Neues zu den Projekten 2026

Neues

Mahn- und Gedenkstättenfahrten 2026

Die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands „SJD - Die Falken“ beschäftigen sich in ihren wöchentlichen Gruppenstunden mit Themen wie Demokratie, der Entstehung der BRD und dem Nationalsozialismus. Neben den wöchentlichen Treffen sind auch Mahn- und Gedenkfahrten seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Jahresprogramms. So ging es für die Teilnehmerinnen unter anderem schon nach Berlin, München, zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, zur Wewelsburg und sogar nach Amsterdam und Paris. Sie wandelten auf den Spuren der Geschwister Scholl und von Anne Frank.

 

Auch in 2026 geht es für die Falken-Mädchengruppe wieder auf die Reise: Im Mai wird die Gruppe für ein langes Wochenende nach Frankreich aufbrechen und die Städte Verdun, Paris und Sedan besuchen. Thematischer Schwerpunkt hierbei sind der Erste Weltkrieg und die Besetzung Frankreichs sowie der Widerstands Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.

 

In Verdun fand 1916 über zehn Monate eine der längsten Schlachten des ersten Weltkrieges statt. Das Fort Douaumont gilt als Symbol der Schlacht von Verdun und beherbergt heutzutage ein Museum, das die Geschichte des Forts im Ersten Weltkrieg anschaulich erzählt. Ergänzt durch einen Besuch im Museum „Mémorial“, das noch mehr Einblicke in die Schlacht von Verdun ermöglicht, erhält die Mädchen-Gruppe jede Menge Informationen über diese geschichtliche Epoche und kann sich ein Bild von den originalen Schauplätzen machen.

 

Während der Zeit in Paris wird sich Gruppe mit dem Zweiten Weltkrieg und der deutschen Besatzung von Juni 1940 bis August 1944 beschäftigen: Schwerpunkt ist die Erinnerung an die Widerstandskämpfer der Resistance sowie an die Gräueltaten der Nazis während der Besatzungszeit. Besucht werden das Memorial de la Shoah und der Friedhof Père-Lachaise. Ein thematischer Erinnerungsrundgang entlang des Champs-Élysées von den Tuileries bis zum Étoile soll an die Besatzungszeit und die Gräueltaten der Nazis erinnern.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Bevor es von Paris zurück nach Dortmund geht, macht die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Sedan, wo sie sich erneut mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzten wird. Sedan war für die gesamte Dauer des ersten Weltkrieges von deutschen Soldaten besetzt, die unter anderem einen großen Soldatenfriedhof auf dem bestehenden Friedhof Saint-Charles anlegten. Heute steht hier das „Monument allemand du cimitère Saint-Charles“ als Gedenkstätte des Ersten Weltkrieges.

 

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden wird die Bildungsfahrt thematisch vorbereitet. Unter anderem wird die Gruppe gemeinsam den Film „Im Westen nichts Neues“ anschauen und über das Gesehene sprechen.

 

In den Sommerferien findet dann eine zweite Bildungsfahrt in Form eines Tagesausfluges statt. Zunächst geht es für die Falken-Gruppe mit dem Zug nach Remagen ins Friedensmuseum „Brücke von Remagen“, das unter anderem die Geschichte der Ludendorff-Brücke thematisiert, in deren Brückenkopf es sich befindet. Die Ludendorff-Brücke wurde aus militärischen Gründen im Ersten Weltkrieg als Möglichkeit den Rhein zu überqueren errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erhielt sie symbolträchtige Wirkung, als es im März 1945 in der Schlussphase des Krieges amerikanischen Alliierten gelang, die Brücke einzunehmen und so den ersten festen Übergang über den Rhein für die Alliierten ermöglichte. Der Vorstoß der alliierten Truppen Richtung Ruhrgebiet konnte so beschleunigt werden. Wehrmachtssoldaten versuchten mehrere Tage lang vergeblich, die Brücke zu sprengen, bis diese schließlich – zehn Tage nach der Eroberung – zusammenstürzte.Das Friedensmuseum zeigt die Ereignisse um die Sprengung der Brücke und thematisiert zusätzlich den Schwerpunkt ‚Frieden‘. Anhand eines Aufgabenbogens erkunden die Teilnehmenden den Themenschwerpunkt ‚Frieden‘.

