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Internationales Baseballturnier: Super Cup 2025
Sport

Internationales Baseballturnier: Super Cup 2025

Als am 04. August 2025 um 18:00 Uhr die ersten Klänge der Live-Musik ertönten, begann das fröhliche Treiben des Super Cups 2025! Musikacts und Cheer-Auftritte boten ein tolles Bühnenprogramm und der symbolische „First Pitch“ durch Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal war direkt zu Beginn des mehrtägigen Baseball-Turniers ein absolutes Highlight. Beim Eröffnungsspiel trafen die amtierenden Titelträger von Klasik Frydek Mistek (Tschechien) und die Nationalmannschaft der Ukraine aufeinander und spielten das erste Match des Turniers. In den nächsten Tagen folgten 16 Spiele, in denen sich die teilnehmenden acht Teams aus sechs Nationen begegneten. Von morgens bis abends bot der Super Cup im Hoeschpark ein buntes Programm für Baseball-Begeisterte. „Im Finale setzte sich die ElbAkademie aus Hamburg gegen die Nationalmannschaft der Ukraine durch und holte sich den Turniersieg.“ (Pressetext Dortmund Wanderers e. V.) Die sehr gute Platzierung des ukrainischen Teams zeigt deutlich, dass es völlig zu recht an dem Turnier teilgenommen hat und einen festen Platz in der internationalen Baseball-Landschaft einnimmt. Und dennoch ist die Teilnahme der ukrainischen Nationalmannschaft keine Selbstverständlichkeit: Die Teammitglieder aus der Ukraine sind durch den russischen Angriffskrieg auf besondere Weise belastet und waren nicht in der Lage, die Kosten für Anreise und Unterbringung zu tragen. ProFiliis leistete an dieser Stelle finanzielle Hilfe und stellte rund 1.500,- Euro für die Unterbringung der 18 Spieler und ihrer vier Betreuer:innen in einer Jugendherberge zur Verfügung. Üblicherweise werden sonstige Turnierkosten durch eine Teilnahmegebühr aller Teams abgedeckt. Um die Mannschaften hiermit nicht zusätzlich zu belasten, wurde von allen Teams nur eine deutlich reduzierte „Startgebühr“ erhoben. Die ProFiliis-Stiftung stellte aus diesem Grund zusätzlich 1.500,- Euro für weitere Kostenpositionen wie Schiedsrichter, Scorer und Pokale bereit. Insgesamt unterstützte ProFiliis die Durchführung des Super Cups 2025 also mit 3.000,- Euro. Wie schon in den Vorjahren sind sich alle Beteiligten einig: Der SuperCup ist nicht nur ein tolles Erlebnis der internationalen Sportbegegnung, sondern auch eine hervorragende Werbung für den Baseballsport und Nachwuchsförderung für die Dortmund-Wanderers: Der Verein konnte in den letzten Jahren einen tollen Zulauf im Nachwuchsbereich verzeichnen, sodass im Jahr 2025 zwei U15-Mannschaften im Ligabetrieb gemeldet werden können – erstmals seit 1989!Um an diese Erfolge anzuknüpfen wird schon jetzt fleißig für das nächste Jahr geplant: Vom 02.08. bis zum 06.08.2026 soll der Super Cup 2026 – dieses Mal als fünftägiges Event – stattfinden. Zum Hintergrund: Der Baseball- und Softballverein „Dortmund-Wanderers“ wurde 1989 in Dortmund-Aplerbeck gegründet und ist ein eingetragener Verein zur Förderung des Baseballsports. Die Trainingsstätte der Wanderers liegt im Hoeschpark im Dortmunder Norden.Neben einem Softball-Damenteam und mehreren Baseball-Mannschaften im offiziellen Ligabetrieb findet auch Jugendarbeit statt: Es gibt ein U12-Team sowie eine U15-Mannschaft. sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
Dortmund Wanderers e. V.
Mitmach-Zirkus an der Bodelschwingh-Grundschule
Freizeit

Mitmach-Zirkus an der Bodelschwingh-Grundschule

„Hereinspaziert, hereinspaziert! Die Vorstellung beginnt!“ – So oder so ähnlich konnte man es in der Woche vom 23. Juni bis zum 27. Juni an der Bodelschwingh-Grundschule öfter mal hören. Hier stand nämlich eine Projektwoche mit dem Zirkus Blubber an! Zirkusprojekte haben in der Agenda der Bodelschwingh-Grundschule einen festen Platz und sollen planmäßig alle vier Jahre stattfinden, sodass jedes Kind die Chance hat, einmal in seiner Grundschulzeit eine Zirkus-Woche zu erleben. Das Team der Bodelschwingh-Grundschule misst Zirkusprojekten einen hohen pädagogischen Wert zu, da sich die Kinder in der Manege ganz anders aus- und erleben können als im Klassenraum. Sie schlüpfen in eine andere Rolle und erproben ihre Fähigkeiten. Bei einigen Kindern werden verborgene Talente entdeckt und gefördert. Außerdem sind alle zusammen Teil eines großen Ganzen, was das Zusammengehörigkeitsgefühl an der Schule steigert. Auch die Elternschaft kann durch ehrenamtliche Unterstützung während der Projektwoche oder die Teilnahme an den Aufführungen am schulischen Geschehen teilhaben und Lehrkräften außerhalb von Elternabenden und -sprechtagen begegnen. So freuten sich also nicht nur die 280 Schüler:innen auf die Projektwoche, sondern auch das Schulteam und die Elternschaft. Gleich zu Beginn der Projektwoche folgte ein Highlight dem anderen. Der Aufbau des großen Zirkuszeltes auf dem Schulhof und dessen fertiger Anblick waren für alle schon sehr eindrucksvoll. Dann startete die erste Vorstellung der Woche – noch mit den professionellen Artist:innen in der Manege. Die Schulkinder verfolgten die Aufführung mit großen Augen und überlegten bereits, in wessen Rolle sie im Laufe der Woche gerne schlüpfen würden. Die neu gebildeten Kleingruppen arbeiteten dann in den folgenden Tagen zusammen an ihren Zirkusnummern und die Schüler:innen lernten von den Profis, was für „ihre“ Position im Zirkus wichtig ist. Das Team der Bodelschwingh-Schule berichtet: „Unsere Schüler und Schülerinnen sind wie selbstverständlich in ihre Artist:innenrollen geschlüpft und haben mit dem tollen Zirkusteam Blubber freundliche, kompetente und erfahrenen Trainer:innen erleben dürfen.“ Die Kinder haben „mit immenser Begeisterung, Engagement und Ehrgeiz und gegenseitigem Motivieren und Unterstützen ihre Zirkusnummern trainiert“, sodass am Ende der Woche drei fantastische Vorführungen – im jeweils ausverkauften Zelt – stattfinden konnten. Die Schulkinder haben die Zusehenden mit ihren artistischen Darbietungen tief beeindruckt und konnten am Ende ihrer Zirkusnummern einen tollen Applaus genießen. Die Zirkuswoche war für die Bodelschwingh-Grundschule also wieder mal ein voller Erfolg! Da die Kosten für die Projektwoche natürlich nicht unerheblich waren, musste das Team der Bodelschwingh-Grundschule bei der Planung der Kostendeckung kreativ werden. Durch die Ticketverkäufe für die Aufführungen konnten nahezu 50 % der Kosten gedeckt werden. Außerdem wurden über Kuchenverkäufe und ähnliches bereits im Vorfeld zum Projekt Mittel eingeworben. Neben der ProFiliis-Stiftung haben der Förderverein der Schule sowie die Stadt Dortmund der Bodelschwingh-Grundschule weitere finanzielle Unterstützung zugesagt. ProFiliis hat Fördermittel in Höhe von 2.000,- Euro bereitgestellt. sh
Dortmund - Mengede
Bodelschwingh-Grundschule
Mahn- und Gedenkfahrt für Mädchengruppe
Freizeit

