnahme zu ermöglichen, sind die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Berghofen sehr bemüht, die Teilnahmebeiträge recht gering zu halten. So fließen bei der Budgetplanung Einnahmen von verschiedenen Festen der Gemeinde sowie Mittel aus einer privaten Spende ein. Außerdem hat sich das Team der Kinderkirche an ProFiliis gewendet und finanzielle Unterstützung beantragt. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, den geplanten Eigenanteil in Höhe von 25,- Euro für alle 20 teilnehmenden Kinder zu übernehmen, und wird in diesem Zuge 500,- Euro zur Verfügung stellen.

 

sh

 

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Schulausflug zum Ketteler Hof

An der Regenbogen-Grundschule in Dortmund-Mengede lernen gemeinsam knapp 400 Schüler:innen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren in 16 Klassen. Der „Verein zur Förderung der Regenbogen-Grundschule e. V.“unterstützt das Schulteam bei der Durchführung bestimmter Projekte, die den Schüler:innen zugutekommen.

 

Im Vorjahr gab es für die Schüler:innen ein absolutes Highlight zum Schuljahresabschluss: Die gesamte Schule unternahm gemeinsam einen Ausflug zum Ketteler Hof! Da der Tag ein voller Erfolg war und alle begeisterte, wurde auch für dieses Jahr wieder ein Ausflug zum Ketteler Hof geplant: Am 28. Mai werden sich alle Schüler:innen und das gesamte Team der Regenbogen-Grundschule auf den Weg machen. Unterstützt wird das Schulteam durch ca. 40 Eltern, die auf eigene Kosten mitfahren und den Ausflug begleiten.

 

Neben Spiel und Spaß für die Kinder stehen dabei die folgenden Ziele im Vordergrund:

 

  1. Förderung des sozialen Miteinanders aller Schüler:innen der 16 Klassen
  2. Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Klassen
  3. Weiterentwicklung der Bewegungsfreude und der motorischen Fährigkeiten aller Schüler:innen  

 

Um diesen Ausflug realisieren zu können, sind gewisse finanzielle Mittel notwendig: Neben den Eintrittsgeldern für die Schüler:innen und das Schulteam sind auch die Fahrtkosten nicht unerheblich. Der Förderverein hat sich bezüglich der Finanzierung viele Gedanken gemacht, sodass über 75 % der Kosten bereits über einen Eigenanteil der Schüler:innen, Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und Eigenmitteln des Fördervereins gedeckt sind.

 

Die Finanzierungslücke der noch offenen 25 % wird die ProFiliis-Stiftung schließen und 3.500,- Euro zur Verfügung stellen, sodass alle Schüler:innen der Regenbogen-Grundschule einen fröhlichen und ereignisreichen Tag im Ketteler Hof erleben können.

 

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spiel- & sportMOBIL in Scharnhorst

Der StadtSportBund Dortmund e. V. ist als Dachorganisation aller Dortmunder Sportvereine für deren Interessenvertretung zuständig. In Kooperation mit dem „Aktionsplan Soziale Stadt“ und der Präventionsfachstelle des Jugendamts Dortmund wurde im Rahmen des Programms „Sport vor Ort“ das Angebot des spiel- & sportMOBILs konzipiert, das bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt wird.

 

Hintergrund ist, dass es in Dortmund einige Aktionsräume gibt, in denen besonders viele kinderreiche und/oder alleinerziehende Familien leben. Diese stehen häufig vor finanziellen Herausforderungen und sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. So haben diese Familien und insbesondere die Kinder nur geringe Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. „Viele Kinder vor Ort verbringen ihre Freizeit draußen, meist ohne Spielgeräte und ohne Anleitung durch Erwachsene.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung) Nicht selten verbringen diese Kinder auch ihre Ferien im Stadtteil. Diese eher förderarme Umgebung wirkt sich auf die Kinder aus und häufig sind motorische Defizite sowie eine eingeschränkte Sozialkompetenz beobachtbar.