 

Per Schiff geht es dann weiter nach Bonn, wo die Gruppe das „Haus der Geschichte“ – genauer gesagt die neue Dauerausstellung „Du bist ein Teil der Geschichte – Deutschland seit 1945“ – besuchen wird. Die Mädchen werden anhand eines Arbeitsbogens durch die Ausstellung rund um Kriegskonflikte und Friedenbewegungen nach 1945 geführt. Im Anschluss geht es für die Gruppe mit dem Zug zurück nach Dortmund.

 

Beide Bildungsfahrten sind für 16 Personen geplant. Um die Teilnahme allen interessierten Mädchen aus der Falken-Gruppe zu ermöglichen, wird nur ein geringer Eigenanteil eingefordert, und die Verantwortlichen bemühen sich um finanzielle Unterstützung von anderer Stelle. ProFiliis wird mit 3.572,- Euro über 75 % der benötigten Mittel bereitstellen und wünscht den Mädchen schon jetzt lehrreiche und spannende Tage!

 

sh

Neues

Schaukel für den Gartenverein Wachteloh e. V.

„Lebensfreude, Naturverbundenheit und Gemeinschaft“ – das verspricht der Gartenverein Wachteloh auf der Vereins-Homepage. Wer in Dortmund-Bodelschwingh nach einer kleinen Oase und der Möglichkeit nach eigenem Obst- und Gemüseanbau sucht, wird hier fündig. Das große Grundstück beherbergt 60 Gartenparzellen, ein Vereinsheim, einen Bienenstock und einen Spielplatz. Leider ist der Spielplatz schon sehr in die Jahre gekommen und die vorhandene Schaukel sowie der alte Spielturm müssen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Deswegen müssen neue Spielgeräte her!

 

Die Verantwortlichen des Gartenvereins Wachteloh sind deswegen in die Planung gegangen, haben neue Spielgeräte ausgesucht, die aufgebaut werden sollen, und haben sich auf die Suche nach finanzieller Unterstützung gemacht.

 

ProFiliis stellt gerne rund 3.300,- Euro zu Verfügung, sodass eine neue Schaukel angeschafft und montiert werden kann. Insbesondere da der Spielplatz neben den Kindern der Gärtner:innen selbst auch von vielen anderen Kindern aus dem Quartier genutzt wird, freuen wir uns, zur Erhaltung und Neugestaltung dieses fröhlichen Ortes beizutragen.

 

sh

Neues

Festtagsequipment für die Steinhammer-Grundschule

Der Verein zur Förderung der Steinhammer-Grundschule engagiert sich für die Belange der Steinhammer-Grundschule in Dortmund-Marten mit Blick auf die Förderung von Erziehung, Bildung und Jugendhilfe. Ein zentraler Punkt ist dabei die Förderung eines sozialen Miteinanders, weshalb auch der Projekttitel im Förderantrag „Gemeinschaft stärken“ nicht verwundert; denn an der Steinhammer-Grundschule werden gemeinsam Feste gefeiert, um die Schulgemeinschaft zu stärken:

 

„Unsere Schulgemeinschaft ist durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, familiäre Lebensformen, Sprachen und soziale Voraussetzungen geprägt. Gemeinsame Feste für alle Menschen der Schulgemeinschaft der Steinhammer-Grundschule sind ein fester Bestandteil unserer Schulprogramms. Sie bieten einen wertvollen Raum, in dem Vielfalt sichtbar, wertgeschätzt und als Bereicherung erlebt wird.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Zu diesen – jährlich stattfindenden – Festen gehören zum Beispiel ein Lichterfest, die Einschulungsfeier, Abschiedsfeiern, Klassenfeste und Weihnachtsfeiern. Außerdem werden regelmäßig Projektpräsentationen, Klassen- und Schulfrühstücke veranstaltet. Geplant ist zukünftig zudem ein Elterncafé.