Mahn- und Gedenkfahrt für Mädchengruppe

Nachdem sich die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands SJD - Die Falken im vergangenen Jahr dem Thema „Anne Frank – Ein Mädchen wie du und ich“ gewidmet hat, beschäftigt sich das Jahresprojekt 2025 neben der Zeit des Nationalsozialismus‘ auch mit den Jahren nach Kriegsende, mit dem geteilten Deutschland und der Wiedervereinigung. Die Idee der Verantwortlichen:„ein anschaulicher Geschichtsunterricht Deutschlands der letzten 90 Jahre“(dem Förderantrag entnommen).Und wo könnte man diese spannende Zeit eindrucksvoller nachvollziehen als in Berlin? Aus diesem Grund wurde – als Fortsetzung des Projektes Gedenkstätten- und Erinnerungsfahrten – eine Bildungs- und Freizeitfahrt für die Teilnehmerinnen der wöchentlichen Falken-Gruppenstunde für Mädchen geplant. Im Juni ging es mit dem Zug nach Berlin, wo ein abwechslungsreiches Programm auf die 16 Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 22 Jahren wartete. Nach einem Anreise-Tag unternahm die Gruppe am zweiten Tag einen Stadtrundgang: „am Reichstag vorbei, zur Gedenkstätte für die Maueropfer, dem Mauerverlauf entlang, zum Brandenburger Tor, über den Führerbunker zu den Stelen, der Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Den Abschluss des Rundgangs bildete das Deutschlandmuseum, in dem die Mädchen und jungen Frauen einen Überblick über die deutsche Geschichte erhielten. Auf dem Heimweg zur Jugendherberge machte die Gruppe dann noch einen Abstecher zum Checkpoint Charlie – dem bekannten Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Der dritten Tag begann mit zwei Museumsbesuchen: Die Gruppe ging ins DDR-Museum und in das DeJa Vu Museum – ein interaktives Museum über optische Täuschungen, Illusionen und digitale Kunst. Auch hier galt wieder „der Weg ist das Ziel“: „Auf dem Weg dorthin kamen wir am Berliner Dom, dem Roten Rathaus und am ‚Alex‘ vorbei. Auf dem Marx-Engels Forum ‚begrüßte‘ uns Karl Marx.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Am späten Nachmittag kam die Gruppe bei der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ an. Die Mädchen und jungen Frauen bekamen einen Eindruck vom Todesstreifen, der quer durch Berlin und ganz Deutschland verlief. Sie waren tief berührt davon und stellten mit großem Unglauben die Frage: „Was haben sich die Schützen dabei gedacht?“ Den Abend verbrachte die Gruppe auf dem Berliner Fest der Kulturen, in dessen Rahmen die Falken-Gruppe eine Tanz-/Musik-Veranstaltung in der Heilig-Kreuz-Kirche besuchte. Am vierten Tag ging es für die Gruppe mit der Bahn und mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken zurück nach Dortmund. sh
Dortmund - Mengede
SJD - Die Falken: Ortsverband Nette
Mädchenfußball an der Albert-Schweitzer-Realschule
Sport