 

Um an dieser Problemstellung anzusetzen, wurde mit dem spiel- & sportmobil ein niedrigschwelliges Angebot direkt vor Ort im Wohnumfeld der Kinder geschaffen. Es handelt sich hierbei um ein E-Bike-Lastendreirad mit viel Stauraum für Spiel- und Sportgeräte. Hiermit kommen die Zuständigen an einen feststehenden Ort im Stadtteil geradelt, wo dann ein kostenloses und niedrigschwelliges Outdoor-Bewegungsangebot gemacht werden kann. Das spiel- & sportmobil ermöglicht ein vielfältiges Angebot für verschiedene Altersstufen, das freies Spielen und angeleitete Bewegungsaufgaben kombiniert: „Dabei sind nicht nur Einblicke in bereits bekannte klassische Sportarten wie Fußball, Volleyball oder Badminton möglich, sondern auch neue und eher unbekannte Spiele wie Spikeball, Leitergolf oder Kin-Ball. Auch Strategiespiele wie ein 4-Gewinnt oder ein Riesen Jenga sind im spiel- & sportMOBIL vorhanden. Aufgrund der vielen Möglichkeiten können die Kinder ihre Kreativität ausleben. Hilfsmittel hierfür sind beispielsweise Malkreide, Bausteine oder ein Balancier- und Hindernisparcours, welcher individuell anpassbar ist.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Die Zielgruppe des spiel- & sportMOBILs sind in erster Linie Drei- bis Zwölfjährige, es ist aber auch offen für ältere Kinder und Jugendliche. Betreut wird das Angebot von einer Übungsleitung sowie zwei Helfenden. Sie sind nicht selten an ansässigen Sportverein angebunden, sodass bei weitergehendem Interesse niedrigschwellig Kontakt hergestellt werden kann.

 

Es lässt sich beobachten, dass sich das Angebot des spiel- & sportMOBILs nicht nur positiv auf die Kinder und Jugendliche, die daran teilnehmen, auswirkt, sondern auch auf den gesamten Sozialraum. So kommen Kinder und miteinander und auch mit den Anbietenden in Austausch.

 

„Die grundsätzlichen Projektziele lassen sich wie folgend zusammenfassen:

  • niederschwellige Spiel- und Sportangebote in Wohnortnähe schaffen
  • niederschwellige Zugänge zu Sportvereinen in Wohnortnähe schaffen
  • Spaß an Sport und Bewegung und ein Bewusstsein für deren Bedeutung für die eigenen Lebensführung schaffen
  • Stärkung der Sozialkompetenz und des Zusammenlebens
  • Verantwortungsvoller Umgang mit dem Wohnumfeld / mit den Spielflächen
  • Fehlende Spiel- und Freizeitflächen ersetzen
  • vorhandene Spielflächen aufzuwerten und ihre Nutzbarkeit zu verbessern
  • Stärkung des Stadtteils als attraktiven Wohnort für Familien“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Bereits seit einigen Jahren kommt das spiel- & sportMOBIL einmal pro Woche für die Dauer von zwei Stunden in den Gentzweg in Scharnhorst und stellt eine beliebte Möglichkeit der Freizeitgestaltung dar: Im Jahr 2025 wurden ca. 300 Kinder als Teilnehmende erfasst, die zum Großteil aus dem direkten Wohnumfeld kamen.

 

Um dieses tolle Angebot – quasi direkt vor der Haustür der Kinder – auch im Jahr 2026 durchführen zu können, benötigt der StadtSportBund finanzielle Unterstützung, um den ehrenamtlichen Übungsleiter:innen und Helfenden eine Aufwandsentschädigung zahlen zu können. Für 31 Termine im Jahr 2026 – genauer gesagt von April bis Oktober – fallen hierfür insgesamt Kosten in Höhe von 3.720,- Euro an, die ProFiliis gerne zur Verfügung stellen wird.

 

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Wodanstraßenfest 2026

Zum nun mehr 18. Mal wird am 09. Mai 2026 das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette stattfinden. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk arbeiten in der ARGE Wodanstraßenfest ehrenamtlich zusammen.

 

Ein Bestandteil des großen Wodanstraßenfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. In den letzten Jahren wurde das Kinderfest stets von mehreren hundert Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren besucht, die an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Für große Begeisterung sorgte hierbei immer auch das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden.

 

Auch für das Wodanstraßenfest 2026 hat die ARGE Wodanstraßenfest wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie den Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren unterstützt ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest auch in 2026 wieder finanziell und stellt mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung.