 

Um derartige Feste niederschwelliger und inklusiv sowie organisatorisch verlässlich umsetzen zu können, wünscht sich das Schulteam folgende Erweiterung des „Festtag-Equipments“:

 

  • Bierzeltgarnituren
  • Gasgrill
  • Portable Leinwand
  • Stehtische
  • Stellwände

 

ProFiliis stellt mit 2.290,- Euro rund 80 % der benötigten Mittel zur Verfügung, während die übrigen 20 % von der Schule bzw. dem Förderverein bereitgestellt werden. Wir wünschen den ca. 210 Schüler:innen, ihren Familien und dem gesamten Team der Steinhammer-Grundschule in Zukunft noch schönere Feste für eine starke Schulgemeinschaft!

 

sh

Neues

„Tauschgarten“ in Westerfilde

Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“ wurde vor inzwischen zwölf Jahren in Duisburg-Marxloh mit einer einzigartigen Idee gegründet: Jungen Erwachsenen wird Wohnraum zur Verfügung gestellt, wenn sie sich im Gegenzug bereit erklären, als Bildungspat:in Schüler:innen aus Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf zu unterstützen. Inzwischen gibt es im Ruhrgebiet verteilt fünf Standorte – sogenannte Tauschbars; unter anderem auch in Dortmund-Westerfilde. Hier engagieren sich drei Standortleitungen, drei Vollzeit-Bildungspat:innen und mehrere Teilzeit-Bildungspat:innen. So werden derzeit knapp 60 Kinder aus Westerfilde erreicht, die regelmäßig die Tauschbar besuchen und dort an Lernförderungen oder Freizeitangeboten teilnehmen.

 

Ein besonderes Highlight an der Tauschbar in Westerfilde ist der „Tauschgarten“. Hierbei handelt es sich um ein Gartenstück, das durch den Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ betrieben wird und für Kinder und Familien aus dem Quartier als grüner Lernort zugänglich gemacht wird. In der Vergangenheit wurden in diesem Rahmen bereits ein Barfußpfad, ein Insektenhotel, eine Feuerstelle und ein Bauwagen errichtet bzw. angeschafft.

 

In Kooperation mit dem „Acker e. V.“ sind für die Pflanzsaison 2026 nun verschiedene Aktivitäten geplant, um für Kinder und Familien auch den Gemüseanbau erlebbar zu machen. So sollen Hochbeete aufgebaut werden, in denen dann Pflanzen ausgesät, gepflegt und geerntet werden sollen. Zum Saisonende werden die Hochbeete dann unter fachlicher Anleitung winterfest gemacht. Die sogenannten Acker-Coaches vom „Acker e. V.“ begleiten das Tauschbar-Team und die Kinder und Familien über die gesamte Zeit im Rahmen von Workshops und Acker-Sprechstunden.

 

Gerne unterstützt ProFiliis dieses schöne Projekt und stellt rund 4.200,- Euro für folgende Anschaffungen zur Verfügung:

 

  • Hochbeetkomplettsystem (inkl. Einrichtung)
  • Gartengeräteset für Hochbeete
  • Jungpflanzen und Saatgut

 

Wir wünschen den jungen Gärtner:innen schon jetzt viel Freude und Erfolg beim Säen, Pflegen und vor allem beim Ernten.

 

sh

Neues

Pausenspiele für die Wilhelm-Rein-Schule

Die Wilhelm-Rein-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die von Kindern mit unterschiedlichen Bedarfen besucht wird. Insgesamt werden in 14 Klassen (Jahrgang 1 bis 10) rund 240 Schüler:innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Kognition, Motorik und Sozialverhalten unterrichtet.

 

Um den Kindern und Jugendlichen zu abwechslungsreicheren Pausen zu verhelfen, sollen nun verschiedene Spiele und Spielgeräte angeschafft werden, auf die die Schüler:innen während der Pausen zugreifen können. So soll eine „bewegungsfördernde und sozial-integrative Pausengestaltung“ (dem Förderantrag entnommen) ermöglicht werden.

 

Neben dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen für eine fröhlichere Pause auszurüsten, stehen auch die motorische Aktivierung und das soziale Lernen im Fokus:

 

„Motorische Aktivierung: Ausgleich von Beeinträchtigungen im Wahrnehmungs- und Bewegungssystem durch gezielte Bewegungsangebote.