Mädchenfußball an der Albert-Schweitzer-Realschule

Mannschaftssport bietet viele Vorteile: körperliche Betätigung, motorische Förderung, Kontakt zu anderen Menschen, der auch ohne gemeinsame Sprache, Kultur o. ä. funktioniert, Stärkung sozialer Kompetenzen, … In Deutschland ist der beliebteste Mannschaftssport Fußball, wobei es noch immer deutlich mehr Angebote gibt, die sich an Jungen richten als an Mädchen. An der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Dortmund-Nette wird daher seit einiger Zeit unter dem Motto „Alle spielen mit!“ aktiv am Ausbau des Fußballangebotes für Mädchen gearbeitet. „Dies fing mit ein paar mutigen Freundinnen an, die einfach gerne auch einmal mitspielen wollten, mündete in der spontanen Teilnahme an den Fußballstadtmeisterschaften mit unserem ersten Mädchenteam und dem völlig überraschenden Einzug in die Endrunde. Auch wenn es am Ende nicht ganz für den Titel gereicht hat, war es der Beginn einer großen Euphorie, sodass immer mehr Mädchen auch im Schulalltag gerne Fußball spielen möchten.“(Auszug aus dem Förderantrag) Diesem Wunsch ist das Team der ASR gerne nachgekommen und hat in Kooperation mit dem Verein Mengede 08/20 zum Schuljahr 2024/25 eine Fußball-AG für Mädchen der Jahrgangsstufen 5 und 6 eröffnet. Auch in den Pausen haben immer mehr Mädchen an Sportangeboten allgemein und explizit am Fußballspiel teilgenommen. Das Ergebnis: Knapp 50 Mädchen der ASR aus den Klassen 5 bis 9 haben in vier Mannschaften an den Stadtmeisterschaften 2024 teilgenommen und eine der Mannschaften hat sogar den 3. Platz belegt! Um diese große Fußballbegeisterung bei den Mädchen aufrecht zu erhalten und die Fähigkeiten der jungen Spielerinnen weiter auszubauen, planten die Zuständigen an der ASR die Trainingsmöglichkeiten aufzustocken. Für die Fußball-AG sowie für den Pausensport und das Training der Schulmannschaften sollten daher Minitore und Bälle in verschiedenen Größen angeschafft werden, um so zukünftig noch mehr Mädchen die Teilnahme an den Fußballangeboten an der ASR zu ermöglichen. Dank des Engagements der Schülerschaft, des Fördervereins und der Lehrkräfte konnten bereits – zum Beispiel durch Verkaufsaktionen – Mittel zur Anschaffung von Trainingsmaterial wie unter anderem Hütchen und Leibchen gesammelt werden. Für den Kauf der Minitore und der Bälle bestand aber auch nach diesen ehrenamtlichen Einsätzen noch eine erhebliche Finanzierungslücke. An dieser Stelle unterstützte ProFiliis die Albert-Schweitzer-Realschule und stellt Mittel in Höhe von 2.000,- Euro zur Verfügung, sodass vier Mini-Tore und neun Fußbälle angeschafft werden konnten. Durch diese Erweiterung des Trainingsmaterials haben sich sowohl in den Mädchen- als auch in den Jungen-Fußball-AGs neue Möglichkeiten ergeben: Es sind viel mehr Ballkontakte des:der Einzelnen möglich, sodass effektiver trainiert werden kann. Die Spieler:innen sind mit Motivation und Spaß dabei, da sie durch die Spielweise mit mehreren Mini-Toren stärker einbezogen werden und aktiver sein können. So werden Technik, Koordination und Selbstvertrauen der jungen Fußballspieler:innen optimal gestärkt. Insgesamt lässt sich die Erweiterung des Fußballangebotes für Mädchen an der Albert-Schweitzer-Realschule als voller Erfolg verbuchen. Nicht nur bei den schulinternen Angeboten sind die Mädchen mit großer Begeisterung dabei. Sie konnten auch ihre sportlichen Erfolge bei Turnieren weiterausbauen: Bei den Stadtmeisterschaften 2025 belegten zwei der Mädchen-Mannschaften der ASR den zweiten und den dritten Platz. Darüber hinaus gab es im Laufe des Jahres auch mehrere Anmeldungen beim Kooperationspartner Mengede 08/20, wo nun mehrere Mädchen am wöchentlichen Training teilnehmen. Allgemein lässt sich sagen, dass die Fußballbegeisterung an der Albert-Schweitzer-Realschule sehr groß ist und auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. So gibt es jahrgangsübergreifende AGs oder Angebote für die jüngeren Schüler:innen werden von älteren betreut. So wird etwa die Pausenliga, in der der alle Klassen der Jahrgänge 5 und 6 Fußballmannschaften aufstellen, von Schüler:innen der Jahrgänge 7 und 8 betreut, die sich im Rahmen der „Kickfair AG“ zusammengetan haben. Sie leiteten die Spiele nach einem Konzept, „in dem vor allem Demokratiebildung, Selbstbestimmtheit und Fairplay im Vordergrund standen.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Das ProFiliis-Team freut sich, dass mit der Unterstützung für die Neuanschaffungen so viele tolle Entwicklungen bei den Fußballangeboten an der Albert-Schweitzer-Realschule möglich waren – für Mädchen und Jungen. Zum Hintergrund An der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Dortmund-Nette werden rund 500 Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf gemeinschaftlich unterrichtet. Das Konzept des „gemeinsamen Lernens“ beschreibt, dass Schüler:innen mit Lern- und/oder Entwicklungsstörungen sowie mit geistigen Behinderungen im Klassenverband am regulären Unterricht teilnehmen. Wenn es sinnvoll bzw. erforderlich ist, erhalten die Kinder und Jugendlichen entsprechend angepasste Aufgaben, die sie dann parallel zu ihren Mitschüler:innen erledigen. sh
Dortmund - Mengede
Albert-Schweitzer-Realschule
„Die wilden Kerle“ an der Schragmüller-Grundschule
Freizeit