 

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Plappermaul geht campen

Plappermaul geht campen

„Lesespaß mit Plappermaul“

 

Diesen fröhlichen Namen hat eine Kampagne der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, die Kinder und Familien über einen niederschwelligen Zugang an Themen wie Lesen und Vorlesen heranführen; denn: „Lese- und Schreibkompetenz sind wesentliche Schlüsselqualifikationen für einen gelingenden Bildungsverlauf eines Menschen und damit auch für ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben in unserer Gesellschaft. Die Hinführung unserer Kinder zu einem positiv besetzten Umgang mit Schriftkultur beginnt lange vor der Einschulung. Tagesbetreuung, Kindergarten und insbesondere die eigene Familie sind hier für junge Kinder die wichtigsten Erfahrungsräume.“ (zur Kampagne)

 

Aus diesem Grund wurde das kleine, freundliche Nashorn „Plappermaul“ als Lese-Makottchen ins Leben gerufen. Es verbindet als Identifikationsfigur verschiedene Projekte zur Leseförderung. Ein Bestandteil der Kampagne sind Mini-Bücher, in denen Plappermaul in Dortmund unterwegs ist und Leser:innen bzw. Zuhörende bei seinen Erlebnissen mitnimmt. Ganz nebenbei wird Wissen zu einem bestimmten Oberthema vermittelt. Im Buch „Plappermaul räumt auf“ beispielsweise hat sich das kleine Nashorn „vorgenommen, der EDG beim Aufräumen in Dortmunder Quartieren zu helfen“ (zu allen Plappermaul-Büchern). Hierbei lernen Plappermaul und die Leser:innen etwas über Müllentsorgung und -vermeidung sowie Umweltschutz. Es wurden insgesamt schon drei Bücher veröffentlicht, die zum Teil für Babys, zum Teil für Klein- und Schulkinder geeignet sind. Das Buch „Plappermaul sicher im Straßenverkehr“ wiederum bietet Gesprächsanlässe zur Auseinandersetzung mit den Themen Verhalten im Straßenverkehr und sicherer Schulweg.

 

Ende April 2026 wird ein neues Buch vorgestellt werden: „Plappermaul geht campen – mit Karlchen Känguru auf zu neuen Leseabenteuern.“ Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Silent Book, also ein Bilderbuch ohne Worte. Die bunten und vielschichtigen Bilder von Plappermaul und Karlchen, die beim Lesecamping in der Bibliothek in ihrer Fantasie Abenteuer erleben, regen – ganz ohne vorgegebene Erzählstränge – zum Träumen ein und bieten den Betrachter:innen tolle Gesprächsanlässe. „Bücher ohne Worte schaffen es mit ihren Geschichten, Menschen aller Sprachen zu erreichen und Barrieren zu überwinden – und gleichzeitig auf Vorlesen und Lesen neugierig zu machen.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Das neue Plappermaulbuch wird – wie auch die anderen Ausgaben – unter anderem in der Stadt- und Landesbibliothek und den Stadtteilbüchereien kostenlos erhältlich.

 

ProFiliis hat das Jugendamt Dortmund gerne wieder bei der Erstellung eines Plappermaul-Buches unterstützt und 5.000,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

sh

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

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Freie Plätze auf Ferienfreizeit des Jugendrotkreuz'!

Nett hier. Aber warst du schon mal auf Fehmarn?

 

Mit diesem Slogan wirbt das Jugendrotkreuz für eine 12-tägige Sommerferienfreizeit nach Fehmarn. Kinder und Jugendliche von acht bis vierzehn Jahren werden eine fröhliche und abwechslungsreiche Zeit haben, können im Meer baden, am Strand spielen, kreativ und aktiv sein.

 

Und tatsächlich gibt es noch freie Plätze! Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte bei Nina Spratte (nina.spratte@drk-dortmund.de). Mehr Infos gibt es auf den folgenden Fotos zu finden oder hier.  

 

Flyer S. 1

Flyer 2

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Einhausung für digitales Infoboard

Haben wir heute Vertretung? Wie viele Runden haben wir eigentlich beim Spendenlauf geschafft? Gibt es was Neues aus der Arbeitsgruppe „Schulverschönerung“?

 

Das alles sind Fragen, auf die die Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums in Hombruch bald völlig problemlos eine Antwort erhalten können, wenn das neue digitale Infoboard in der Cafeteria angebracht wird.

 

Hierbei handelt es sich um einen Wunsch der Schüler:innenvertretung: Um mehr Teilhabe zu ermöglichen, Schüler:innen auf ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und die gesamte Schulgemeinschaft tagesaktuell über alle relevanten Themen zu informieren, wurde der Wunsch nach einem „digitalen schwarzen Brett“ geäußert.