Soziales Lernen: Förderung des Miteinanders und der Konfliktlösung durch kooperative Spielformen.“ (dem Förderantrag entnommen)

 

Auf der Wunschliste der Wilhelm-Rein-Schule für die Pausenspiele stehen zunächst einmal Bälle aller Art (ggf. mit den zugehörigen Schlägern): Beachtennisbälle, Softbälle, Tischtennisbälle, Federbälle, Fußbälle und Basketbälle. Ergänzt werden soll das Bewegungsangebot durch Frisbees, Springseile, Stelzen, Steckenpferde und Pferdchen-Geschirr, Gymnastikreifen und Wurfraketen. Auch für die Schüler:innen, die es etwas ruhiger angehen möchten, gibt es Wünsche: Sandspielzeug und Straßenkreide.

 

ProFiliis stellt mit 1.400,- Euro über 90 % der benötigten Mittel für die Anschaffung des beschriebenen Pausenmaterials zur Verfügung und wünscht allen Schüler:innen viel Freude in den Pausen!

 

sh

Neues

Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen

In der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen stellt die Kinderkirche einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit dar.

 

In den vergangenen beiden Jahren hat die Kinderkirche der Kirchengemeinde Berghofen eine Wochenend-Familienfreizeit durchgeführt, die auf großen Anklang gestoßen ist. Deswegen geht es auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende nach Nottuln. Ende Mai heißt es also „Tasche packen“ für 20 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

 

Auf dem Programm stehen Spielen, kreativ sein, in Gemeinschaft sein, Begegnung und Austausch. „Die Kinder erleben Gemeinschaft außerhalb ihres Alltags, können Freundschaften vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Zugleich wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und der Kinderkirche gestärkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Um allen Familien – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – die Teilnahme zu ermöglichen, sind die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Berghofen sehr bemüht, die Teilnahmebeiträge recht gering zu halten. So fließen bei der Budgetplanung Einnahmen von verschiedenen Festen der Gemeinde sowie Mittel aus einer privaten Spende ein. Außerdem hat sich das Team der Kinderkirche an ProFiliis gewendet und finanzielle Unterstützung beantragt. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, den geplanten Eigenanteil in Höhe von 25,- Euro für alle 20 teilnehmenden Kinder zu übernehmen, und wird in diesem Zuge 500,- Euro zur Verfügung stellen.

 

sh

 

Neues

Schulausflug zum Ketteler Hof

An der Regenbogen-Grundschule in Dortmund-Mengede lernen gemeinsam knapp 400 Schüler:innen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren in 16 Klassen. Der „Verein zur Förderung der Regenbogen-Grundschule e. V.“unterstützt das Schulteam bei der Durchführung bestimmter Projekte, die den Schüler:innen zugutekommen.

 

Im Vorjahr gab es für die Schüler:innen ein absolutes Highlight zum Schuljahresabschluss: Die gesamte Schule unternahm gemeinsam einen Ausflug zum Ketteler Hof! Da der Tag ein voller Erfolg war und alle begeisterte, wurde auch für dieses Jahr wieder ein Ausflug zum Ketteler Hof geplant: Am 28. Mai werden sich alle Schüler:innen und das gesamte Team der Regenbogen-Grundschule auf den Weg machen. Unterstützt wird das Schulteam durch ca. 40 Eltern, die auf eigene Kosten mitfahren und den Ausflug begleiten.

 

Neben Spiel und Spaß für die Kinder stehen dabei die folgenden Ziele im Vordergrund:

 

  1. Förderung des sozialen Miteinanders aller Schüler:innen der 16 Klassen
  2. Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Klassen
  3. Weiterentwicklung der Bewegungsfreude und der motorischen Fährigkeiten aller Schüler:innen  

 

Um diesen Ausflug realisieren zu können, sind gewisse finanzielle Mittel notwendig: Neben den Eintrittsgeldern für die Schüler:innen und das Schulteam sind auch die Fahrtkosten nicht unerheblich. Der Förderverein hat sich bezüglich der Finanzierung viele Gedanken gemacht, sodass über 75 % der Kosten bereits über einen Eigenanteil der Schüler:innen, Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und Eigenmitteln des Fördervereins gedeckt sind.