„Die wilden Kerle“ an der Schragmüller-Grundschule

„Alles ist gut, solange du wild bist!“Diesen Leitspruch der „wilden Kerle“ vergisst wohl niemand, der die Bücher gelesen oder die Filme geschaut hat, an denen man in den 2000er Jahren gar nicht vorbeigekommen ist. Und bis heute ziehen die Geschichten der fußballbegeisterten Kinder Jungen und Mädchen in ihren Bann. Aus diesem Grund freute sich das Team der Schragmüller-Grundschule ganz besonders, den Schüler:innen im Sommer ein tolles Highlight bieten zu können: Der Schöpfer der wilden Kerle und Autor sowie Drehbuchautor und Regisseur Joachim Masannek hat die Schragmüller-Grundschule am 08. Juli 2025 besucht und im Rahmen von vier Lesungen (eine pro Jahrgangsstufe) Einblicke in seine Arbeit gegeben. „Er las aus verschiedenen Büchern vor, zeigte spannende, lustige und sogar romantische Filmszenen und erzählte viele Hintergrundgeschichten. Natürlich ging es um Fußball, aber auch um Träume, um Freundschaft, um Zusammenhalt und ein bisschen auch um Liebe. Es gelang ihm, seine jungen Zuhörer über die gesamten 60 Minuten zu fesseln. […] Der Autor bezog die Zuhörer immer wieder mit ein und verrät zum Beispiel, dass Leon aufgrund des Größenunterschieds eine Treppe brauchte, um Vanessa küssen zu können.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Zum Ende der Lesung stellte sich Masannek den Fragen der Schüler:innen und beantwortete Fragen wie „Wie ist es ein Autor zu sein?“ oder „Wie macht man aus einem Buch einen Film?“ Abschließend gab es natürlich einen großen Applaus, bevor der Autor Bücher signierte, Autogramme verteilte und gemeinsam mit den Schüler:innen Fotos machte. Ein Schwerpunkt der Arbeit an der Schragmüller-Grundschule ist die Leseförderung: „Lesen ist die Schlüsselkompetenz, auch im digitalen Zeitalter, und einer der wichtigsten Schwerpunkte der Arbeit an der Schragmüller-Grundschule.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Um den Schüler:innen die Lust am Lesen auf eine ganz besondere Art und Weise zu vermitteln, organisiert das Team der Schragmüller-Grundschule alle vier Jahre eine Autor:innenlesung, sodass jedes Kind dieses tolle Event im Laufe seiner Schulzeit einmal miterlebt. Und nach dem Tag mit Joachim Masannek ist sich das Team der Schragmüller-Grundschule sicher: Heute konnten sicherlich viele der insgesamt 244 Schüler:innen zum Lesen motiviert werden, weil sie nach den spannenden Lesungen mehr über die wilden Kerle erfahren wollen. Um die entstehenden Kosten zu decken, wurde von jedem Kind 1,- Euro eingesammelt. Zusätzlich stellte der Förderverein der Schule pro Schüler:in 1,- Euro zur Verfügung. ProFiliis übernahm die restlichen Kosten in Höhe von fast 750,- Euro und trug so zu einem tollen Tag der Leseförderung an der Schragmüller-Grundschule bei. sh
Dortmund - Mengede
Schragmüller-Grundschule
Querwaldein „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“
Lebenshilfe

Querwaldein „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“

Einen nahestehenden Menschen zu verlieren ist für alle mit Trauer und Schmerz verbunden. Vor allem für Kinder bedeutet das, eine schwere Zeit zu durchleben. Kinder sollten deshalb nach dem Verlust einer nahestehenden Person bei ihrer Trauer unterstützt werden. Das Projekt „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Kindern dabei zu helfen, mit einem solchen Verlust umzugehen. In 14-täglichen Treffen für jeweils 2 Stunden kommen sechs bis zehn Kinder ab dem 5. Lebensjahr in der Natur zusammen. Treffpunkt ist hierbei der Schultenhof in Dortmund-Hombruch. Seit August 2021 besteht die Gruppe aus einem festen Kern von sechs Kindern, welche alle ein Elternteil verloren haben. Aus dem Internetauftritt von Querwaldein e.V. : "Gemeinsam wollen wir eine besondere Zeit in der Natur erleben. Wir treffen uns alle zwei Wochen in unserem Garten am Schultenhof. Dort können wir zusammen am Feuer sitzen, schnitzen und singen oder wir ziehen in den Wald, wo wirspielen und toben, Ruhe erfahren oder unsere Geschichten miteinander teilen. Alle Kinder die hier in der Gruppe sind, haben erfahren, wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten haben wir die Möglichkeit uns selbst mit all unseren Gefühlenanzunehmen. Trauer und Schmerz sind hier genauso kein Tabu wie zusammen Lachen und beim Spielen Spaß haben. In dieser neuen und besonderen Querwaldeingruppe werden Elemente der Natur- und Wildnispädagogik mit Ritualen aus der Trauerarbeit kombiniert. So werden die Kinder umsichtig in ihrem Trauerprozeß und den einhergehenden Erfahrungen in der Gruppe begleitet. Der Wald in seiner Vielfalt bietet dabei eine wunderbare Unterstützung. Unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten für die Trauer und das Erinnern werden den Kindern durch Spiele, das Gestalten mit Naturmaterialien und in Gruppengesprächen gegeben. Die Natur, als Ort frei von den alltäglichen Anforderungen und Verhaltensmustern wird so für die Kinder zum neutralen Erfahrungsraum." Es werden nicht nur freie Spieleinheiten, naturerlebnispädagogisch angeleitete Aktivitäten und kleine Rituale durchgeführt, sondern auch Redeanlässe geschaffen, die den Trauerprozess unterstützen sollen. Schmerz und Trauer sowie Lachen und Spaß beim Spielen stellen hier kein Tabu dar. Die Eltern der Kinder sind auf verschieden Wegen auf dieses Projekt aufmerksam geworden, und die Teilnahme ist kostenlos. Die Erfahrung der letzten zwei Jahre zeigt, dass die Eltern das kontinuierliche Angebot der Gruppe sehr schätzen, und die Kinder sehr gerne an dieser Gruppe teilnehmen. Finanziert wird das Projekt durch Spenden und seit August 2021 zu gleichen Teilen von der Stiftung Kinderglück und der ProFiliis-Stiftung. Im Schuljahr 2021/2022 waren insgesamt 20 Termine geplant, von denen 2Termine noch nach den Sommerferien nachgeholt werden.
Dortmund - Hombruch
Querwaldein
climb Refugee-Leuchtturm für ukrainische Kinder
Bildung