 

Und da das Schulmotto am Helene-Lange-Gymnasium lautet „Hier lebt Gemeinschaft“ und die Partizipation der über 1.000 Schüler:innen großgeschrieben wird, wollte die Schule diesem Wunsch gerne nachkommen.

 

Das digitale Infoboard kann wie eine schulinterne Tageszeitung fungieren und neben „notwendigen“ Mitteilungen wie dem Vertretungsplan über verschiedene Projekte, Aktionen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen informieren. So gibt es am Helene-Lange-Gymnasium beispielsweise mehrere Arbeitsgruppen bestehend aus Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die sich mit der Weiterentwicklung der Schule beschäftigen. „Lernen neu denken“, „Schulverschönerung“ und „Gesunde Schule“ sind da einige AG-Titel. Was in diesen Arbeitsgruppen besprochen und geschaffen wird, bleibt bisher häufig innerhalb der AG und ist den meisten anderen Schüler:innen gar nicht bewusst. Das lässt sich durch das digitale Infoboard ändern! Durch den unmittelbareren Informationsfluss ist eine lebendigere Gestaltung des Schullebens möglich. Die Schüler:innen bekommen mit, dass und wie sie sich engagieren können, was die Identifikation der einzelnen Personen mit der Schulgemeinschaft stärkt.

 

Das Schulteam machte sich also daran, Möglichkeiten zur Finanzierung des Vorhabens zu finden und wandte sich in diesem Zuge auch an die ProFiliis-Stiftung. Zum Schutz des Infoboardes wird zusätzlich eine Einhausung gewünscht, für die strenge Regularien gelten, damit alle sicherheitsrelevanten Faktoren erfüllt sind. In Kooperation mit einer Werkstatt, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, wird nun eine geeignete Einhausung produziert, wobei Kosten in Höhe von rund 1.800,- Euro entstehen. Diese wird ProFiliis übernehmen.

 

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Projekt zur Verhinderung von Kinderehen

Projekt zur Verhinderung von Kinderehen

Kenia liegt im Osten des afrikanischen Kontinents und ist Wirtschaftszentrum dieser Region. Dennoch steht ein großer Teil der Bevölkerung vor verschiedenen Herausforderungen: über 35 % der Menschen leben unter der Armutsgrenze, die Gesundheitsversorgung ist in manchen Teilen des Landes unzulänglich, Naturkatastrophen beschädigen regelmäßig Gebäude und Infrastruktur. Insbesondere die rund 70 % der Bevölkerung, die in ländlichen Gebieten leben, sind von diesen Herausforderungen betroffen.

 

Für einige Familien bietet die Verheiratung ihrer Kinder – insbesondere der Töchter – einen Ausweg aus der Armut. Hierbei handelt es sich häufig um Zwangsehen oder sogenannte Frühverheiratungen: „23% der Mädchen und 3% der Jungen werden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. In einigen Landesteilen liegt die Rate bei Mädchen sogar bei 66%.“ * An einigen Orten wird als Vorbereitung auf die Ehe an den Kindern eine Genitalverstümmelung begangen, die als Übergangsritus ins Erwachsenenalter angesehen wird – obwohl diese offiziell seit 2002 in Kenia verboten ist.

 

An dieser Stelle setzt das World Vision-Projekt: „Big Dream to end Child Marriage“ an, das Frühverheiratung, Missbrauch und Gewalt an Kindern beenden möchte. „Das Ziel: Bis 2030 wollen wir Frühverheiratung und missbräuchliche Praktiken überall, wo wir in Kenia […] tätig sind, beenden.“ *

 

Für World Vision müssen zwei Grundsätze erreicht werden:

  1. „Mädchen müssen selbst entscheiden können, ob, wann und wen sie heiraten.
  2. Es muss ein schützendes und unterstützendes Umfeld geschaffen werden, das Gemeinden hilft, Früh- und Zwangsverheiratung entgegenzuwirken.

 

Um dies realisieren zu können, wurden fünf Säulen als tragend für das Projekt „Big Dream to end Child Marriage“ definiert:

1. Verhaltensänderung,

2. Zugang zu Bildung,

3. wirtschaftliche Stärkung,

4. Beseitigung von Problemen im Bereich Wasser und Hygiene, die Mädchen den Schulbesuch erschweren, und

5. Stärkung von Systemen zum Schutz von Kindern.

 

Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass ein Umdenken in der Bevölkerung erwirkt werden muss. Entsprechende Traditionen müssen als Missbrauch enttarnt und anerkannt werden. World Vision arbeitet zu diesem Zweck mit religiösen und politischen Führungskräften zusammen und richtet sich an ganze Gemeinden.