 

Die Finanzierungslücke der noch offenen 25 % wird die ProFiliis-Stiftung schließen und 3.500,- Euro zur Verfügung stellen, sodass alle Schüler:innen der Regenbogen-Grundschule einen fröhlichen und ereignisreichen Tag im Ketteler Hof erleben können.

 

sh

Neues

spiel- & sportMOBIL in Scharnhorst

Der StadtSportBund Dortmund e. V. ist als Dachorganisation aller Dortmunder Sportvereine für deren Interessenvertretung zuständig. In Kooperation mit dem „Aktionsplan Soziale Stadt“ und der Präventionsfachstelle des Jugendamts Dortmund wurde im Rahmen des Programms „Sport vor Ort“ das Angebot des spiel- & sportMOBILs konzipiert, das bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt wird.

 

Hintergrund ist, dass es in Dortmund einige Aktionsräume gibt, in denen besonders viele kinderreiche und/oder alleinerziehende Familien leben. Diese stehen häufig vor finanziellen Herausforderungen und sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. So haben diese Familien und insbesondere die Kinder nur geringe Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. „Viele Kinder vor Ort verbringen ihre Freizeit draußen, meist ohne Spielgeräte und ohne Anleitung durch Erwachsene.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung) Nicht selten verbringen diese Kinder auch ihre Ferien im Stadtteil. Diese eher förderarme Umgebung wirkt sich auf die Kinder aus und häufig sind motorische Defizite sowie eine eingeschränkte Sozialkompetenz beobachtbar.

 

Um an dieser Problemstellung anzusetzen, wurde mit dem spiel- & sportmobil ein niedrigschwelliges Angebot direkt vor Ort im Wohnumfeld der Kinder geschaffen. Es handelt sich hierbei um ein E-Bike-Lastendreirad mit viel Stauraum für Spiel- und Sportgeräte. Hiermit kommen die Zuständigen an einen feststehenden Ort im Stadtteil geradelt, wo dann ein kostenloses und niedrigschwelliges Outdoor-Bewegungsangebot gemacht werden kann. Das spiel- & sportmobil ermöglicht ein vielfältiges Angebot für verschiedene Altersstufen, das freies Spielen und angeleitete Bewegungsaufgaben kombiniert: „Dabei sind nicht nur Einblicke in bereits bekannte klassische Sportarten wie Fußball, Volleyball oder Badminton möglich, sondern auch neue und eher unbekannte Spiele wie Spikeball, Leitergolf oder Kin-Ball. Auch Strategiespiele wie ein 4-Gewinnt oder ein Riesen Jenga sind im spiel- & sportMOBIL vorhanden. Aufgrund der vielen Möglichkeiten können die Kinder ihre Kreativität ausleben. Hilfsmittel hierfür sind beispielsweise Malkreide, Bausteine oder ein Balancier- und Hindernisparcours, welcher individuell anpassbar ist.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Die Zielgruppe des spiel- & sportMOBILs sind in erster Linie Drei- bis Zwölfjährige, es ist aber auch offen für ältere Kinder und Jugendliche. Betreut wird das Angebot von einer Übungsleitung sowie zwei Helfenden. Sie sind nicht selten an ansässigen Sportverein angebunden, sodass bei weitergehendem Interesse niedrigschwellig Kontakt hergestellt werden kann.

 

Es lässt sich beobachten, dass sich das Angebot des spiel- & sportMOBILs nicht nur positiv auf die Kinder und Jugendliche, die daran teilnehmen, auswirkt, sondern auch auf den gesamten Sozialraum. So kommen Kinder und miteinander und auch mit den Anbietenden in Austausch.

 

„Die grundsätzlichen Projektziele lassen sich wie folgend zusammenfassen:

  • niederschwellige Spiel- und Sportangebote in Wohnortnähe schaffen
  • niederschwellige Zugänge zu Sportvereinen in Wohnortnähe schaffen
  • Spaß an Sport und Bewegung und ein Bewusstsein für deren Bedeutung für die eigenen Lebensführung schaffen
  • Stärkung der Sozialkompetenz und des Zusammenlebens
  • Verantwortungsvoller Umgang mit dem Wohnumfeld / mit den Spielflächen
  • Fehlende Spiel- und Freizeitflächen ersetzen
  • vorhandene Spielflächen aufzuwerten und ihre Nutzbarkeit zu verbessern
  • Stärkung des Stadtteils als attraktiven Wohnort für Familien“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Bereits seit einigen Jahren kommt das spiel- & sportMOBIL einmal pro Woche für die Dauer von zwei Stunden in den Gentzweg in Scharnhorst und stellt eine beliebte Möglichkeit der Freizeitgestaltung dar: Im Jahr 2025 wurden ca. 300 Kinder als Teilnehmende erfasst, die zum Großteil aus dem direkten Wohnumfeld kamen.