climb Refugee-Leuchtturm für ukrainische Kinder

Die gemeinnützige GmbHclimbträgt das, was sie vermitteln möchte, im Namen:cleverlernen,immermotiviertbleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen der Lernferien vielfältige Unterstützung.Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden. Die Lernferien dauern immer zwei Wochen und folgen einem klaren Tagesablauf: Nach einem gemeinsamen Start in den Tag finden im Vormittagsbereich zwei Lernzeiten mit ausgedehnter Pause an der frischen Luft statt. Nach dem Mittagessen und einer Mittagspause werden den Kindern dann verschiedene Projekte angeboten, in denen sie ganz vielfältige Lernerfahrungen machen können. Zum Abschluss des Tages kommen alle noch einmal zusammen und verabschieden sich. An zwei Tagen unternimmt die Gruppe gemeinsam ganztägige Ausflüge. Als im Februar 2022 der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begann, suchten viele Menschen Zuflucht in Deutschland – vor allem Mütter mit Kindern, die dann hier auch zur Schule gingen. climb reagierte auf die neue Situation an den Schulen und erweiterte die „herkömmlichen“ Lernferien im Sommer und Herbst 2022 um so genannte „climb Refugee-Leuchttürme“. Hierbei handelt es sich um zusätzliche, besonders qualifizierte Fachkräfte, die in erster Linie für die geflüchteten Kinder da sind, ihnen Räume für Ruhe schaffen, aber auch über Spiel und Spaß Sprachförderung durchführen. Darüber hinaus schulen diese Fachkräfte das gesamte climb-Team vor Ort, sodass eine möglichst weitreichende Inklusion der geflüchteten Kinder in den climb-Alltag stattfinden kann. Auf diese Weise sollen nicht nur die Deutschkenntnisse der Kinder erweitert werden, sondern auch die Integration in die Gruppe der Kinder, die schon immer bzw. länger in Deutschland leben, positiv beeinflusst werden. So soll den geflüchteten Kindern der Anschluss in der deutschen Schule erleichtert werden. Im Zusammensein mit den ukrainischen Kindern sahen sich die „Leuchttürme“ mit einer ganz besonderen Herausforderung konfrontiert: Einige der Kinder haben bisher das kyrillische Alphabet kennengelernt und mussten erstmal die lateinischen Buchstaben lernen. Doch trotz dieser und anderer Herausforderungen konnte das climb-Team eine positive Bilanz ziehen. Die Kinder sind aufgeblüht, wurden selbstbewusster, haben sich immer mehr getraut auch auf Deutsch zu sprechen und wurden ein Teil der Gruppe. Insgesamt haben im Sommer und Herbst 2022 fast 1.500 Grundschulkinder in Dortmund an climb-Lernferien teilgenommen. 217 davon waren geflüchtete Kinder und davon kamen wiederum 87 aus der Ukraine. Diese eher geringe Zahl lässt sich zum einen dadurch erklären, dass die Nachfrage nach den Lernferien von ukrainischen Familien geringer war als angenommen. Zum anderen konnten einige angemeldete Kinder doch nicht an den Lernferien teilnehmen, da sie inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt waren oder aber weil sie sich zur Zeit der Lernferien auf Grund von Corona-Erkrankungen in Quarantäne befunden haben. Für die Betreuung eines geflüchteten Kindes durch einen „climb Refugee-Leuchtturm“ fallen für die zweiwöchigen Lernferien Kosten in Höhe von 330,- Euro an. ProFiliis – wie auch die wilo-foundation – hat 3.300,- Euro zugesagt, um 10 ukrainischen Kindern die Teilnahme an Lernferien zu ermöglichen. Da deutlich weniger ukrainische Kinder an den Lernferien teilgenommen haben als erwartet, hat climb nach Abschluss der Lernferien im Jahr 2022 nur rund die Hälfte der zugesagten Mitttel bei ProFiliis abgerufen. sh
Dortmund
climb gGmbH
Mengeder Mittelalterlich Gaudium 2025
Freizeit

Mengeder Mittelalterlich Gaudium 2025

Vom 29. Mai bis zum 01. Juni 2025 war es wieder soweit: Die Besucher:innen des Moselbachparks in Waltrop wurden zu einer Zeitreise eingeladen und konnten bei authentischer Musik sowie Speis und Trank wie aus dem Mittelalter eine tolle Zeit verleben. An zahlreichen Ständen wurden Waren angeboten und spannende Handwerkskunst präsentiert. Fröhliche Gaukeleien, „Musik von Flöten, Sackpfeifen, Trommeln und Rasseln“(Auszug aus dem Projektbericht) und ein wie immer abwechslungsreiches Kinderprogramm rundeten das Mittelalter-Erlebnis ab! Damit dieses bunte Kinderprogramm für alle jungen Besucher:innen kostenlos angeboten werden konnte, hat ProFiliis den Mengeder-Mittelalterlich-Gaudium e. V. mit rund 2.500,- Euro unterstützt und so dazu beigetragen, dass die folgenden Attraktionen den Tag für die Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Beim Kinder-Ritter-Turnier war Geschicklichkeit gefragt. Auf dem „Rücken“ eines Holzsteckenpferdes ging es über den Turnierplatz, wo unter anderem beim Ringestechen größte Konzentration benötigt wurde, um mit der Lanze die Ringe aufzusammeln. Auch am Armbruststand ging es um Konzentration und Fingerspitzengefühl. Nach einigen Erklärungen zu diesem für die meisten völlig unbekannten Gerät durften die Kinder sich nämlich auch selbst als kleine Schütz:innen ausprobieren. „Wenn dann noch ein guter Schuß gelingt, ist die Freude groß“, berichten die Veranstaltenden des mittelalterlichen Gaudiums. Ruhiger ging es bei der Geschichten-Hexe Cara zu, die den Kindern Märchenwelten eröffnete oder sie mit Geschichten aus dem Tierreich verzauberte. Auch das Gemüsepuppen-Theater Vegetarius entführte die kleinen Besucher:innen in andere Welten. In lustigen Geschichten von Prinz Kohlrabi und Prinzessin Karotte wurden die Vorzüge von gesundem Essen in einem fröhlichen Rahmen thematisiert und sorgten bei den Zusehenden für schmunzelnde Gesichter. Um sich selbst den Fantasiewelten anzupassen, konnten sich die jungen Mittelalter-Fans beim Kinderschminken in alle möglichen fabelhaften Wesen verwandeln lassen. Ob Elfe oder Raubtier, Einhorn oder Ritter – jeder Wunsch wurde erfüllt. Der Kinderschmied erklärte den Kindern, was es beim Umgang mit Feuer, Metall und Werkzeugen zu beachten gilt. Im Anschluss konnten die Kinder selbst aktiv werden und mit Anleitung des Schmiedes eigene kleine Werkstücke schmieden. Stark wie ein Schmied musste man auch sein, um das Karussell, das „noch mit Manneskraft angetrieben wird“, in Gang zu bekommen. „Die Kinder lassen sich gern einige Runden durch die Luft drehen und staunen, dass es auch ohne Motor geht“, heißt es im Projektbericht. Die Begegnung mit Bettler Jakob war für die Kinder sehr lehrreich. Er erzählte Ihnen, dass er als Junge nicht genug gelernt hat, dass er nun von der Gesellschaft ausgegrenzt wird und mit welchen Schwierigkeiten er tagtäglich zu tun hat. Und dennoch hatte er als Erinnerung an seine Erzählungen für jedes Kind eine Kleinigkeit in seinem Beutel, zum Beispiel einen Edelstein oder ein gehäkeltes Tierchen. Als Gaukler auf dem Gaudium war ein bekanntes Gesicht unterwegs: „Sepp Egerer, Film-/Theaterschauspieler und Kinder-Krankenhaus-Clown, bespaßt Kinder und alle, die ihm zuhören, mit Liedern zur Gitarre und Geschichten. Er übt mit den Kindern kleine Theaterstücke ein, die dann gemeinsam vorgetragen werden. Ein Spaß auch für die Eltern und Großeltern.“ Mengeder-Mittelalterlich-Gaudium e. V. ist eine feste Instanz in der Szene der Mittelaltermärkte und lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche kleine und große Mittelalter-Begeisterte mit der großen Vorfreude auf das Gaudium in den Moselbachpark, wo sie gemeinsam ein tolles Mittelalter-Erlebnis feierten. In diesem Sinne und, um es mit den Worten der Veranstaltenden zu sagen: Gott zum Gruße! sh
Europa - Waltrop
Mengeder-Mittelalterlich-Gaudium e. V.
Gesundheitswoche an der Wilhelm-Rein-Schule
Gesundheit