 

Außerdem hat World Vision festgestellt, dass der Zugang zu Bildung ein „entscheidender Hebel [ist], um Kinderehen zu verhindern.“ * Denn je besser ein Mädchen gebildet ist, desto höher ist die Chance auf ein höheres Einkommen, und somit ist auch der Beitrag, den es zum Lebensstandard der Familie und Gemeinde leisten könnte, höher. Auf diese Weise kann Bildung dazu beitragen, dass Kinder nicht frühverheiratet werden. Aus diesem Grund übernimmt World Vision stellenweise Schulgebühren bzw. stellt die benötigten Mittel für Schulmaterialien zur Verfügung, sodass ein Schulbesuch sichergestellt werden kann.

 

Die Säule „Stärkung von Systemen zum Schutz von Kindern“ soll unter anderem dadurch realisiert werden, dass Kinderschutzzentren errichtet werden, die als Zufluchtsort dienen für Kinder, die von Frühverheiratung bedroht sind bzw. bereits verheiratet wurden. Kinder, die vor ihren Ehemännern oder Familien fliehen, werden in den Kinderschutzzentren untergebracht, können hier leben, werden versorgt und haben Zugang zu Bildung.

 

ProFiliis unterstützt World Vision bei diesem bedeutsamen und lebensverändernden Projekt für so viele Kinder in Kenia. Die Stiftung stellt 25.000,- Euro zur Errichtung von drei Kinderschutzzentren an verschiedenen Orten in Kenia zu Verfügung.

 

sh

 

* den Antragsunterlagen von World Vision entnommen

 

 

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Inklusive Schule in Äthiopien

Inklusive Schule in Äthiopien

Im Osten des afrikanischen Kontinents liegt Äthiopien und mitten in Äthiopien liegt die Landeshauptstadt Addis Abeba. Mit 3,3 Millionen Einwohner:innen gehört Addis Abeba zu den zehn größten Städten des Kontinents – in Deutschland ist die einzige Stadt mit einer ähnlichen Größenordnung ebenfalls die Hauptstadt: Berlin. Addis Abeba gilt auf Grund wirtschaftlicher Entwicklungen seit den 1950er Jahren als inoffizielle Hauptstadt Afrikas, weshalb hier verschiedene gesamt-afrikanische Organisationen ihren Sitz haben.

 

Leider konnte die Entwicklung der Infrastruktur nicht mit dem schnellen Bevölkerungswachstum mithalten. So gibt es neben sehr modernen Geschäftsvierteln auch viele Viertel mit großer Armut: Viele Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen oder sauberem Trinkwasser. Die meisten Haushalte haben überhaupt keinen privaten Wasseranschluss. Auch der Zugang zu medizinscher Versorgung ist für viele Personen auf Grund von finanziellen Hürden sehr eingeschränkt.

 

Um insbesondere den Kindern aus sehr armen Familien zu helfen, wurde im Jahr 1966 die allgemeinbildende Schule „German Church School“ von evangelischen, deutschsprachigen Gemeinden in Addis Abeba gegründet. Seit 1990 findet hier inklusiver Unterricht von sehbehinderten, mehrfachbehinderten und nicht behinderten Kindern statt. Aktuell besuchen 325 Schüler:innen die German Church School. Die Kinder ohne Behinderung stammen aus der nahen Umgebung und aus sehr armen Verhältnissen. (cbm stellt die German Church School sehr anschaulich und sogar mit einem tollen Video vor: klick hier!)

 

Dem Team der German Church School ist es sehr wichtig, einen ganzheitlichen und individuellen Blick auf die Schüler:innen zu haben. So erhalten alle Kinder neben einer Schuluniform auch speziell für ihre Bedürfnisse geeignete Hilfsmittel und Schulmaterialien. Darüber hinaus gibt es den Schulsozialfonds: Befindet sich eine Familie in finanziellen Engpässen, die eventuell sogar einen Schulabbruch des Kindes zur Folge haben könnten, kann diese Familie vorübergehend Unterstützung erhalten. Kinder mit entsprechendem Bedarf werden mit Physio- und Sprachtherapien unterstützt.