 

Um dieses tolle Angebot – quasi direkt vor der Haustür der Kinder – auch im Jahr 2026 durchführen zu können, benötigt der StadtSportBund finanzielle Unterstützung, um den ehrenamtlichen Übungsleiter:innen und Helfenden eine Aufwandsentschädigung zahlen zu können. Für 31 Termine im Jahr 2026 – genauer gesagt von April bis Oktober – fallen hierfür insgesamt Kosten in Höhe von 3.720,- Euro an, die ProFiliis gerne zur Verfügung stellen wird.

 

sh

Neues

Wodanstraßenfest 2026

Zum nun mehr 18. Mal wird am 09. Mai 2026 das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette stattfinden. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk arbeiten in der ARGE Wodanstraßenfest ehrenamtlich zusammen.

 

Ein Bestandteil des großen Wodanstraßenfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. In den letzten Jahren wurde das Kinderfest stets von mehreren hundert Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren besucht, die an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Für große Begeisterung sorgte hierbei immer auch das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden.

 

Auch für das Wodanstraßenfest 2026 hat die ARGE Wodanstraßenfest wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie den Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren unterstützt ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest auch in 2026 wieder finanziell und stellt mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung.

 

sh

Neues
Plappermaul geht campen

Plappermaul geht campen

„Lesespaß mit Plappermaul“

 

Diesen fröhlichen Namen hat eine Kampagne der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, die Kinder und Familien über einen niederschwelligen Zugang an Themen wie Lesen und Vorlesen heranführen; denn: „Lese- und Schreibkompetenz sind wesentliche Schlüsselqualifikationen für einen gelingenden Bildungsverlauf eines Menschen und damit auch für ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben in unserer Gesellschaft. Die Hinführung unserer Kinder zu einem positiv besetzten Umgang mit Schriftkultur beginnt lange vor der Einschulung. Tagesbetreuung, Kindergarten und insbesondere die eigene Familie sind hier für junge Kinder die wichtigsten Erfahrungsräume.“ (zur Kampagne)

 

Aus diesem Grund wurde das kleine, freundliche Nashorn „Plappermaul“ als Lese-Makottchen ins Leben gerufen. Es verbindet als Identifikationsfigur verschiedene Projekte zur Leseförderung. Ein Bestandteil der Kampagne sind Mini-Bücher, in denen Plappermaul in Dortmund unterwegs ist und Leser:innen bzw. Zuhörende bei seinen Erlebnissen mitnimmt. Ganz nebenbei wird Wissen zu einem bestimmten Oberthema vermittelt. Im Buch „Plappermaul räumt auf“ beispielsweise hat sich das kleine Nashorn „vorgenommen, der EDG beim Aufräumen in Dortmunder Quartieren zu helfen“ (zu allen Plappermaul-Büchern). Hierbei lernen Plappermaul und die Leser:innen etwas über Müllentsorgung und -vermeidung sowie Umweltschutz. Es wurden insgesamt schon drei Bücher veröffentlicht, die zum Teil für Babys, zum Teil für Klein- und Schulkinder geeignet sind. Das Buch „Plappermaul sicher im Straßenverkehr“ wiederum bietet Gesprächsanlässe zur Auseinandersetzung mit den Themen Verhalten im Straßenverkehr und sicherer Schulweg.