Gesundheitswoche an der Wilhelm-Rein-Schule

Wir alle kennen sicherlich die Idealvorstellung eines bewussten und gesunden Starts in den Tag: Nach ein wenig Frühsport und einem frischen Frühstück kann der Tag ja fast nur gut werden. Auch wenn – oder gerade weil – der Alltag häufig anders aussieht, ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen die Grundlagen für einen gesunden Lebensstil zu vermitteln. Aus diesem Grund fand vom 12. bis 16. Mai 2025 an der Wilhelm-Rein-Schule – einer Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen – eine Projekt- und Erlebniswoche zum Thema Gesundheit statt. Die Schüler:innen der Jahrgangsstufen 3 bis 9 durften aus einem großen Projekt-Angebot wählen, womit sie sich in der Projektwoche beschäftigen wollen, wobei sich alles um das Oberthema „Gesunde Schule“ gedreht hat. So ging es zum Beispiel um Bewegung, Ernährung, Gestaltung gesundheitsfördernder Räume oder Resilienz. „Die Klassen 1 und 2 haben im Klassenverband Angebote genutzt, die Klasse 10 hat rund um das Thema ‚Schulabschluss – Vorbereitung auf das Leben nach der Schule‘ gearbeitet.“ (dem Projektbericht entnommen) Einige Projekte fanden in der Schule statt, bei anderen lernten die Schüler:innen Erlebnis- und Lernorte außerhalb der Schule kennen und bei wieder anderen wurden externe Expert:innen eingeladen, um Projektinhalte zu vermitteln. Das Wochenprogramm war bunt und abwechslungsreich: „Es wurden Fahrradtouren in die nähere Umgebung der Schule unternommen, gesundes und zuckerfreies Essen bzw. Snacks wurden zubereitet, sowohl eine Mädchen- als auch eine Jungengruppe zur Stärkung des Selbstbewusstseins fanden statt, Methoden der Entspannung wurden geboten ebenso wie die Möglichkeit, die ‚Kopfgesundheit‘ zu schulen. Highlights waren die mehrtägige Fahrradtour bis Rheine (plus der Übernachtungen im Zelt), ein Workshop zur Suchtprävention und die Projektgruppe, in der Fantasie und handwerkliches Geschick gefordert waren.“ (dem Projektbericht entnommen) Da die Gruppen jahrgangsübergreifend zusammengesetzt waren, fand ein toller Austausch zwischen den Schüler:innen statt und alle lernten, auch auf die Belange anderer Personen(gruppen) Rücksicht zu nehmen. Außerdem konnten so Kontakte zwischen Schüler:innen entstehen, die sonst im Schulalltag eher aneinander vorbei leben, was das Gemeinschaftsgefühl an der Schule gestärkt hat. In einer Projektzeitung wurden nach Abschluss der Woche alle Ereignisse zusammengefasst, so dass sich jede:r auch über die Aktivitäten der anderen Schüler:innen informieren kann. Im Rahmen der Projektwoche entstanden Kosten in Höhe von rund 3.500,- Euro für gesundes Frühstück für die Schüler:innen, die Honorare für externe Partner:innen, Ausflüge und sonstige Materialien. Ein Teil der Kosten konnte durch staatliche Mittel gedeckt werden. ProFiliis hat den Großteil der restlichen Kosten übernommen und Mittel in Höhe von rund 2.860,- Euro zur Verfügung gestellt. Der Förderkreis der Wilhelm-Rein-Schule hatte einen Förderantrag gestellt und um Unterstützung bei diesem wichtigen Projekt für die 212 Schüler:innen an der Wilhelm-Rein-Schule gebeten. sh
Dortmund - Mengede
Wilhelm-Rein-Schule
Neue Ausgabe Bertis Break war ein voller Erfolg
Kultur