 

Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift    Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift

Fotos: CBM

 

„Die Schule arbeitet [außerdem] mit einem sogenannten Tandemkonzept, bei dem zu Beginn eines jeden Schuljahres Teams aus je einem Kind mit und ohne Behinderung gebildet werden. Die Teilnahme der Kinder an diesem Konzept ist freiwillig. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig im Schulalltag und beim Lernen, ganz nach dem Motto "Gemeinsam lernt es sich besser." Das fördert gleichzeitig Freundschaften und das Verständnis füreinander. Zudem fungieren die Kinder als wichtige Multiplikatoren gegen Vorurteile in ihrem direkten Umfeld.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Inklusiver Unterricht

Fotos: CBM

 

Und auch nach dem Schulabschluss ist eine Unterstützung durch die German Church School in einigen Fällen möglich. So können beispielsweise sehbehinderte Absolvent:innen auch noch nach ihrem Abschluss an der Schule Bücher in Brailleschrift ausleihen.

 

Als finanzielle Unterstützung steht die internationale Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderung „CBM“ (Christoffel-Blindenmission) an der Seite der German Church School. Um das geschilderte ganzheitliche und inklusive Unterrichtskonzept im Jahr 2026 umsetzen zu können, entsteht ein Gesamtförderbedarf in Höhe von 82.560,- Euro. Da CBM und ProFiliis bereits seit vielen Jahren erfolgreich Projekte in der ganzen Welt fördern, hat die Stiftung auch für dieses Projekt gerne finanzielle Unterstützung zugesagt: Mit über 58.000,- Euro stellt ProFiliis für das Jahr 2026 die Mittel für folgende Positionen zur Verfügung:

 

  • Transport der Schüler:innen zur Schule
  • Medikamente und Hilfsmittel
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (baulich und „technisch“ (Tablets etc.))
  • Inklusives Lern- und Lehrmaterial für angeschlossene Schulen
  • Physio- und Sprachtherapie
  • Schulungen in Gartenarbeit, Hauswirtschaft und Computerkenntnissen für Schüler:innen mit Behinderung
  • Anschaffung eines Fahrzeugs zur Unterstützung des Transports der Schüler:innen

 

CBM blickt optimistisch in die Zukunft der Schüler:innen der German Church School und auch ProFiliis sieht die Förderung als wichtigen Baustein für eine positive Lebensgestaltung der Kinder: „Zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit zeigen welch positiven Auswirkungen integrative Bildungsformate für Kinder mit und ohne Behinderung haben. Mit einer guten Ausbildung haben Kinder die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie können ihre Ziele verwirklichen und gleichberechtigt und in Würde am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Körperliche Untersuchung

Fotos: CBM

 

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Baseballturnier „SuperCup“ 2026

Seit drei Jahren verwandelt sich der Hoeschpark im Sommer für einige Tage in den „Hotspot“ für alle Baseballfans: Wenn die Dortmund Wanderers zu ihrem internationalen U15-Baseball-Turnier einladen, reisen Teams und Fans aus der ganzen Welt an. Und auch in diesem Jahr können sich die Baseball-Fans wieder freuen: Vom 02. bis zum 06. August findet der SuperCup 2026 statt: Teams aus den unterschiedlichsten Ländern reisen an und treten gegeneinander an, im Wettkampf um den Pokal. In den letzten Jahren haben neben mehreren Mannschaften aus Deutschland unter anderem Teams aus der Ukraine, aus Großbritannien, Tschechien, der Schweiz und sogar aus Katar teilgenommen.

 

ProFiliis hat das Turnier bereits in den Vorjahren finanziell unterstützt und hat den Dortmund Wanderers auch in diesem Jahr wieder eine Förderzusage erteilt. Mit 2.560 Euro stellt die Stiftung die benötigten Mittel für Pokale und Medaillen sowie für den Einsatz der Schiedsrichter und Scorer am Turniertag zur Verfügung.

 

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der SuperCup nicht nur ein tolles Erlebnis der internationalen Sportbegegnung ist, sondern auch eine hervorragende Werbung für den Baseballsport und Nachwuchsförderung für die Dortmund-Wanderers: Der Verein konnte in den letzten Jahren bemerkenswerten Zulauf im Nachwuchsbereich verzeichnen.

 

Besonderes Highlight in diesem Jahr: Das Turnier dauert einen Tag länger und beginnt schon am Sonntag - für die Baseball-Begeisterten sicherlich ein Grund zur Freude!

 

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