 

Ende April 2026 wird ein neues Buch vorgestellt werden: „Plappermaul geht campen – mit Karlchen Känguru auf zu neuen Leseabenteuern.“ Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Silent Book, also ein Bilderbuch ohne Worte. Die bunten und vielschichtigen Bilder von Plappermaul und Karlchen, die beim Lesecamping in der Bibliothek in ihrer Fantasie Abenteuer erleben, regen – ganz ohne vorgegebene Erzählstränge – zum Träumen ein und bieten den Betrachter:innen tolle Gesprächsanlässe. „Bücher ohne Worte schaffen es mit ihren Geschichten, Menschen aller Sprachen zu erreichen und Barrieren zu überwinden – und gleichzeitig auf Vorlesen und Lesen neugierig zu machen.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Das neue Plappermaulbuch wird – wie auch die anderen Ausgaben – unter anderem in der Stadt- und Landesbibliothek und den Stadtteilbüchereien kostenlos erhältlich.

 

ProFiliis hat das Jugendamt Dortmund gerne wieder bei der Erstellung eines Plappermaul-Buches unterstützt und 5.000,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

sh

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

 

Auszug aus dem Plappermaulbuch

Neues

Freie Plätze auf Ferienfreizeit des Jugendrotkreuz'!

Nett hier. Aber warst du schon mal auf Fehmarn?

 

Mit diesem Slogan wirbt das Jugendrotkreuz für eine 12-tägige Sommerferienfreizeit nach Fehmarn. Kinder und Jugendliche von acht bis vierzehn Jahren werden eine fröhliche und abwechslungsreiche Zeit haben, können im Meer baden, am Strand spielen, kreativ und aktiv sein.

 

Und tatsächlich gibt es noch freie Plätze! Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte bei Nina Spratte (nina.spratte@drk-dortmund.de). Mehr Infos gibt es auf den folgenden Fotos zu finden oder hier.  

 

Flyer S. 1

Flyer 2

Neues

Einhausung für digitales Infoboard

Haben wir heute Vertretung? Wie viele Runden haben wir eigentlich beim Spendenlauf geschafft? Gibt es was Neues aus der Arbeitsgruppe „Schulverschönerung“?

 

Das alles sind Fragen, auf die die Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums in Hombruch bald völlig problemlos eine Antwort erhalten können, wenn das neue digitale Infoboard in der Cafeteria angebracht wird.

 

Hierbei handelt es sich um einen Wunsch der Schüler:innenvertretung: Um mehr Teilhabe zu ermöglichen, Schüler:innen auf ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und die gesamte Schulgemeinschaft tagesaktuell über alle relevanten Themen zu informieren, wurde der Wunsch nach einem „digitalen schwarzen Brett“ geäußert.

 

Und da das Schulmotto am Helene-Lange-Gymnasium lautet „Hier lebt Gemeinschaft“ und die Partizipation der über 1.000 Schüler:innen großgeschrieben wird, wollte die Schule diesem Wunsch gerne nachkommen.

 

Das digitale Infoboard kann wie eine schulinterne Tageszeitung fungieren und neben „notwendigen“ Mitteilungen wie dem Vertretungsplan über verschiedene Projekte, Aktionen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen informieren. So gibt es am Helene-Lange-Gymnasium beispielsweise mehrere Arbeitsgruppen bestehend aus Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die sich mit der Weiterentwicklung der Schule beschäftigen. „Lernen neu denken“, „Schulverschönerung“ und „Gesunde Schule“ sind da einige AG-Titel. Was in diesen Arbeitsgruppen besprochen und geschaffen wird, bleibt bisher häufig innerhalb der AG und ist den meisten anderen Schüler:innen gar nicht bewusst. Das lässt sich durch das digitale Infoboard ändern! Durch den unmittelbareren Informationsfluss ist eine lebendigere Gestaltung des Schullebens möglich. Die Schüler:innen bekommen mit, dass und wie sie sich engagieren können, was die Identifikation der einzelnen Personen mit der Schulgemeinschaft stärkt.

 

Das Schulteam machte sich also daran, Möglichkeiten zur Finanzierung des Vorhabens zu finden und wandte sich in diesem Zuge auch an die ProFiliis-Stiftung. Zum Schutz des Infoboardes wird zusätzlich eine Einhausung gewünscht, für die strenge Regularien gelten, damit alle sicherheitsrelevanten Faktoren erfüllt sind. In Kooperation mit einer Werkstatt, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, wird nun eine geeignete Einhausung produziert, wobei Kosten in Höhe von rund 1.800,- Euro entstehen. Diese wird ProFiliis übernehmen.

 

sh