Neue Ausgabe Bertis Break war ein voller Erfolg

Das Bert-Brecht-Gymnasium liegt in Dortmund-Kirchlinde und wird von ca. 1.000 Schüler:innen besucht. Wenn die Schüler:innen in der Q1 (Qualifizierungsstufe 1, vorletztes Schuljahr) sind, steht für sie in der Regel das Schreiben einer Facharbeit an. Alternativ kann aber auch ein Projektkurs belegt werden, der im ersten Schulhalbjahr zwei Wochenstunden und im zweiten Halbjahr eine Wochenstunde ausmacht. Es stehen Projektkurse in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Kunst zur Auswahl. Im Projektkurs Deutsch ist es das Ziel, ein eigenes Printmedium zu erstellen. In diesem Rahmen ist vor einigen Jahren die Schülerzeitung Bertis Break entstanden, die seitdem einmal im Jahr erscheint und von den Teilnehmenden des jeweiligen Projektkurses verfasst, gelayoutet etc. wird. Bevor die Zeitung konzipiert wird und Artikel geschrieben werden, finden im Rahmen des Kurses verschiedene Workshops statt, bei denen die Schüler:innen Medienexpert:innen (z. B. einen Zeitungsredakteur und einen Grafikdesigner) kennenlernen und Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsgebiete des Journalismus‘ erhalten. Im Laufe des Schuljahres 2023/24 stand für die Schüler:innen zum Beispiel ein Workshop bei der Westfälischen Rundschau in Münster bzgl. verschiedener Interviewtechniken auf dem Programm. Im Anschluss durften die jungen Journalist:innen die Chefärztin der Psychiatrie in Münster interviewen. „Auch hatten wir ein Online-Gespräch mit dem RTL-Journalisten Peter Klöppel und haben uns mit Sarah Goeken vom Integrationszentrum Dortmund über das Thema Rassismus und Diskriminierung an Schulen ausgetauscht.“ * Neben der Formung und Stärkung der Arbeitsweisen der Kursteilnehmenden war ein weiterer positiver Effekt, dass die Jugendlichen in ihrem eigenen Umgang mit Medien sensibilisiert werden und diese mit einem kritischeren Blick konsumieren (bspw. in Bezug auf Verfälschungen und Clickbait). Auf Grundlage dieser Kursinhalte überlegten die Schüler:innen dann, zu welchen Themen sie gerne Artikel schreiben wollen, mit wem sie unter welcher Fragestellung ein Interview führen wollen und wie über Anzeigen Mittel eingeworben werden können. So ist auch im Schuljahr 2023/24 eine neue Ausgabe von Bertis Break – zum Thema „Zeit“ – entstanden, die um den Jahreswechsel 2024/25 mit einer Auflage von 300 Stück an die Mitschüler:innen und Lehrkräfte der Kursteilnehmenden erfolgreich verkauft wurde: „Beim Verkaufsstart zum Weihnachtsbasar hat die 9. Ausgabe richtig eingeschlagen, mit 100 verkauften Exemplaren in nur 2,5 Stunden.“ * Für die Schüler:innen aus der Redaktion, war die Mitwirkung an der Zeitung ein ganz besonderes Erlebnis uns nicht zu vergleichen mit dem Erstellen einer klassischen Facharbeit: „Das Printmagazin ist echt der Ansporn für uns gewesen, bei dem Projekt voll mitzumachen. Hier können wir unsere Ideen, Gedanken und Aktionen einem größeren Publikum zeigen und werden durch Projekte unserer Schule inspiriert. Auch die Gespräche mit den Profis aus der Medienwelt, die zu uns kamen oder mit denen wir unterwegs waren, helfen uns sehr bei der Auseinandersetzung mit journalistischen Regeln, ethischen Leitlinien und dem Problem von Fake News oder Quellenprüfung.“ * Durch die Einnahmen durch Werbeanzeigen konnte ein Teil der Druckkosten gedeckt werden. Um jedoch einen Verkaufspreis von rund 4,- Euro pro Zeitung ermöglichen zu können, war noch etwas finanzielle Unterstützung nötig. Daher hat sich die zuständige Lehrerin, die als Redaktionsleitung von Bertis Break eingesetzt ist, an ProFiliis gewendet. Die Stiftung hat die diesjährige Auflage von Bertis Break mit 1.090,- Euro finanziell unterstützt. Die Schüler:innen der Redaktion ziehen ein tolles Fazit für die Schulgemeinschaft: „‘Bertis Break‘ zeigt echt die vielen verschiedenen Seiten unserer Schülerwelt. Es verbindet die Generationen, Interessen und Träume in unserer Schule. Die Diskussionen auf unseren Social-Media-Seiten haben auch außerhalb des Magazins zu einem guten Austausch zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern geführt.“ * sh * Zitate wurden dem Projektbericht der Redaktion von Bertis Break entnommen.
Dortmund - Huckarde
Bert Brecht Gymnasium
Neue Mini-Tore für Mengede 08/20
Sport

Neue Mini-Tore für Mengede 08/20

In Deutschland gehört Fußball zu den beliebtesten Sportarten und schon die Kleinsten stehen begeistert auf dem Platz und träumen davon, ein Tor zu schießen. Ähnlich wie bei den erwachsenen Sportler:innen, die sich in der Bundesliga, der Championsleague, dem DFB-Pokal und zahlreichen weiteren Wettbewerben messen, ging es lange auch schon im Kinderfußball um Meistertitel und den großen Sieg. Zum Saisonstart 2024/25 trat aber eine Reform des DFBs bezüglich des Kinderfußballs in Kraft. Es soll nun weniger ums Gewinnen in Wettkämpfen gehen und der Leistungsdruck minimiert werden. Stattdessen soll die Freude am Sport und der Bewegung im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen dieser Reform wurden neue Spielformen konzipiert, die von denen im Erwachsenen-Fußball deutlich abweichen, für die Kinder aber motivierender und fairer allen gegenüber sein sollen. Bei diesen neuen Spielformen heißt es nicht „11 gegen 11“, sondern „2 gegen 2“ oder „3 gegen 3“. So ist garantiert, dass alle Kinder Ballkontakte haben und niemand am Ende des großen Spielfelds steht und nie an den Ball kommt oder die Spieler:innen auf Verteidigungsposition gar keine Chance haben, ein Tor zu schießen und diesen Erfolg zu erleben. Um allen kleinen Fußballer:innen einer Mannschaft zeitgleich gerecht werden zu können, müssen bei den neuen Spielformen mehrere Spielfelder aufgebaut werden. Und damit sind wir schon bei der Problemstellung für die Vereine: Sie müssen ihr Trainingsequipment aufstocken. Auch das Team von Mengede 08/20 e. V. sah sich vor der Herausforderung, eine Vielzahl an Mini-Toren anschaffen zu müssen. Um ein sinnvolles Training zu ermöglichen, war die Anschaffung von sechs neuen Mini-Toren nötig. Der Verein wendete sich an ProFiliis und die Stiftung sagte mit 1.492,- Euro die benötigten Mittel zur Anschaffung von vier vollverschweißten Alu-Toren samt Netzen zu. So ist es dem Mengede 08/20 nun möglich, die neuen „Spielformen effektiv umzusetzen und den Kindern abwechslungsreiche und fördernde Trainingseinheiten zu bieten.“(Auszug aus dem Projektbericht) Die Verantwortlichen bei Mengede 08/20 ziehen eine positive Bilanz: „Seit der Anschaffung sind die neuen Tore fast täglich im Einsatz und haben bereits einen positiven Einfluss auf das Training der jungen Spieler*innen gezeigt. Die hochwertig verarbeiteten Alu-Tore sind besonders robust und langlebig, was sie ideal für den intensiven Gebrauch im Trainingsalltag macht. Die Netze sind stabil und halten auch starken Schüssen stand, was die Sicherheit und den Spielspaß erhöht. Die neuen Tore tragen maßgeblich zur Verbesserung des Trainings bei. Durch die kleineren Spielfelder und die variablen Spielformen werden die technischen Fertigkeiten, das taktische Verständnis und die Teamfähigkeit der Kinder gezielt gefördert. Die Trainer*innen können flexibel auf die Bedürfnisse der Spieler*innen eingehen und individuelle Stärken und Schwächen besser erkennen und adressieren. Die neuen Trainingsmöglichkeiten motivieren die Kinder zusätzlich und tragen zu einer positiven Entwicklung ihrer fußballerischen und sozialen Kompetenzen bei.“ Das Team der ProFiliis-Stiftung freut sich nicht nur darüber, den Verein bei der Umsetzung der neuen Vorgaben im Kinder- und Jugendfußball unterstützen zu können, sondern insbesondere auch über die verbesserten Trainingsmöglichkeiten und die dadurch bedingten Vorteile für die jungen Fußballspieler:innen. Zum Hintergrund: Im Sportverein Mengede 08/20 sind ca. 220 Kinder und Jugendliche aktiv beim Fußballtraining dabei und werden hier nicht nur mit Blick auf ihre sportlichen Fähigkeiten, sondern auch hinsichtlich sozialer Kompetenzen durch Gruppenerfahrungen gefördert. sh
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Mengede 08/20
Frühlingsfest 2025 auf dem Westerfilder Marktplatz
Freizeit

Frühlingsfest 2025 auf dem Westerfilder Marktplatz

Am Samstag, den 24. Mai 2025, hieß es in Westerfilde:„Rauskommen, Leute treffen, was erleben!“ * Der Westerfilder Marktplatz und die angrenzende Speckestraße wurden zum Treffpunkt für die Bewohner:innen des Quartiers (und darüber hinaus); denn hier fand ein großes Frühlingsfest statt, das mit Musik, Begegnungen und guter Laune zahlreiche Besucher:innen anlockte. Organisiert wurde das Stadtteilfest von der „ARGE Frühlingsfest 2025 Westerfilde“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Zusammenhalt im Quartier zu stärken. Zu diesem Zweck wurden lokale Künstler:innen, Vereine und Initiativen eingeladen, ihre Werke und ihre Arbeit zu präsentierten – zum Teil über Bühnenauftritte, zum Teil über Infostände und Mitmachaktionen. Der Westerfilder Marktplatz grenzt an das multikulturelle Wohnquartier um die Speckestraße, in dem zahlreiche Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren leben. Um das Frühlingsfest auch für diese Gruppe attraktiv zu gestalten, wurde ein buntes Kinderprogramm organisiert: „Von XL-Bungee-Trampolin-Springen über Basteln und Zauberei bis hin zu Ballonkünstler und Maskottchen, die für Fotos und Spaß zu haben sind – für jeden und jede ist etwas dabei! Auch das Spiel- und SportMobil ist mit von der Partie und bringt Bewegung rein – hier ist den ganzen Tag was los!“ * Absolutes Highlight des Kinderfestes waren die beiden Auftritte von Clown „Köpie“ aus dem Zirkus Pompitz, der "magisch-zirsensisches Showprogramm" präsentierte und pro Vorstellung jeweils ca. 40 Kinder und ihre Eltern begeisterte. Auch außerhalb der beiden Vorführungen sorgte „Köpie“ für tolle Unterhaltung und präsentierte den Besucher:innen des Frühlingsfestes hautnah und quasi im Vorbeigehen als Walkact („walk“ = gehen) Ballonmodellagen und Wortakrobatik. Er hinterließ staunende Gesichter und gute Laune bei den jungen Besucher:innen! Für die Bewohner:innen von Westerfilde und Bodelschwingh war das Frühlingsfest ein toller Tag mit buntem Programm, der ganz nebenbei zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb des Quartiers beigetragen hat. ProFiliis hat die ARGE Frühlingsfest 2025 Westerfilde finanziell unterstützt und mit 600,- Euro die benötigten Mittel für den Einsatz des Zirkus‘ Pompitz zur Verfügung gestellt. sh * Dem Veranstaltungskalender der Stadtteile Westerfilde und Bodelschwingh entnommen.
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ARGE Frühlingsfest 2025 Westerfilde